Schäuble: Griechenland lebt über seine Verhältnisse

20. November 2016 / Aufrufe: 2.397

Wolfgang Schäuble spricht sich weiterhin strikt gegen eine Erleichterung der Verschuldung Griechenlands aus und vertritt, die Griechen leben nach wie vor über ihre Verhältnisse.

Bei einem Bankkongress am vergangenen Freitag (18 Februar 2016) in Frankfurt sprechend führte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble an, die Griechen leben über ihre Möglichkeiten hinaus.

Sie (Griechenland) haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt, wie ebenfalls im Verhältnis zu Deutschland„, erklärte Herr Schäuble. Parallel wiederholte er laut Reuters, „Griechenland hat im kommenden Jahrzehnt kein Problem mit der Bedienung seiner Verschuldung„.

Eine Reduzierung der Verschuldung würde Griechenland nur … schaden!

Wolfgang Schäuble brachte ebenfalls erneut die Einschätzung zum Ausdruck, eine Erleichterung der griechischen Verschuldung würde einen Hemmschuh für die Umsetzung der Reformen in Griechenland darstellen. Nach dem Besuch des abtretenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Athen war dies das dritte „Nein“ des deutschen Finanzministers zu den griechischen Forderungen bezüglich der Verschuldung.

Wer jetzt von einer Erleichterung der griechischen Verschuldung spricht, entmutigt jene, die Reformen wollen„, erklärte Herr Schäuble bei einer Veranstaltung in Wien am Donnerstag (17 November 2016), während der deutsche Finanzminister am Mittwoch (16 November 2016) in einem Interview an die Zeitung „Passauer Neue“ vertrat, die Diskussion über die Erleichterung der Verschuldung „schade“ Griechenland. „Wer sagt, ‚Wir werden Deine Verschuldung reduzieren‘, schadet damit Griechenland„, erklärte er angesichts der kritischen Eurogruppe am 05 Dezember 2016.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Uli
    20. November 2016, 06:10 | #1

    Herr Schäuble redet über ein Land, das er gar nicht kennt. Er sollte sich mal einen Eindruck verschaffen, wie eingeschränkt und unsozial Millionen Griechen tatsächlich leben. Kindearmut, Arbeitslosenzahlen, Krankenversicherung, Minilöhne sind nirgends so ausgeprägt wie in Hellas.

  2. windjob
    20. November 2016, 08:01 | #2

    Ich möchte Herrn Schäuble mal erleben, wenn jemand so über seine Finanzpolitik reden würde. Hauptsächlich würde ich gerne mal Zahlen erfahren. Es stimmt allerdings, GR könnte Milliarden sparen wenn es die Investitionen für die Nato Mitgliedschaft einstellt. Ganz davon abgesehen liegt Griechenland weit vor Deutschland was die Militärausgaben betrifft aber immer noch hinter den Forderungen der Nato.

  3. chris haider
    20. November 2016, 08:18 | #3

    Guten Morgen, ich bin Oesterreicherin und lebe seit fast 20 Jahren in Griechenland. Diese Aussage von Herrn Schaeuble ist beleidgend und eigentlich schlicht und einfach eine freche Luege. Dieser Mensch muss dieses Land und seine Leute sehr hassen! Und es zeigt leider das er die Lebensumstaende hier ueberhaupt nicht kennt. Wie kann ein Land nach einer mehr als sechs Jahre anhaltenden Krise mit immer hoeheren Steuern ueberleben. Mehr und mehr Betriebe sind gezwungen nach Bulgarien zu gehen (Steuern 10 %), denn der Steuersatz ist hier bei 30 %.

