Griechenlands Verteidigungsminister setzt Deadline für Vereinbarung

12. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.652

Panos Kammenos erklärte, wenn es bis zum 18 Juni 2015 keine Einigung gebe, werde Griechenland die Zahlungen an die Gläubiger einstellen.

Panos Kammenos, Verteidigungsminister und Vorsitzender der Partei der Unabhängigen Hellenen (ANEL), gab im Morgenmagazin des TV-Senders Mega als … Deadline für eine Einigung mit den Gläubigern Griechenlands den 18 Juni 2015 vor und erklärte, „entweder wird es bis zum 18 Juni eine Vereinbarung geben oder nie„.

Herr Kammenos äußerte unter anderem: „Einigung bis zum 18 Juni, anderenfalls stellen wir die Zahlungen an die Gläubiger ein und bezahlen Gehälter und Renten. Wenn es bis zum 18 Juni keine Vereinbarung gibt, bezahlen wir weder den IWF noch die EU. Uns interessiert, eine Vereinbarung zu erzielen, welche die Verschuldung tragfähig macht. Wir werden alles tun, was uns möglich ist, um in der Eurozone zu bleiben, jedoch werden wir nicht das griechische Volk verelenden.

(Quelle: Imerisia)

  1. Omnipraesent
    12. Juni 2015, 18:21 | #1

    Wow, endlich ist der Hammer gefallen, aufgepasst EU, jetzt geht es in die Zielgerade mit euch oder eben ohne euch.

  2. windjob
    12. Juni 2015, 20:57 | #2

    Bin mal gespannt, wie lange es dauert bis Juncker, Merkel, Sträuble und Co. endlich umfallen. Ich wünsche den Griechen, dass sie dies durchhalten und standhaft bleiben. Das wäre für die EU der Super Gau, nicht für Griechenland.

  3. Protagoras
    13. Juni 2015, 08:53 | #3

    Bei einer Staatsinsolvenz gibt es keine Gewinner, jedenfalls ganz sicher nicht kurzfristig. Wer sich der Rhetorik enthalten möchte, tut gut daran, einen Blick auf das Beispiel Argentinien zu werfen. Wenn Politiker Vabanque spielen, sind auch andere Interessen im Spiel, man sollte daher nicht das Gerede dieser Interessengruppen nachahmen. Es geht weder um „Hammer“ noch um „Super-GAU“. Die Folgen müssen genau die ausbaden, die eben keine Stimme haben – und die auch dafür keine Verantwortung tragen. Wer diese sind, wissen wir jetzt schon.

  4. jörg
    13. Juni 2015, 16:29 | #4

    So eine Drohung gepaat mit einer Hoffnung das alles besser werden könnte, nun ja dafür das Volk den Risiken einer Staatsinsolvenz aussetzen?

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