Griechenland verbietet Parallelexporte von Medikamenten

16. April 2016 / Aufrufe: 501
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Griechenlands Medikamentenaufsichtsbehörde verhängte zum wiederholten Mal ein vorläufiges Verbot sogenannter paralleler Exporte pharmazeutischer Produkte.

Als außerordentlich Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit schritt die Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) Griechenlands zur Verhängung eines vorläufigen Verbots sogenannter Parallelexporte und des innergemeinschaftlichen Vertriebs einer Reihe pharmazeutischer Produkte.

Bei besagten Produkten handelt sich speziell um Insulin-Präparate, Thrombose-Medikamente, Präparate für das zentrale Nervensystem, Atmungssystem-Sprays, Osteoporose-Präparate.

Vorrangige Versorgung der inländischen Patienten mit Medikamenten

Der gegenwärtige Beschluss kommt umgehend zur Umsetzung und während der Periode seiner Geltung ist jede Bildung eines Lagerbestands mit den in Rede stehenden Produkten untersagt„, führt die EOF an. Ebenfalls wird in Erinnerung gerufen, dass die Verpflichtung zum Vertrieb ausschließlich auf dem inländischen Markt für alle pharmazeutischen Produkte gilt, die nach Genehmigung der Behörde bezüglich eines Sonderimports oder ausnahmsweisen Vertriebs mit fremdsprachiger (Produkt-) Kennzeichnung nach Griechenland eingeführt werden.

Die vorrangige Bereitstellung der Medikamente seitens aller an der Vertriebskette Beteiligten (Inhaber von Vertriebslizenzen, Pharma-Großhandel, Apotheken) an die Patienten des inländischen Markts gemäß der Nachfrage und ihrer Verschreibung ist zwingend erforderlich„, betont die EOF und unterstreicht, die unzureichende Deckung der Bedürfnisse der (inländischen) Patienten ziehe die Verhängung von Sanktionen nach sich.

Eine detaillierte Auflistung der unter das vorläufige Verbot fallenden Präparate ist unter der nachstehend benannten Quelle einsehbar.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.