Neue Strapazen für Schwarzbau-Eigentümer in Griechenland

7. November 2014 / Aufrufe: 1.486

780000 Eigentümern von Immobilien in Griechenland steht neuer Ärger ins Haus, falls das derzeitige Schwarzbauregulierungs-Gesetz für verfassungswidrig befunden wird.

Insgesamt 780.000 Immobilienbesitzer, die bereits unter die Bestimmungen der Gesetze der Jahre 2012 und 2013 aufgenommen worden sind, werden gegebenenfalls erneut die „Regulierung“ ihrer Bauverstöße und Schwarzbauten beantragen müssen, falls der Oberste Verwaltungsgerichtshof mit einem (noch anhängigen) neuen Urteil auch die Bestimmungen des neuen Gesetzes für verfassungswidrig erkären sollte.

Lebenskuss für die staatliche Inkassomaschinerie

Laut der Zeitung „Eleftherotypia“ treibt das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) einen neuen Gesetzentwurf voran, um den gesetzlichen Rahmen für die Legalisierung der Bauverstöße und Schwarzbauten im fünften aufeinander folgenden Jahr zu verlängern. Auf diese Weise beschert es der „Inkassomaschinerie“ der Schwarzbau-Legalisierungen, die bisher 1,2 Mrd. Euro abwarf und institutionelle Drahtseilakte deckte und Wahlkampfzwecken diente, den … lebensrettenden Kuss.

Parallel wird die Verlängerung der in dreieinhalb Monaten auslaufenden Frist für die Schwarzbau-Deklarationen um ein weiteres Jahr bis Februar 2016 zu verlängern, falls das Gesetz des YPEKA von dem Verwaltungsgerichtshof „grünes Licht“ erhalten sollte. Jedenfalls wird ab Februar 2015 die elektronische Jagd auf Eigentümer beginnen, wobei für die nicht deklarierten Schwarzbauten unfassbare Geldstrafen gelten.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Relevante Beiträge:

  1. Kallos
    9. Februar 2015, 13:27 | #1

    Dieses Land ist so beschissen geworden und versucht nur noch Geld zu scheffeln. Keiner weiß was los ist und wie was funktioniert. Dummheit und Ahnungslosigkeit sind auf allen Ämtern vorhanden. Anfragen zu Legalisierung oder zu Grundstücksteilung bleiben unbeantwortet.

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