Griechenland pfändete über 1 Million Bürger

6. Februar 2018 / Aufrufe: 382
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In Griechenland sind über eine Million Bürger mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen der Steuerverwaltung konfrontiert.

Die Anzahl der Bürger in Griechenland, die unbeglichene Verbindlichkeiten an den Fiskus haben und mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen konfrontiert sind, schloss 2017 auf einem Rekordniveau ab.

Wie in den mit der Beobachtung der Steuerverwaltung in Zusammenhang stehenden statistischen Daten verzeichnet wird, betrug die Anzahl der Ende 2017 unter Zwangsbeitreibungsmaßnahmen stehenden Schuldner 1.050.077 Personen.

Immer mehr Bürger in Griechenland drohen Pfändungen

Es ist anzumerken wert, dass die entsprechende Anzahl unter Zwangsmaßnahmen zwecks Beitreibung fälliger Verbindlichkeiten an den Fiskus stehender Schuldner im Jahr 2015 insgesamt 695.074 und im Jahr insgesamt 839.056 erreichte.

Die sich zeigenden steigenden Tendenzen sind aufzeigend für die steuerliche Inkonsequenz der Steuerpflichtigen und gleichzeitig in manchen Fällen untrennbar mit dem wirtschaftlichen Unvermögen etlicher Bürger verbunden, ihre steuerlichen Verpflichtungen zu begleichen. Unter diesen befinden sich jedenfalls auch Fälle von Bürgern, die als strategische „faule Zahler“ charakterisiert werden.

Ebenfalls – wenn auch nicht mit dermaßen schnellen Rhythmen – gestiegen ist die Anzahl jener, bei denen eine Möglichkeit besteht, dass Zwangsbeitreibungsmaßnahmen gegen sie verhängt werden. So zählten die Schuldner, denen diese Gefahr potentiell drohte, im Jahr 2015 insgesamt 1.553.005, im Jahr 2016 insgesamt 1.647.771 und im Jahr 2017 insgesamt 1.744.115 Personen.

Insgesamt zählten die Personen mit Verbindlichkeiten an Griechenlands Fiskus Ende 2017 insgesamt 4.068.857, womit ihre Anzahl im Vergleich zu den Vorjahren 2016 (4.146.483) und 2015 (4.305.153) einen gewissen Rückgang verzeichnete.

(Quelle: forologikanea.gr, Autor: Giorgos Lampiris)

  1. GR-Block
    6. Februar 2018, 23:03 | #1

    Griechenland pfändete über 1 Million Bürger“ – Oh, ist es schon soweit. Dann nehme ich zwei als Haushaltshilfe. An Immobilien-Pfändungen bin ich dagegen nicht interessiert. Die kann man nicht nach Deutschland mitnehmen.

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