Touristen „flohen“ aus Türkei nach Griechenland

21. Juli 2016 / Aufrufe: 931
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Nach den Ereignissen in der Türkei weigerten sich rund 300 dänische Touristen, dort ihren Urlaub zu verbringen, und reisten auf die Insel Rhodos in Griechenland weiter.

Nichts wie weg: Inzwischen werden auch die „Nebenwirkungen“ des misslungenen Umsturzes in der Türkei sichtbar, zu dem es am vergangenen Wochenende kam.

Seit dem vergangenen Sonntag (17 Juli 2016) werden in Griechenland auf der Insel Rhodos ungefähr 300 dänische Touristen beherbergt, die sich nach dem Putschversuch in der Türkei weigerten, in dem Land Urlaub zu machen.

Überraschungsurlaub auf Rhodos wegen … Putsch

Konkret hatten Informationen zufolge die Touristen geplant, ihren Urlaub in touristischen Ressorts an den Küsten der Türkei zu verbringen, nach dem gescheiterten Putsch und den verzeichneten Ereignissen äußerten sie jedoch gegenüber ihrem Reiseveranstalter den Wunsch, nicht im Land zu bleiben. Allerdings war es nicht möglich, den Flugplan im letzten Moment zu modifizieren und das Ziel der Flugzeuge zu ändern, da trotz der Ersuchen an die griechischen Behörden weder auf dem Flughafen der Insel Rhodos noch auf dem Flughafen der Insel Kos Spielräume existierten, sie zu bedienen.

Gezwungenermaßen landeten die drei Maschinen der Firma Primera am Sonntag in der Türkei (zwei in Attalya und eins in Dalaman), wo ihre Passagiere von Bord gingen. Ungefähr 300 von diesen weigerten sich jedoch, in der Türkei zu bleiben, setzten ihre Reise per Straße bis zur Küste des Landes fort und gelangten von dort per Schiff nach Rhodos. Dort wurde sofort damit begonnen, Zimmer für ihre Beherbergung zu finden, da viele Hotels voll belegt waren und ihnen nicht zu dienen vermochten.

Die konkreten Touristen werden am kommen Sonntag (24 Juli 2016) die Insel Rhodos mit aus Dänemark kommenden Flugzeugen verlassen, die im weiteren Verlauf die Türkei anfliegen sollen um die Touristen abzuholen, die für ihren Urlaub dort verblieben waren.

(Quelle: To Pontiki)

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