    Fuer alte Autos zahlt man weniger Strassensteuer als fuer neue, also auch nur ein Grund um mehr Geld einzutreiben.
    GRUNDSTEUER wird nach Wertlisten berechnet, nur ist der Listenwert weit ueber dem jetztigen MARKTWERT!
    Nach Herrn Schaeuble sind die Renten hier weit hoeher als in Deutschland! Wo hat er das den her? Der Grossteil der Rentner hat eine Rente um 600 Euros, es gibt hier keine Zulagen fuer Miete etc etc.
    Nachdem fast 30 % der Arbeitnehmer arbeitslos sind, leben viele auch von der Rente ihrer Eltern, Grosseltern etc. HARTZ IV gibt es nicht, nach ein paar Monaten Arbeitslosegeld von ca 400 Euro ist Schluss!
    Viele koennen sich Strom kaum mehr leisten (sehr teuer durch eine EXTRABESTEUERUNG – sogenannte regulierte Gebühren – die ca 73 % der eigentlichen Stromrechnung ausmacht, plus Gemeinde- und Fersehsteuer und auf dem Gesamten noch einmal 13 % Mehrwertsteuer. Und es sind nicht wenige die Strom und Wasser auf Raten abstottern.
    Die Rente und die Zusatzrente wurden seit 2010 13 x gekuerzt. Speziell bei der Zusatzrente ist es eine Frechheit. Denn dieses Geld wurde vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber speziell eingezahlt um spaeter eine bessere Rente zu bekommen, man konnte einen hoeheren Satz einzahlen – man dachte es sei sicherer als auf der Bank … am Anfang was es freiwillig, spaeter wurde es ein muss, da die Grundrenten immer schon relativ niedrig waren.
    Lebenskosten sind in Griechenland gleich hoch wie in Oesterreic etc.
    Unsere meist hochausgebildete Jugend steht vor einem nichts – es gibt keine Arbeit oder viele Arbeitgeber koennen (und manche wollen nicht) keine vollen Gehaehlter bezahlen und bekommen immer nur kleine Vorauszahlungen von 200 – 300 Euro (sind also auch auf die Renten der Aelteren angewiesen).

    Die „nette Dame“ vom IWF sagte kuerzlich „die Griechen haben noch genug verstecktes Geld“!
    Das mag fuer eine gewisse Elite schon stimmen, aber die sogenannte MITTELSCHICHT ist leergeraeumt und darunter ist schon lange nichts mehr!! Da ist nichts mehr da!! Auch keine Hoffnung mehr – denn unere Politiker werden einfach erpresst, wenn sie nicht spuren wie manche es möchten!

    Auch so kann man stolze Menschen brechen – gut gemacht, Herr Schäuble (wie menschenverachtend kann man eigentlich sein?)!

  4. asisi1
    20. November 2016, 08:42 | #4

    hat dieser Schäuble die letzten 30 jahre geschlafen, oder war er so mit seinem Schwarzgeld beschäftigt, dass er nicht gemerkt hat was die Griechen treiben?
    das was in Griechenland abgeht , haben alle lumpen in den banken und die lumpen in den Regierungen mitgemacht! diese gehörern hinter gitter und nicht der kleine mann in Griechenland.

  5. HJM
    20. November 2016, 10:16 | #5

    Er ist ein strenger Alemanne, aber wo er recht hat, hat er recht. Sobald der Druck nachlässt, wird in Griechenland wieder das Habsburger-Motto gelten: „es muß etwas geschehen, aber so, daß nichts passiert“.

  6. weekend
    20. November 2016, 12:06 | #6

    Einfach unglaublich wie Schaeuble denkt und urteilt, wenn nach dem Krieg fuer Deutschland genauso geurteilt worden waere, wo waere das „Wirtschaftswunder“ geblieben? Nicht vergessen, Deutschland loesste den 2. Weltkrieg aus, aus lauter Groessenwahn. Jetzt wollen uns Politiker weismachen, je weniger in der Tasche umso mehr Wirtschaftsaufschwung … Ich glaube, sie leiden kein Land und keine Politiker „unter sich“, die selbstaendig denken, Aussagen wie diese von Schaeuble lassen tief blicken, egal ob Menschen an Hunger sterben oder kein Geld haben um Medikament zu bezahlen. Menschenrechte, Grundrechte, … ADE

  7. LiFe
    20. November 2016, 12:12 | #7

    Also so langsam reicht es, was Herr Schäuble von sich gibt. Okay. über die Verhältnisse hatten nicht nur die Griechen gelebt. Die Finanzkrise 2008 hatte es reichlich genug bewiesen. Der VW Skandal war auch nicht ganz ohne und den Griechen ist nicht geholfen, schulmeisternd auf Fehlern von gestern herumzureiten. Denn hier offenbart sich eine Verweigerung, dem Land zu helfen. Griechenland braucht den Schuldenschnitt, genau wie ihn Deutschland hatte, und Konjunkturhilfe.

