Stromdiebstahl in Griechenland tangiert 10 Prozent

13. Januar 2018 / Aufrufe: 438

Schätzungen zufolge tangiert in Griechenland der Stromdiebstahl 10 Prozent des Gesamtverbrauchs elektrischer Energie.

In Griechenland wird der Stromdiebstahl auf einen sogar bis zu zweistelligen Prozentsatz veranschlagt und tangiert laut dem Vorsitzenden der Gewerkschaftsorganisation GENOP DEI, Giorgos Adamidis, schätzungsweise 10% des landesweiten Gesamtverbrauchs.

In einer Sendung des Radiosenders „Praktorio 104,9 FM“ der Athener – Makedonischen Nachrichtenagentur (ANA-MNA) sprechend äußerte Herr Adamidis die Einschätzung, dass das Problem in einen gewissen Grad „mit der Installation der sogenannten ‚intelligenten‘ Stromzähler gelöst werden wird„, allerdings verzögern sich Anschaffung und Installation der besagten Zähler, da die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) sich „seit sechs, sieben Jahren mit den Beschwerden beim Obersten Verwaltungsgerichtshof fertigzuwerden“ bemühe.

Intelligente Stromzähler könnten Stromdiebstahl einschränken

Mit der Vollendung der Verfahren, die zur Installation der konkreten Zähler führen werden, wird die Gesellschaft „effizient in allem sein, was mit dem Netz, aber auch mit dem Konsumenten zu tun hat„, für den die Installation der konkreten Systeme viele positive Folgen haben wird, da der Verbraucher zur Nutzung des elektrischen Stroms schreiten kann „wie er sie haben möchte und während der Stunden, zu denen er es wünscht„.

Das Problem der Stromdiebstähle hat jedenfalls Dimensionen angenommen, da – Herrn Adamidis zufolge – „während all der Jahre der Krise ein starker Anstieg des Stromdiebstahls“ beobachtet wird. Wie er sagte, „erfolgt in letzter Zeit eine riesige Anstrengung, ihn zu reduzieren„, während er bestätigte, „die Kontrollen werden intensiviert werden„. Weiter betonte er, der Stromdiebstahl führe Konsequenzen für alle herbei, die meinen, mit ihren Handlungen „das System und das Netz austricksen zu können. Stromdiebstahl ist eine Straftat.

Was die „Schlitzohren betrifft, welche die Möglichkeit zum Stromdiebstahl als Dienstleistung ausloben„, führte der Vorsitzende der GENOP DEI an, es handele sich um ein Vorgehen, das den finalen Nutzer des Netzes (Endverbraucher) belastet, da „im weiteren Verlauf erstere (sprich die illegal agierenden Techniker, die den Vorgang vollenden) keinerlei Verantwortung tragen, wenn die Kontrolle erfolgt und der Stromdiebstahl festgestellt wird, sondern allein der konkrete Kunde haftet, da niemand zu behaupten vermag, er habe nicht gewusst, was an seinem Zähler geschehen ist, als dieser von Tricksern ‚frisiert‘ wurde„.

(Quelle: topontiki.gr)

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