Notstandsplan für Griechenland

25. Februar 2016 / Aufrufe: 1.569
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Die Kommission bereitet einen Notstandsplan für eine neue humanitäre Krise in Griechenland infolge der nicht abreißenden Ströme der Flüchtlinge und Immigranten vor.

Wie am Dienstagmittag (23 Februar 2016) Natasha Bertaud, Sprecherin des Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker, bestätigte, hat die Europäische Kommission bereits einen Notstandsplan für eine eventuelle humanitäre Krise in Griechenland ausgearbeitet.

Angesichts der entlang der Südbalkan-Route erfolgenden Kontrollen brachte Natasha Bertaud die Beunruhigung der Kommission über eine eventuell bevorstehende humanitäre Krise in Griechenland zum Ausdruck. Wie sie sagte, konzentrieren sich aus diesem Grund die Bemühungen der Kommission auf einen Notstandsplan, während Personal der Kommission vor Ort und hauptsächlich nach Griechenland geschickt worden ist, damit die Bedürfnisse ausfindig gemacht werden.

Alle beteiligten Länder müssen die europäischen Regeln respektieren

der griechische EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos und der holländische Minister für Migration, Klaas Dijkhoff, bringen in einer gemeinsamen Erklärung ihre Beunruhigung über die Entwicklungen in der Region des Balkans zum Ausdruck und verlangen von „allen Ländern und Trägern entlang der Route, die erforderliche Notstandsplanung vorzubereiten, um humanitären Bedürfnissen zu begegnen„. Wie sie betonen, obwohl sie den Druck „verstehen„, den bestimmte Mitgliedstaaten erfahren, „sorgen sie sich“ über die Entwicklungen in der Region des Balkans und die „humanitäre Krise“, die sich möglicherweise „in gewissen Ländern, speziell in Griechenland entfalten wird„.

Die holländische Rats-Präsidentschaft und die Kommission stehen in stetigem Kontakt mit allen zuständigen Trägern und den involvierten Ländern entlang des Westbalkans, während sie die Entwicklungen in der Region auch vor Ort, an den Punkten der Grenzpassagen eng beobachten„, führen die beiden Amtsträger in ihrer Erklärung an und fügen an: „Alle beteiligten Ländern haben die Verantwortung und Pflicht, die europäischen Regeln zu respektieren und der Tangierung einen Schluss zu setzen, welche die Weiterleitung der Flüchtlingswellen in das nächste Land begünstigt. So handelnd, müssen die Regierungen die Auswirkungen in den Nachbarländern berücksichtigen.

Gleichzeitig rufen die beiden Amtsträger „alle Länder und Träger entlang der Route auf, die erforderliche Notstandsplanung vorzubereiten, auf dass sie in der Lage sind, den humanitären Bedürfnissen zu begegnen, einschließlich der Aufnahmemöglichkeiten„, während sie anführen, „die Kommission koordiniert eine Bemühung einer Notstandsplanung, um im Fall einer humanitären Krise sowohl außerhalb als auch innerhalb der EU sowie auch für die weitere Koordinierung der Handhabung der Grenzen Unterstützung zu bieten„.

Alle Mitgliedstaaten haben gemeinsam im Geist der Solidarität und Verantwortung zu handeln, speziell in Momenten, wo Einheit und gemeinsame Lösungen nötig sind. Die Kommission und der Vorsitzarbeiten hart für dieses Thema, und die EU ist in ihrer Gesamtheit zu helfen bereit“ enden sie in ihrer Erklärung.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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