Juncker relativiert Aussage über extreme Kräfte in Griechenland

17. Dezember 2014 / Aufrufe: 670

Kommissionspräsident Juncker relativierte seine Aussage über extreme Kräfte in Griechenland und will nicht die SYRIZA gemeint haben.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, stellte klar, sich mit seiner vor einigen Tagen erfolgten Äußerung über „extreme Kräfte“ auf die extreme Rechte und nicht die SYRIZA bezogen zu haben. Auf eine Anfrage des EU-Abgeordneten der SYRIZA Dimitris Papadimoulis antwortend, merkte Herr Juncker vor dem Europaparlament charakteristisch an:

Ich spreche kein Griechisch und weiß nicht, was die griechischen Zeitungen geschrieben haben, als ich jedoch von Extremen sprach, meinte ich die extreme Rechte und mir kam nicht in den Sinn, dass Sie Extremisten seien könnten, und ich verstehe nicht, warum die griechische Linke die extreme Rechte verteidigt, die auch ich hasse.

Jean-Claude Juncker hatte in seiner strittigen Erklärung eine Warnung ausgesprochen, in Griechenland keine „extremen Kräfte“ zu wählen, und parallel betont, er würde vorziehen, vertraute Personen an der Macht zu sehen.

(Quelle: Naftemporiki)

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  1. H.Trickler
    17. Dezember 2014, 18:52 | #1

    Ich lach mich schlapp.Damit hat Herr Junker öffentlich seine berufliche Ignoranz bewiesen, um höflicherweise nicht „Dummheit“ zu sagen 😉

  2. Moppel
    17. Dezember 2014, 19:03 | #2

    Damit hat Junckers noch ein Brikett nachgelegt und die SYRIZA gleich auch in die selbe Schublade mit der Chrysi Avgi gesteckt – ganz im Sinn der Regierung, die keine Gelegenheit auslässt, die SYRIZA des Schulterschlusses mit allen möglichen Terroristen zu beschuldigen.

  3. Ursula Katharina Papajoannou
    17. Dezember 2014, 21:01 | #3

    Junker ist und bleibt ein A**ch.

  4. LiFe
    18. Dezember 2014, 01:20 | #4

    Europäische Länder kämpften um Stabilität und Luxemburg verhalf Firmen, Steuern zu sparen. Herr Juncker war selbst dabei, und anderen Ländern will er weiter Ratschläge geben. Irgendwie muss man sich verhöhnt fühlen.

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