Besteuerung von Steuerausländern mit Renten aus Griechenland

11. November 2015 / Aufrufe: 1.634

Runderlass des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen zur steuerlichen Behandlung von Auslandsansässigen, die Renten und sonstige Leistungen aus Griechenland beziehen.

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland gab einen Runderlass in Zusammenhang mit der steuerlichen Behandlung des sich in Griechenland ergebenden Einkommens sogenannter Steuerausländer aus Renten, Leistungen und ähnlichen Bezügen auf Basis der Bestimmungen der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) gemäß einer einschlägigen Bekanntmachung aus.

Beantragung der Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens

In den Fällen, in denen gemäß den Bestimmungen des jeweiligen Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung das exklusive Recht zur Besteuerung dieses Einkommens bei dem Staat liegt, in dem der Steuerausländer seinen (Steuer-) Wohnsitz hat, stellt er bis Ende des Jahres einen „Antrag auf Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommen“ direkt an den Träger, der die Rente zahlt.

Dieser Antrag gilt ab dem unmittelbar folgenden Steuerjahr und für insgesamt drei (3) Steuerjahre, für die der lokale Rententräger keinen Steuerabzug durchführen wird. Speziell für dieses Jahr kann in Griechenland besagter Antrag ausnahmsweise bis zum 31 März 2016 eingereicht werden, damit für die Steuerjahre 2016 – 2018 keine Abzüge einbehalten werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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