  8. windjob
    20. November 2016, 13:09 | #8

    Ich muss mich einfach nochmals melden. Würde Deutschland endlich die Reparationszahlungen leisten und die Zwangsanleihe zurück zahlen, wäre Griechenland schuldenfrei. Komme mir bitte keiner, dies sei erledigt durch den 2+4 Vertrag, der nach der Wiedervereinigung geschlossen wurde. Diesen hat Griechenland nicht unterschrieben.
    Ja, es mag ja sein, dass die Griechen manchmal Dinge etwas legerer sehen, aber genau dies macht das Land so liebens- und lebenswert. Ich persönlich wollte nie mehr nach Deutschland zurück, und der Gedanke, dass diese Truppe nochmals an die Regierung kommt, lässt mich frösteln.
    Deshalb mein Rat an die griechische Regierung, gehen sie vor den internationalen Gerichtshof und klagen sie die Schulden Deutschlands an Griechenland ein. Dies rate ich als Deutscher.

  9. Kleoni
    20. November 2016, 18:34 | #9

    Ich wünsche Hr. Schäuble einen Aufenthalt in einem öffentlichen Krankenhaus in Griechenland, wo es kaum noch Medikamente oder Verbandmaterial gibt. Wo Angehörige die Kranken pflegen und verpflegen. Es gibt in Griechenland – dank seiner Sparpolitik – kein Gesundheitssystem mehr, Sozialleistungen gibt es keine, Kinder hungern und frieren.
    Hr. Schäuble will die aktuelle Regierung noch vor den Wahlen in Deutschland weg haben, denn er hat die Regierung Samaras nie kontrolliert oder gerügt, obwohl diese keine Reformen umgesetzt hat. Hinter den Kulissen hecken die Herren Schäuble / Mitsotakis schon längst aus, wie sie die griechische Bevölkerung noch weiter ausplündern können. Z.B. Tourismus all inclusive, das Geld fliesst dann zu 80% in Konzerne wie TUI. Deutschland braucht gut ausgebildete junge Leute, denn selber reproduzieren sich die Deutschen schon längst nicht mehr, also wird Griechenland auch da geplündert, weil die jungen Leute keine Zukunft in Griechenland haben. Während Griechenland nach dem 2. Weltkrieg – ausglöst durch die Siegermächte – in einen Bürgerkrieg getrieben wurde, erhielt Deutschland – vor allem von Amerika – Aufbauhilfen, Wirtschaftsförderung und Schuldenerlass.

  10. GR-Block
    20. November 2016, 18:54 | #10

    Die Einstellung des Herrn Schäuble entspricht dem Nutzen seiner Karriereförderer. In unserem Wirtschaftssystem leben jene Mitesser davon, dass der Bürger seine soziale Selbstsicherung aufgibt und von der Hand in den Mund lebt. D.h. nicht, dass er dabei nicht viel Geld zur Verfügung hätte, wie man ja in D sieht. Aber wesentlich ist, dass er in Unsicherheit und finanziell dauerhaft abhängig lebt. Nur dann hält er das BIP extrem hoch. Denn durch das hohe BIP (und daraus erwirtschafteten Mehrwert) behalten jene Mitesser ihre Macht über die Gesellschaft.
    Eine Gesellschaft, die das BIP niedrig hält, ist für Mitesser dagegen kontraproduktiv und muss unterdrückt werden. Man stelle sich nur vor, die Alemannen hätten genau wie die Hellenen vor ein paar Generationen nicht ihre Wohnungen verkauft, um den Erlös in Konsum, z.B. den Kauf eines Daimler oder in monatliche Mieten (welch ein Luxus!) zu stecken. Dann wäre allein wegen des Mietmarktes das jährliche BIP in D heute um 65 Mrd. € (!) kleiner.

