Griechenland regt Brüssel mit teuren Medikamenten auf

6. Juli 2017 / Aufrufe: 845

Laut Politico gibt das arme Griechenland zu viel Geld für teure Medikamente aus und ruft damit in Brüssel Verärgerung hervor.

Politico schreibt in einem neuen schockierenden Artikel über Griechenland, letzteres habe eine Sucht, die sich nur schwer überwinden lässt, und dies sei seine Gewöhnung an teure Medikamente, und dass in diesem Thema bisher nur einen sehr geringen Fortschritt gebe.

Der Artikel merkt an, Griechenland habe nicht die von den Gläubigern gewünschte Wende zu den Generika vollzogen und verursache somit in Brüssel Verärgerung.

Kommission fordert von Griechenland, Generika auf 60% zu steigern

Griechenland gab jahrelang ungewöhnlich hohe Beträge für die neuesten, teuersten Medikamente des Marktes aus. Deswegen meinte die Kommission, Athen müsse sein Geld intelligenter ausgeben, damit das Haushaltsdefizit reduziert wird. In der Vereinbarung bezüglich des dritten Programms forderte Brüssel die griechische Regierung sicherzustellen auf, dass bis März 2018 wenigstens 60% der Medikamente billigere Nachahmerpräparate, sprich sogenannte Generika sind„, führt der Bericht an.

Den Angaben der Kommission zufolge sind nur ein Viertel der in Griechenland rezeptierten Medikamente Generika, was das Land in dieser Hinsicht auf die letzten Ränge vor Italien und Luxemburg, aber auch hinter Länder wie Deutschland und Holland bringt, wo der Anteil der Generika entsprechend 81% und 71% beträgt.

(Quellen: eleftherostypos.gr, politico.eu)

  1. Bub
    6. Juli 2017, 12:48 | #1

    … in Deutschland heisst es uebrigens der Buerger hat die bestmoegliche Versorgung verdient, zum einen in der Notfallversorgung und zum anderen in der Medikation … heuchlerisch, diese EU-BRD

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