Griechenland befürchtet neue Flüchtlingswelle

21. Juli 2016 / Aufrufe: 494
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Griechenlands Minister für Migrationspolitik rechnet mit Auswirkungen des gescheiterten Putsches in der Türkei auch auf das Flüchtlingsthema.

Höchstwahrscheinlich werden die Ereignisse in der Türkei Auswirkungen auf das Flüchtlingsthema haben„, schätzte Griechenlands Minister für Migrationspolitik Giannis Mouzalas in einer Intervention vor dem Parlament anlässlich der dramatischen Geschehnisse in der Türkei und des gescheiterten Militärputsches gegen Recep Tayyip Erdoğan ein.

Im übrigen wird angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Türkei nicht nur in Griechenland befürchtet, dass „Sultan“ Erdogan, nachdem er inzwischen faktisch unter anderem auch die USA offiziell zum Feind der Türkei erklärte, völlig „ausrasten“ könnte.

Erneute Zunahme aus der Türkei eintreffender Flüchtlinge

Wir werden im Parlament den kommenden Schwierigkeiten vereint zu begegnen haben. Ich sage dies nicht, um Panik zu säen, je niedriger wir jedoch die oppositionellen Töne halten, desto besser. Es werden Zugeständnisse von Seite sowohl der Regierungskoalition als auch der Opposition nötig sein„, meinte Giannis Mouzalas vor dem Plenum des Parlaments während der Dauer einer aktuellen Anfrage der Nea Dimokratia (ND) und führte an, seit einigen Tagen gebe es eine Differenzierung im Flüchtlingsthema.

Ergänzend sei angemerkt, dass in den letzten Tagen wieder eine Zunahme von den gegenüber liegenden Küsten der Türkei auf griechischen Ägäis-Inseln eintreffender Flüchtlinge und Immigranten verzeichnet wird. Zwar sind die derzeitigen Ankunftszahlen in keiner Weise mit den Menschenströmen vergleichbar, die vor dem Inkrafttreten der zwischen EU und Türkei getroffenen Vereinbarung alltäglich eintrafen, erreichten jedoch mittlerweile etliche hundert.

(Quelle: To Pontiki, Medienberichte)

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