Heftiger Witterungsumschwung in Griechenland

17. Juli 2017 / Aktualisiert: 18. Juli 2017 / Aufrufe: 1.118

Seit Samstag, dem 15 Juli 2017, wurde in Griechenland ein zum Teil von heftigen Phänomenen begleiteter Witterungsumschwung verzeichnet.

Die in Griechenland für die Jahreszeit ungewöhnliche und von den Meteorologen „Meduse“ benannte Schlechtwetterfront hat seit Samstagabend / Sonntagmorgen bereits viele Regionen erreicht, während es in den meisten Gebieten der Ionischen Inseln, Zentralgriechenlands, aber auch der nördlichen Ägäis zeitweise schon heftige Phänomene gab oder noch geben wird.

Bezeichnend ist, dass in Thessaloniki der am Sonntag niedergegangene Regen Probleme auf dem Straßennetz der Stadt verursachte. Heftig waren auch die Probleme in der Region Achaia, wo Gewitter und Hagelschläge hauptsächlich höher gelegene Gebiete heimsuchten.

Unwetter und Temperatursturz in Griechenland

Auf der Nationalstraße Patras – Pyrgos kam am Sonntagnachmittag der Verkehr wegen des starken Hagels völlig zum Erliegen. Die Fahrbahn in Richtung Patras wurde gesperrt, während an vielen anderen Stellen die Fahrer mangels Sicht anhielten. Ernsthafte Probleme gab es wegen des Hagelschlags und der verursachten Erdrutsche auch auf der Provinzstraße Chalandritsa – Kalavryta.

Der Nationale Meteorologische Dienst (EMY) hatte bereits gegen Ende vergangener Woche Wetterwarnungen ausgegeben und vor einem signifikanten Umschlag der Witterung in den kommenden Tagen gewarnt, der aus dem Norden aufziehen und hauptsächlich von starken Regenfällen und Gewittern und stürmischen Winden gekennzeichnet sein werde, wobei auch – wie inzwischen verzeichnete – lokale Hagelschläge nicht auszuschließen seien.

Den Prognosen der Meteorologen zufolge werden ab Dienstag (18 Juli 2017) die extremen Phänomene abklingen und sich auch in den besonders stark heimgesuchten Regionen wieder der Jahreszeit entsprechende Witterungsverhältnisse einzustellen beginnen. Die starken bis lokal stürmischen Nordwinde speziell im Raum der Ägäis werden sich jedoch voraussichtlich erst gegen Ende dieser bzw. ab Anfang nächster Woche legen.

(Quelle: diverse Medienberichte)

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