Griechen investieren in Albanien

15. Juni 2017 / Aufrufe: 580

Rund ein Viertel des derzeitigen Wertes der in Albanien getätigten ausländischen Investitionen kommt aus Griechenland.

Laut den Angaben der Bank von Albanien beträgt der Wert der derzeit von ausländischen Firmen in Albanien getätigten Investitionen ungefähr 5 Mrd. Euro und 25% davon rühren aus Griechenland her.

Wie eine Informationsschrift des Büros für Wirtschafts- und Handelsangelegenheiten der Botschaft Griechenlands in Tirana konkret angeführt wird, besitzen laut den offiziellen Angaben des Statistischen Amts Albaniens (INSTAT) die Ausländer (Ausländische Direktinvestitionen) über 5.600 Unternehmen bzw. ungefähr 3,6% der Gesamtheit der aktiven Unternehmen in ganz Albanien.

25% des Gesamtwerts in Albanien realisierter ausländischer Investitionen kommen aus Griechenland

Laut INSTAT beschäftigen die von ausländischen Investoren begonnen Unternehmen heutzutage ungefähr 120.000 Albaner, was fast 13% der Gesamtbeschäftigung in der albanischen Wirtschaft darstellt.

Hinsichtlich der Anzahl der Unternehmen zeigen die Daten, dass fast die Hälfte der ausländischen Unternehmer aus einem einzigen Land, nämlich Italien kommt. Albanien hat heute über 2.660 Unternehmen italienischer Interessen, deren größter Teil sich mit Dienstleistungen befasst. Nach Italien folgt Griechenland, während auf dem dritten Platz der Kosovo liegt. Wie angemerkt wird, entspricht jedoch die Analogie der Anzahl der Unternehmen gemäß der Herkunft nicht auch dem Wert der jeweiligen Investitionen.

Trotz der Tatsache, dass die Italiener die größte Anzahl ausländischer Unternehmen in Albanien besitzen, sind diejenigen, die in das meiste Geld in der albanischen Wirtschaft investiert haben, Griechen. Laut der Bank von Albanien beträgt der Wert der von ausländischen Gesellschaften realisierten Investitionen heute ungefähr 5 Mrd. Euro und 25% davon sind allein aus Griechenland gekommen, während der Wert der italienischen Investitionen signifikant geringer ist – welcher Umstand zeigt, dass die italienischen Unternehmer hauptsächlich in kleine Unternehmen oder in Unternehmen mit einem geringen Kapitalbedarf investiert haben.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. GR-Block
    16. Juni 2017, 13:23 | #1

    25% des Gesamtwerts in Albanien realisierter ausländischer Investitionen kommen aus Griechenland“ – Tja so entsteht ein EU-Hinterhof in dritter Reihe. Es gibt die wenigen Industriestaaten, die sich die Schlüsselpositionen der EU-Volkswirtschaften teilen (Nahrungsmittel, Maschinen, Finanzdienstleistungen …) und es gibt die Hinterhöfe wie GR (Bodenschätze, Tourismus, arbeitslose Fachkräfte …), die durch Verschuldung in der zweiten Reihe gehalten werden. Weder dürfen sie aussteigen, noch dürfen sie gleichberechtigt nach vorne rücken, quasi ein Zulieferbetrieb.
    Jetzt wird mit gewaltigem politischem Druck (Memoranden, Erpressen und Schmieren von Politikern …) die griechische Privatwirtschaft genötigt, außerhalb des eigenen Landes ihrerseits einen Hinterhof zu erschließen, in dritter Reihe. Der Grieche kann in GR nicht mehr konkurrieren gegen ausländische „Investoren“. Jene investieren zuerst in griechische Politikerkarrieren, dann in ihre Verkaufsniederlassungen im Lande.
    Die Wohlstandsunterschiede in Europa entstehen zwar nicht erst durch die sich aufbauende gestaffelte Struktur der einzelnen EU-Volkswirtschaften. Nein, die gab es schon vorher. Jetzt aber schafft man eine Struktur, die diese zementieren. Niemand soll seinen einmal eingenommenen Platz je verlassen dürfen. Das stabilisiert. An diesem Untertanen- und Hinterhofkonzept der „Franken“ hatten die Griechen in ihrer Geschichte immer wieder zu knabbern.
    Ein Konzept, dass GR seit 1832 deutsche Adlige als „Könige von Griechenland“ aufnötigte, um sich vom türkischen Joch befreien zu dürfen; quasi ein frühes Memorandum der Westeuropäer. Diverse Könige wurden deshalb aus dem Amt gejagt, bis man endlich eine Militärdiktatur bemühen musste, um die royalistische Diktatur der Deutschen abzuschaffen.
    Weil der deutsche Adel aber nicht blöd ist, hat er seinen Herold Franz-Josef Strauß zu den Militärs geschickt und den EWG-Beitritt vorbereitet. So erhielt der erste königsfreie Ministerpräsident GRs 1978 den „Karlspreis“ und unterschrieb ein paar Monate später die Beitrittsverträge. Die zweite Reihe wurde aufgebaut: GR, PT, ES.

    Nun werden die Neuen eingegliedert und die, die noch eintreten sollen. Dazu wurde der Herold Wolfgang Schäuble geschickt. Für die wirtschaftliche Anpassung der dritten Reihe sorgen zunächst „Investoren“, aus der zweiten Reihe (wie GR), die von zuhause verdrängt wurden. Falls deren „Investitionen“ Εrfolg haben, dann werden sie von der ersten Reihe (mittels Memoranden) geschluckt. Jüngstes Beispiel ist die Übernahme der lukrativen Filialen der Ethniki Trapeza in Bulgarien, durch ein Belgisches Finanzunternehmen.

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