Aussetzung der Immobilien-Zugewinnsteuer in Griechenland

21. Dezember 2014 / Aufrufe: 986

Die neue sogenannte Zugewinnsteuer auf den Erlös aus dem Verkauf von Immobilien in Griechenland wird bis Ende 2016 ausgesetzt.

Die Besteuerung des – realen oder fiktiven – „Gewinns“ aus der Übertragung von Immobilien in Griechenland mit der neuen sogenannten Zugewinnsteuer in Höhe von 15% wird für zwei Jahre ausgesetzt.

Das griechische Finanzministerium gab am 19 Dezember 2014 bekannt, dass mit einer Bestimmung, die umgehend dem Parlament vorgelegt werden soll, die Aussetzung der Erhebung der Besteuerung des Zugewinns aus der Übertragung immobilen Vermögens bis zum 31 Dezember 2016 vorgesehen wird.

Finanzministerium hofft auf Stimulierung des Immobilienmarkts

Laut dem Finanzministerium zielt die Aussetzung der Zugewinnsteuer auf die Stimulierung des Immobilienmarkts ab und wird einen entscheidenden Impuls für die weitere Erholung der griechischen Wirtschaft geben. „Diese Initiative kommt in Anknüpfung an andere Maßnahmen, welche die Regierung in die selbe Richtung ergriffen hat, wie die drastische Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer von 10% auf 3%“, führt das Finanzministerium an.

Die in Rede stehende Bestimmung ist zwischen der Troika und dem Staatssekretär im Finanzministerium, Giorgos Mavraganis, ausgehandelt worden. Es sei angemerkt, dass die neue Zugewinnsteuer anfänglich 2014 in Kraft gesetzt werden sollte bzw. sogar worden ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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