Lidl in Griechenland akzeptiert uneingeschränkt „Plastikgeld“

2. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.784

Die Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland versichert, auch weiterhin uneingeschränkt Zahlungen per Debit- und Kreditkarten zu akzeptieren.

Wie in einer einschlägigen Bekanntmachung der Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland „anlässlich der in griechischen Medien und sozialen Netzwerken verbreiteten unwahren (gegenteiligen) Nachricht“ betont wird, „gilt in allen Geschäften der Lidl Hellas regulär die Möglichkeit zur Zahlung mit Debit- und Kreditkarten„.

Lidl Hellas: Unser Ziel ist, in Griechenland zu bleiben

Konkret gab die Lidl Hellas bekannt: „Am Morgen des 30/06/2015 trat bei der Nationalbank ein nicht nur die Lidl Hellas betreffendes Problem mit dem Netzwerk der Karten-Terminals auf, dem umgehend begegnet wurde, und die Zahlung mittels Karten erfolgt ohne jegliches Problem. Die Lidl Hellas zählt über 220 Ladengeschäfte und beschäftigt mehr als 4.000 Arbeitnehmer. Unser klares Ziel ist, in Griechenland zu bleiben und somit darin fortzufahren, zu der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beizutragen.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass im Handel tatsächlich eine zunehmende Tendenz zur Ablehnung von „Plastikgeld“ verzeichnet wird, da auf diese Weise erfolgende Zahlungen derzeit nur noch im Rahmen des (inländischen!) bargeldlosen Zahlungsverkehrs, jedoch nicht für Bar(aus)zahlungen zurückgegriffen werden kann.

Andererseits begegnen auch Unternehmen mit Bareinnahmen signifikanten Problemen, weil infolge der bis zum 06 Juli 2015 angeordneten Schließung der Banken Bareinzahlungen nur per ATM oder nach individueller Abstimmung mit der (zuständigen / Haus-) Bank möglich sind.

(Quelle: Imerisia, diverse Medienberichte)

  1. Omnipraesent
    2. Juli 2015, 16:15 | #1

    Guter Zug von Lidl, der nicht hoch genug bewertet werden kann, ausserdem werden sie damit auch Gute Geschaefte machen.

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