Tsipras soll sich Griechenlands Primärüberschüsse … sonst wo hinstecken!

2. Mai 2017 / Aufrufe: 1.459
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Geschichten des alltäglichen Wahnsinns in Griechenland dokumentieren, was es mit den bejubelten Primärüberschüssen wirklich auf sich hat.

Fragen Sie sich, wie in Griechenland der fantastische Primärüberschuss der Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras aufgebaut wurde? Ganz einfach: Mit einem Fiskus, der nichts und niemanden bezahlt!

Eine lehrreiche Geschichte über eine 75-jährige Dame, der gegenüber der Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkam und die obendrein vor einem Schnellgericht landete!

Gehörnt und obendrein gelackmeiert!

Die (heute) 75-jährige Frau vermietete eine ihr gehörende Immobilie an den Staat (sprich einen wie immer gearteten staatlichen „Träger“). Und es ist wahr, als sie vor Jahren den konkreten „Vertrag“ unterzeichnete, hatte sie sich erleichtert bekreuzigt. Wie hätte sie auch wissen sollen, was ihr blühte ?! Irgendwann hörte der Staat nämlich auf, Mietzahlungen zu leisten. Obwohl er natürlich darin fortfuhr, ihr Vermögen (sprich Mietobjekt) zu nutzen.

Weil die nicht eingenommen Mieteinnahmen sich ansammelten, geriet besagte Dame in Verzweiflung. Sehen Sie, sie musste auch Steuern (speziell auf die ihr zustehenden, jedoch nicht erhaltenen Mieteinnahmen) abführen. Sie suchte nach Rat bezüglich einer Vorgehensrichtung. Der Fiskus „beschied“ ihr (sie sind obendrein auch noch rotzfrech!), sie täte gut daran, dem Fiskus die Mietzahlungen … „schenken“, um für die nicht eingenommenen Mietzahlungen nicht auch noch Steuern abführen zu müssen. Die Frau wusste nicht, was sie tun sollte. Sie brauchte Geld. Und sie hoffte.

Irgendwann suchte sie ein Polizeirevier in ihrer Gegend auf um einen Diebstahl zu melden. Ihr war auch das noch widerfahren! Ein Übel kommt selten allein! Oder volkstümlicher: sowohl gehörnt als auch gelackmeiert. Auf dem Polizeirevier also wurde, anstatt nach dem Dieb zu fahnden, die Dame kurzerhand verhaftet, weil das Finanzamt Anzeige wegen Nichtentrichtung einer Steuer gegen sie erstattet hatte. Einer Steuer, UM ES ZU WIEDERHOLEN, die sich aus nicht eingenommenen Mietzahlungen ergab, sozusagen als Abstrafung eines Bürgers, der sich entschied, den Staat zum Partner zu haben. Sprich, einen Schwerverbrecher!

Griechenlands Bürger riskieren ihre … Handgelenke

Die in Rede stehende Dame wurde im Rahmen eines gegen sie eingeleiteten Schnellgerichts-Verfahrens festgenommen. Es war Freitag. Am nächsten Montag wurde sie morgens dem Gericht vorgeführt. Ein tolles Wochenende (in der Arrestzelle)! Am Montagmorgen stand sie also vor einem Richter, der sich offensichtlich schämte, sich in seinem Leben für das Amt des Richters entschieden zu haben um eine Dame vor sich und verurteilen zu haben, die (ganz klar) im Recht war, aber wo sollte die Arme es finden … ? – einem Richter, der sie schließlich zur Mindeststrafe verurteilte, weil – wie er auch erklärte – „ein Freispruch leider (gesetzlich) nicht vorgesehen ist„.

Ich schreibe diesen Artikel für den Part der Frau. Unser Premierminister Alexis Tsipras kann die Dame der Menge hinzurechnen, die zu Ostern im Stau stand und dies so unbändig genoss. Bzw. nach Bergen und Schluchten suchte, um sich hinunterzustürzen! (Anmerkung: Gemeint ist das Verkehrs-Chaos auf dem kurz vor den Feiertagen trotz erheblicher Mängel auf … „Deubel komm ‚raus“ triumphal  eingeweihten Abschnitt der Autobahn Athen – Patras.)

Er kann sie ebenfalls unseren Mitbürgern hinzurechnen, die fanatisch (die im übrigen heftig geschmähte Sendung) „Survivor“ schauen. Sie tun es aus Selbstschutz; anstatt sich das Interview eines übertalentierten Lügners bei Chatzinikolaou anzusehen. (Anmerkung: Gemeint ist das – jedweder Charakterisierung spottende – „Interview“, das Premierminister Alexis Tsipras jüngst in der landesweit ausgestrahlten … investigativen TV-Sendung „Enthüllungen“ zum Besten gab).

Mit der ihr auferlegten Freiheitsstrafe auf dem Buckel hat die gute Frau mittlerweile einen Horror davor, sich gar auf einer Intensivstation wiederzufinden … . Die Schlaganfälle wüten! Oder – sei es auch nur – im (Unfallkrankenhaus) KAT, und zwar wegen eines Handgelenkbruchs infolge der stetigen (beleidigenden) Gesten mit beiden Händen, wann immer sie Premierminister Alexis Tsipras grinsend und stolz wie ein Pfau über Primärüberschüsse reden sieht. „Steck sie Dir sonst wo hin!„, pflegt die Dame zu sagen … . Und noch Vieles mehr; was sich aber (zumindest hier) nicht schreiben lässt.

Das sind die (Primär-) Überschüsse, liebe Landsleute!

(Quelle: protagon.gr)

  1. Moppel
    3. Mai 2017, 20:37 | #1

    Selbst in Griechenland ist weitgehend unbekannt, dass auf Basis der Memoranden der Löwenanteil der „blutigen“ Primärüberschüsse obligatorisch in den Schuldendienst zu fließen hat und nur maximal 30% für Maßnahmen sozialen, konjunkturellen usw. Charakters verwendet werden dürfen, die jedoch mit den „Institutionen“ (sprich Gläubigern des Landes) abzusprechen sind bzw. deren Genehmigung bedürfen.

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