Europas unseriöse Lösung für Griechenland

22. Juni 2017 / Aktualisiert: 28. Juni 2017 / Aufrufe: 721

Bloomberg vertritt, allen sei bekannt, dass die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland scheitern wird.

Die Agentur Bloomberg charakterisiert die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland als ein lang anhaltendes Spiel des „Verlängerns und Vortäuschens“, das langfristig niemandes Interessen dient, weder der Regierung SYRIZA – ANEL, noch des Internationalen Währungsfonds (IWF), aber hauptsächlich auch nicht des griechischen Volkes.

Laut den Redakteuren wird diese diese Vereinbarung nicht dem gerecht, was alle anerkennen, nämlich dass die Verschuldung Griechenlands unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig ist.

Von Griechenland versprochene Primärüberschüsse sind ein Witz

In einer Bemühung, dass etwas anderes vorgetäuscht wird, versprach Athen jährliche Primärüberschüsse von 3,5% des BIP bis 2022 und einen Satz nahe bei jährlich 2% bis 2016. Der Gedanke, Griechenland könne diesen Grad fiskalischer Kontrolle für die kommenden 40 Jahre aufrecht erhalten, ist ein Witz„, fügt der Text an. Wie die Redakteure charakteristisch schreiben, „kann es in diesen 40 Jahren beispielsweise zu irgendeinem Zeitpunkt eine neue Rezession geben. In diesem Zeitraum können merkwürdige Dinge geschehen.

Selbigen Redakteuren zufolge wird sich jedoch erweisen, dass den größten Schaden hinsichtlich der Dauer der IWF erlitten hat, da er sich einerseits als Beweis dafür, das zu meinen was er sagt, Gelder freizugeben weigert, und auf der anderen Seite Partner in einem Programm bleibt, das gemäß seiner eigenen Analyse zu scheitern verurteilt ist. „Er hätte sagen müssen, es reicht. Europa braucht die Gelder des Fonds oder seine Experten nicht. Die Regierungen suchen nur die Genehmigung des IWF und der Fonds hätte sie verweigern müssen.

Im selben Moment charakterisieren die Redakteure die Erwartung Griechenlands als Witz, bis 2016 hohe Primärüberschüsse aufrecht zu erhalten. „In einer Bemühung, etwas anderes vorzutäuschen, sagte Athen jährliche Primärüberschüsse von 3,5% des BIP bis 2022 und einen Satz nahe bei jährlich 2% bis 2060 zu. Der Gedanke, Griechenland könne diesen Grad fiskalischer Kontrolle für die kommenden 40 Jahre aufrecht erhalten, ist ein Witz„, fügt der Text an.

(Quellen: eleftherostypos.gr, bloomberg.com)

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