Griechenlands Bürger verzögern Zahlungen

10. Dezember 2017 / Aufrufe: 515

In Griechenland vermögen 2 von 3 Bürgern ihre Verpflichtungen wegen Geldmangels nicht rechtzeitig zu bezahlen.

Enthüllend bezüglich der wirtschaftlichen Lage der Griechen ist die Untersuchung „European Consumer Payment Report 2017“ (ECPR), wonach sich zwei von drei wegen Geldmangels verspäten, ihre Verpflichtungen rechtzeitig zu bezahlen.

Laut dem in diesem Jahr von der „Intrum Justitia“ durchgeführten einschlägigen Report über die Zahlungsverzögerungen seitens natürlicher Personen / Konsumenten handelt es sich um die höchste Quote, der man unter 24 europäischen Ländern begegnet.

31% der befragten Griechen denken an Auswanderung

Auf Basis der Fakten der Erhebung nehmen 1 von 2 Griechen zwar an, ihre wirtschaftliche Lage werde besser, 4 von 5 stimmen jedoch nicht der Ansicht zu, die Wirtschaft des Landes verbessere sich. Auch diese beiden statistischen Werte sind die höchsten in der einschlägigen Untersuchung, die 24 europäische Länder einbezieht. Ebenfalls empfinden 3 von 4 eine Ungewissheit, ob sie genug Geld verdienen können werden um ohne Probleme zu leben.

Der größte Anteil wurde in Griechenland auch darin beobachtet, inwieweit die Eltern glauben, dass ihre Kinder in einer schlimmeren wirtschaftlichen Lage als der sein werden, in der sie sich jetzt befinden, wobei 43% bejahend antworten. Entsprechend nehmen nur 22% der Kinder an, dass ihre wirtschaftliche Lage besser als jene ihrer Eltern sein wird.

32% der Verbraucher in Griechenland halten es für statthaft, dass man zum Kauf von Gütern auf Kredit oder mit geliehenem Geld schreitet, während 56% glauben, es bestehe eine große Gefahr, von Kunden nicht bezahlt zu werden.

Schließlich erklären 31%, wegen der wirtschaftlichen Lage zu überlegen, in ein anderes Land auszuwandern, wobei sich 17% von ihnen für Deutschland, 11% für Australien, 9% für Großbritannien und ebenfalls 9% für die USA entscheiden würden.

(Quelle: iefimerida.gr)

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