Niemand zwingt Griechenland, Geld vom IWF anzunehmen

23. September 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 500

Niemand zwingt Griechenland, die Kredite des IWF anzunehmen, wenn es glaubt, Zugang zu den Finanzmärkten haben zu können.

Spitzenfunktionäre des Internationalen Währungsfonds (IWF) schieben den Plan der griechischen Regierung für eine „samtene“ Scheidung „auf Eis“ und signalisieren laut der Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“, „es ist noch sehr früh um über eine Beendigung der Kreditvereinbarung zu sprechen, jedoch zwingt niemand Griechenland zum Verbleib, sofern es glaubt, Zugang zu den Finanzmärkten haben zu können„.

Wie es in der Reportage der Zeitung lautet, glaubt man bei dem Fonds, „es sei sehr früh“, um eine endgültige Entscheidung über die „Beendigung“ des Kreditabkommens mit Griechenland zu treffen, da derzeit niemand zu wissen vermag, ob Griechenland die Möglichkeiten hat und es sich leisten kann, die Kredite des IWF abzulehnen.

IWF zeigt sich distanziert

Das Bedeutende ist jedoch laut dem selben Artikel, dass die aus Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten durchgesickerten Positionen, laut denen – auch anlässlich des Auslaufens des Kreditabkommens der Europäer mit Griechenland – die griechische Regierung dem IWF mitteilen könnte, keine weiteren Kredite im Rahmen seines Kreditabkommens mit Griechenland zu benötigen, auch nicht als „merkwürdig“ abgetan werden.

Wie eine seriöse Quelle aus Washington gegenüber der Zeitung betonte, „zwingt niemand Griechenland, das Geld des Währungsfonds anzunehmen, wenn die griechischen Behörden glauben, Zugang zu den Finanzmärkten zu erlangen„.

Ergänzend sei daran erinnert, dass in einigen Tagen die Troika zu ihrer letzten Bewertung im Rahmen des Ende des Jahres auslaufenden Programms in Athen eintreffen wird.

(Quelle: Imerisia)

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