    Ein ganzes Volk zu erpressen, seine Sparstrümpfe zu plündern, seine Immobilie zu verkaufen, mit dem Erlös Fehlplanungen der EU zu bezahlen, gleichzeitig Einkommenseinbußen von 20% – 40% hinzunehmen, zeugt von einer Brutalität, wie sie nur von alemannischen Mitessern stammen kann.
    Der Jurist Schäuble ist einer der Architekten der rassistischen Korruption aus den ’80ern“: Schmiergelder an Amtsträger sind nicht strafbar, wenn der Empfänger ausländischer Amtsträger ist. Und, nur in diesem Fall, darf das Schmiergeld als betriebliche Ausgabe von der Steuer abgesetzt werden, ohne dass der Empfänger dem Finanzamt genannt werden muss. D.h., der deutsche Steuerzahler hat die Auslandskorruption deutscher Unternehmen teilfinanziert.
    Eine zweite Teilfinanzierung hatte man auf die gesamte EG abgewälzt. Damit die Korruption in der EG-Süderweiterung finanzierbar wird, hatten alteingesessene Brüsseler Lobbyisten damals die „EG-Strukturfonds“ erfunden. So können seitdem betrügerische Konzerne europäische Amtsträger in Schlüsselpositionen schmieren um überzogene Staatsaufträge zu erhalten, und lassen diese durch die „Strukturfonds“ kofinanzieren.
    Die Lobby-Netzwerke sind in den vergangenen Jahren auf Hochtouren gelaufen, damit die Athener EU eine wahnwitzige Kreditaufnahme unterschreibt, um angeblich sich selbst oder Banken zu „retten“ – in Wirklichkeit, um gigantische Liquidität in die europäische Privatwirtschaft zu schleusen. Weit mehr als es die Strukturfonds vermochten.

    Mit der Wahl der SYRIZA sind die Netzwerke in GR kurzfristig unterbrochen worden. Jetzt müssen die entstandenen Lücken im Klientel-Netz schnell geflickt werden. Dann kann der Alemanne das 4. Kreditpaket schnüren. Also behauptet er: „Griechenland hat im kommenden Jahrzehnt kein Problem mit der Bedienung seiner Verschuldung.“ Für Schäuble kommt ein Schuldenschnitt nicht in Frage, weil sonst der EU-weite Kapitalstrom vom Staat in die Privatwirtschaft versiegen würde, die Alemannische Verschwendung ein Ende hätte.

    Die Griechen „haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt“ – und das ist gut so. Das BIP darf nicht gesteigert werden, die Sozial- und Rentenleistungen pro Kopf sind sowieso sehr niedrig. Man bekämpft ausländische Unternehmen nicht damit, dass man sein Geld für Konsum hinaus wirft. Das BIP darf sich erst erhöhen, wenn der Mitesser kein Alemanne mehr ist. D.h., Strukturfonds weg, Importsteuern einführen, eigene Währung her und … jedem in den alemannischen A… treten, der einen GREXIT fordert. Die EU muss REFORMIERT, nicht germanisiert werden.

  11. Götterbote
    20. November 2016, 19:39 | #11

    Ist das so, Herr Schäuble?! Dann ist es wohl auch keine falsche Behauptung, wenn ich sage, Herr Schäubles Bewegungsmöglichkeiten sind leider noch viel zu wenig eingeschränkt. Eine komplette Lähmung inklusive Zunge wär das einzig richtige für ihn.

  12. G. Purer
    21. November 2016, 09:56 | #12

    Schäuble leidet offensichtlich an Wahrnehmungsstörungen. Oder ist er einfach nur grenzenlos unverschämt? (Und da diese Merkel nun doch wieder kandidiert, besteht die Gefahr, ihn noch länger ertragen zu müssen.)

