Renten in Griechenland waren zu hoch

25. Januar 2018 / Aufrufe: 1.084

Laut Christine Lagarde lagen die Renten in Griechenland vergleichsweise sehr hoch und mussten reguliert werden.

Bei einer Veranstaltung in Davos sprechend betonte IWF-Chefin Christine Lagarde, in Griechenland seien die Renten sehr hoch gewesen und mussten deswegen reguliert werden.

Laut Bloomberg erklärte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds: „Im Fall Griechenlands lagen die Renten übertrieben weit von den entsprechenden (Renten) der Partner entfernt, und das galt für alle: mittlere, große und kleine.

Ab welchem Niveau sind Renten in Griechenland zu schützen?

Die Renten waren sehr hoch und die Griechen mussten das regeln„, fuhr Christine Lagarde fort und notierte, die Kürzung bestehender Renten sei ein schwieriges politisches Thema.

Welche ist die erforderliche Grenze für das Sicherheitsnetz und welche ist die Schwelle, ab der die Renten wirklich geschützt werden?„, merkte sie weiter an.

(Quelle: iefimerida.gr)

Memoranden kosteten Griechenlands Rentner 62 Mrd. Euro

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die Verluste der Rentner infolge der „memorandischen“ Kürzungen ihrer Bezüge, die sich sogar auch in den beiden Jahren 2019 – 2020 fortsetzen werden, auf rund 62 Mrd. Euro veranschlagt werden.

Angaben des „Einheitlichen Rentnernetzwerks“ (ENDISY) zu dem großen Raub zu Lasten der Rentner Griechenlands zufolge führt die sogenannte Rentenreform („Lex Katrougkalos“) zu erheblich unterfinanzierten Renten. Ab 2019 und nachfolgend werden die in das öffentliche Versicherungssystem eingezahlten (Pflicht-) Beiträge sogar sehr viel höher als die auf Basis des neuen Berechnungsmodus resultierenden Renten liegen.

(Quelle: tanea.gr, Auszug)

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