Griechenland beteiligt sich nicht an Militäraktionen in Syrien

14. April 2018 / Aufrufe: 465
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Laut Alexis Tsipras werden Griechenlands Streitkräfte sich an eventuellen militärischen Unternehmungen in Syrien nicht beteiligen.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras hatte am Nachmittag des 13 April 2018 eine telefonische Unterredung mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron.

Die beiden Staatsführer diskutierten über die Stärkung der strategischen Kooperation Griechenlands und Frankreichs auf den Sektoren der Wirtschaft, Energie und Verteidigung. Ebenfalls erörterten sie die Entwicklungen in dem Thema Syriens, die europäisch-türkischen Beziehungen, das Zypern-Problem, aber auch die Benennung der FYROM.

Griechenlands Streitkräfte werden sich aus Militäraktionen heraushalten

Der griechische Premierminister unterrichtete Emmanuel Macron Informationen zufolge über die Verhandlungen bezüglich des Herauskommens Griechenlands aus dem (Rettungs-) Programm („Memorandum“) und die Benennung der „Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien“ (FYROM).

Weiter konzentrierten sie sich auf die Rolle und Handlungen der Türkei in der weiteren Region und die Stärkung der griechisch-französischen Verteidigungskooperation während der kommenden Periode. Sie sprachen auch über das Thema Zyperns, die Zusammenarbeit mit Griechenland und Zypern auf dem Energiesektor und die Aufnahme von Aktivitäten der TOTAL.

Was das Thema Syriens betrifft, erörterten sie die letzten Entwicklungen. Der griechische Premierminister verurteilte den Einsatz chemischer Waffen und unterstrich, entschlossene Initiativen seitens der EU zu fordern. Er betonte, es müssen Bemühungen um eine friedliche Lösung auf Basis des schwedischen Vorschlags erfolgen. Zusätzlich sagte er, die griechischen Streitkräfte werden sich nicht an einer möglichen militärischen Unternehmung (in / gegen Syrien) beteiligen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. 17. April 2018, 17:24 | #1

    Der klamme Macron will an griechisches Öl und Gas über den Staatskonzern Total! Dafür wird er aber die Griechen nicht vor den Türken schützen wollen. Also Tsipras, träum weiter von einer griechisch-französischen Verteidigung. Rothschild-Macron braucht die Ölmilliarden um Frankreich über Wasser zu halten.

    Die Griechen könnten aber mit diesen Ressourcen ihre Verbindlichkeiten 10 Mal abbezahlen! Griechenland muß klar sein, egal mit wem sie die Rohtoffe heben wollen (wenn überhaupt), müssen 80 % der Gewinne im Lande bleiben, sonst sollte man des gleich bleiben lassen!

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