Dijsselbloem vertraut Memorandum, jedoch nicht Griechenland

7. September 2015 / Aufrufe: 1.203

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloom vertraut dem dritten Memorandum, jedoch nicht Griechenland und seiner Regierung.

Am Rand des G20-Gipfels in Ankara sprechend brachte Jeroen Dijsselbloem, Leiter der Eurogruppe und Finanzminister Hollands, sein Vertrauen in die von dem dritten Memorandum vorgesehenen Maßnahmen zum Ausdruck, wobei er jedoch parallel seinen Mangel an Vertrauen in Griechenland in Erinnerung rief.

Ich glaube, dass die Bedingungen des Programms nicht drakonisch sind. Das Programm begegnet den Problemen der griechischen Wirtschaft, der Verwaltung, des privaten Sektors„, führte der holländische Finanzminister sich auf das dritte Kreditprogramm für Griechenland beziehend an.

Mit der SYRIZA-Regierung ging das Vertrauen völlig verloren

In den letzten sechs Monaten mit der SYRIZA-Regierung verschwand das Vertrauen völlig. Was wir nun brauchen, ist eine ernsthafte Regierung, welche die Reformen umsetzen und das Vertrauen wiederherstellen wird. Ich denke, dass dies der Schlüsselpunkt ist, das Vertrauen der Konsumenten, der Produzenten, der Investoren„, unterstrich er ebenfalls.

Zum Schluss entschied sich die Regierung Tsipras, in der Eurozone bleiben zu wollen und sich zu einem Basisprogramm verpflichten zu werden, das nötig ist. Wenn Sie mich fragen, ob das Vertrauen zurückgekehrt ist, werde ich Ihnen antworten, dass es noch etwas zu früh ist, um das zu sagen. Es wird Zeit benötigen„, betonte Dijsselbloem.

(Quelle: tvxs.gr)

KategorienPolitik
Tags: ,
  1. windpilot
    7. September 2015, 09:57 | #1

    Herr Dusselblom ist doch absolut ungeeignet. Sein Lebenslauf ist mehr als suspekt. Er ist ein strikter Bürokrat. Was soll es, in Deutschland sagt man ja auch, wer nichts leistet wird nach Brüssel abgeschoben und wir zahlen auch noch eine Unmenge Geld dafür. Europa ist gescheitert und sollte aufgelöst werden. Island hat den richtigen Schritt getan.

  2. Einerdersichsehrwundert
    7. September 2015, 11:41 | #2

    Die Frage ist doch eher, „Wer vertraut eigentlich Dijsselbloem?“

  3. konni
    7. September 2015, 12:22 | #3

    schisselbloem wars in seiner Schulzeit und bleibt es auch in seiner „Amtszeit“ ein dämlicher Trottel!

  4. GR-Block
    7. September 2015, 12:52 | #4

    Tsipras hat den 500 Mio der EU einen Bärendienst erwiesen. Jetzt traut sich ein Herr Dijsselbloem zu behaupten: „Ich glaube, dass die Bedingungen des Programms nicht drakonisch sind“ obwohl bis eben behauptet wurde, Varoufakis habe die jetzt notwendigen drakonischen Maßnahmen verschuldet. Außerdem droht er: „„Zum Schluss entschied sich die Regierung Tsipras … zu einem Basisprogramm…“ Damit ist klar, dass nach dem „Basisprogramm“ das eigentliche folgen soll. Die Bad Bank Greece wird noch lange nicht geschlossen. Der Name GRs. wird in die Annalen der EU eingehen, als das Land, dessen Regierungen sich wegen ein paar Mrd Kredite dafür hergegeben haben, die Völker der EU um viele Hundert Mrd zu erleichtern. Kein anderes Land hat solche Bedingungen akzeptieren müssen und dabei seinen eigenen Namen beschmutzt. Als Bedingung gibt die Athener EU auch noch die einzigen Einnahmequellen des Staates, seine Staatsbetriebe, an „Investoren“ der FUKG-US-Staaten ab.
    Die Frage nach dem „verlorenen Vertrauen“ jedenfalls, ist eindeutig zu beantworten. Der EU wird nie wieder Vertrauen geschenkt. Das Volk wird die finanztechnische Vergewaltigung des Landes zur Rekapitalisierung schlecht wirtschaftender und korrupter Unternehmen im EU-Finanzsektor niemals verzeihen. Egal was die EU durch ihre Athener Fraktion und deren Medien in Zukunft heucheln wird. Jetzt kann man den Griechen nur noch mit Wilhelm Busch raten: „Ist der Ruf erst ruiniert …

  5. Weekend01
    8. September 2015, 13:25 | #5

    Jeder der in die EU-Elite nicht reinpasst oder widerspricht, bekommt das, was Griechenland passiert ist. Sie werden als Luegner und Betrueger betitelt – obwohl das diejenigen sind, die so betitelt werden sollten. Und was passiert? Schade, dass die EU-Laender nichts dagegen unternehmen, sind sie so feige?
    Wie kann man zuschauen, wie ein Land demontiert wird – obwohl doch wirtschaftlicher Aufschwung versprochen wurde – wie soll das geschehen, wenn ein Land fremdgesteuert wird und es in so eine Schuldenfalle gedraengt wird, wo sicher ist, sie koennen es nicht schaffen. Die groessten Einnahmequellen werden von anderen Laendern uebernommen – ist das der versprochene wirtschaftliche Aufschwung?
    Tja, derjenige der die Wahrheit sagt, wird fuer die Verschlagenheit von Luegnern und Betruegern bestraft! Und das noch legal … . Ich kann Griechenland nur raten, ihr Ding, wie es fuer das Land und ihrer Bevoelkerung gut ist, durchzuziehen.

Kommentare sind geschlossen