  13. Jan Jannis
    21. November 2016, 20:02 | #13

    Ihr könnt euch noch so empören, es ist aber so. Schaut mal ins Baltikum, wieviel die Leute dort verdienen oder an Rente bekommen. Ohne Garten würden die meisten verhungern.

  14. Holger
    23. November 2016, 12:20 | #14

    Sie (Griechenland) haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt, wie ebenfalls im Verhältnis zu Deutschland„, erklärte Herr Schäuble.“ Ich frage mich, ob Herr Schäuble das auch mit Fakten belegen kann. Nicht das ich Ahnung von dem Thema habe, aber ich habe da so meine Zweifel.

  15. GR-Block
    23. November 2016, 18:35 | #15

    Zweifel sind unbegründet. Das eigene Bauchgefühl ist hier der beste Ratgeber. Und das Bauchgefühl lässt sich sogar innerhalb 30 Sekunden durch wenige Klicks in google bestätigen.
    Immer wenn man ökonomische Daten durch das BIP dividiert schneiden die Länder am besten ab, die ein immenses BIP haben und wo die Menschen ihr Einkommen v.a. in den Konsum fließen lassen.

    Mit derart normierten Daten sehen dann in Ländern wie GR die Einkommen luxuriös aus, die Schattenwirtschaft gewaltig, die Zahl der Beschäftigten beim Staat überdimensional. Schaut man sich aber die nicht-normierten (nicht-geschönten) Rohdaten an, dann sind
    • die verfügbaren Einkommen in € pro Kopf der Bevölkerung die geringsten der alten EU-Staaten (siehe OECD: „average-wages“)
    • die Schattenwirtschaft in € pro Kopf d. Bev. dagegen nur Mittelmaß, im Gegensatz zu den hohen Schattenwirtschaften in den Industrieländern (siehe Wikipedia: „informal sector“)
    • und die Anzahl der „Beamten“ die geringste aller EU-Länder (siehe OECD: „Employment in general government…“)

    Aber mit solchen statistischen Wahrheiten lässt sich nunmal keine heile-Welt-Politik machen, also keine EU-Politik. Nein, der ausgeMerkelte EUler möchte nur geschönten Daten glauben. Er will in seinem Idyll von der Privatwirtschaft und deren parlamentarische Lobbys betrogen werden. Wenn der Betrug dann herauskommt, sein Idyll zusammenbricht, möchte er, dass jemand anderes schuldig erklärt wird und fragt deshalb naturgemäß die Lobbys. Die antworten reflexartig, dass die Schuld bei denen liegt, die ihr geringes Einkommen nicht auf die EU-Märkte tragen wollen, sondern für die eigene soziale Sicherheit und die ihrer Kinder, in Immobilien investieren oder einfach nur sparen. Boah, in einer globalisierten Welt schlichtweg eine Katastrophe, jedenfalls für Exportländer.
    Durch politische Manipulation konnte man noch 2010 den GREXIT eines treuen Kunden aus dem EU-Binnenmarkt vereiteln. Den größten aller EU-Kunden aber konnte man nicht von seinem BREXIT abhalten. Und weil ein Unglück selten allein kommt, wollen sich jetzt sogar die USA aus der Rolle eines Kunden des EUSA-Binnenmarktes absetzen.
    Wann wird die „schwarze Null Schäuble“ endlich bekennen: Deutschland lebt über die Verhältnisse seiner Kunden! Aber das lässt er wohl seinen Nachfolger verkünden, der wird dann rot-rot-grüne Zahlen schreiben müssen.

  16. windjob
    24. November 2016, 19:21 | #16

    Ich predige dies schon lange. Nicht die Ausgaben sind so hoch oder gar gestiegen, sondern das BIP ist gesunken, und dies wegen der brutalen Austeritätspolitik, die die EU Griechenland auferlegt hat. Relationen zu irgendwelchen Zahlen bringen hier nichts. Die nackten Zahlen und Fakten müssen auf den Tisch. Herrn Schäuble geht es nur um eins, er will die linke Regierung weg haben.

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