Investitionen in Immobilien in Griechenland sind hinausgeworfenes Geld

12. September 2014 / Aufrufe: 1.357

Die Regierungssprecherin Sofia Voultepsi äußerte die Ansicht, die in Griechenland erfolgten Investitionen in Immobilien seien hinausgeworfenes Geld.

Die Regierungssprecherin schritt am 10 September 2014 zu einer (neuen) unerhörten Erklärung. Die Novelle bezüglich der neuen Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) kommentierend brachte Sofia Voultepsi die Ansicht zum Ausdruck, dass die Investitionen in Immobilien „verlorenes Geld sind“.

Im Gespräch mit dem Radiosender „Parapolitika“ und in Beantwortung einer Frage bezüglich der Tatsache, dass wir (in Griechenland) in einer Wirtschaft lebten, die zum Kauf von Immobilien trieb, betonte sie und führte charakteristisch an: „Ich hatte zu diesem Thema immer eine unterschiedliche Ansicht, deswegen habe ich auch keine Immobilien, ich halte dieses Verhalten für kriminell, also dieses politische Verhalten, die politische Macht lenkt die Menschen, die Leute meinen, es besteht eine Unklarheit, sichere ich mich ab, warum also keine zweite Wohnung haben und eine Mieteinnahme haben, und so floss das Geld also in die Mauern. Ich habe eine völlig unterschiedliche Ansicht in Zusammenhang mit dem Bau und dem Wohnungsbau und all dem, was gesagt wird, ich habe eine völlig unterschiedliche Ansicht, ich glaube, dass es verlorenes Geld ist.

Wir sind in einer Krise, manche gewinnen, manche verlieren

Zu dem Thema der ENFIA äußerte die Regierungssprecherin, die Regierung habe im Rahmen des Haushalts das Bestmögliche getan, und vertrat, dass wir uns in einem Krieg befinden.

Wie sie erklärte, „gibt es offensichtlich ein Thema mit der Besteuerung, niemand verneint das, der Besitz von Vermögen, für alle, die sich in der Geschichte auskennen, wenn die Krise endet sind manche völlig verarmt und manche bleiben völlig unbeschadet. Wir befinden uns in einer Krise, das sehen sie auch in den Kriegen, aus den Kriegen gingen manche hervor und besaßen den halben Bezirk Kolonaki, und manche fanden sich in einer dramatischen Lage wieder.

Schließlich gab Frau Voultepsi ein Beispiel, das laut ihr zum Bankrott des Landes beitrug. „Ich machte mich nach Bosnien auf, Mission im Jahr 1992, und das Flugzeug flog um 7 Uhr morgens und ich musste um 6 am Flughafen sein, und von Glyfada bis zum Flughafen Ellinikos waren bei den Nachtclubs die Autos eins an das andere gereiht, und ich dachte, also nein, das kann doch nicht sein, wir werden pleite gehen, wo kommt das her, dass es hier jede Nacht so zugeht„, führte die Regierungssprecherin charakteristisch an.

Ich habe nicht gesagt, Investitionen in Immobilien seien verlorenes Geld

Die obigen Erklärungen verursachten verständlicherweise einen gehörigen Wirbel, woraufhin Sofia Voultepsi am nächsten Tag (11 September 2014) zu einem Dementi schritt und Beschuldigungen gegen die Journalisten, die elektronischen Medien und das Internet erhob.

Die Regierungssprecherin Sofia Voultepsi erging sich in einer Attacke gegen das Internet und behauptete, ihre Erklärungen in Zusammenhang mit den … verlorenen Investitionen der Griechen in Immobilien seien verfälscht worden. „Ich bin es leid, das Internet zu dementieren, wir sind dieser Situation auf Gnade und Ungnade ausgeliefert, was auch immer man sagt, wird eine Phrase ausschnittsweise verbreitet, und deswegen beeindruckte es mich, dass der Panhellenische Verband der Immobilienbesitzer (POMIDA) eine Bekanntmachung erließ.“ Sofia Voultepsi vertrat, sie habe nicht gesagt, die in Immobilien investierten Gelder seien verloren.

Ich habe es nicht gesagt„, führte Frau Voultepsi in der Morgensendung des TV-Senders ANT1 an, vertrat im weiteren Verlauf jedoch, die von ihr zum Ausdruck gebrachte Ansicht, „die Gelder flossen in die Mauern„, sei eine persönliche Meinung, und beschuldigte die elektronischen Zeitungen, die Meinung zu dämonisieren. „Die auszugsweise Verwendung einer Phrase stellt das höchste Stadium des Goebbelismus dar„, sagte Frau Voultepsi und beschuldigte die Journalisten, nicht ihr vollständiges Interview angehört zu haben. Ebenfalls vertrat sie, „das Internet wird als Zentrum der Verleumdung genutzt„.

Es sei angemerkt, dass sowohl das strittige anfängliche Radio-Interview als auch ein Mitschnitt der Morgensendung im Internet veröffentlicht wurden und auf den nachstehend benannten Quellseiten verlinkt sind.

(Quelle: To Pontiki, To Pontiki)

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  1. Götterbote
    12. September 2014, 13:35 | #1

    Das Ganze zeigt doch wieder nur eins: die Politiker in GR (gilt aber nicht nur für GR) reden viel Blödsinn und über Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben und hinterher sind wieder die anderen schuld. Immobilien sind in jedem halbwegs zivilisiertem Land eine gute Investition. Wenn der Staat aber dann meint, deren Besitzer mit irrsinnigen Forderungen in Form von Steuern zu überfallen, so dass sich diese nicht mehr rentieren, ja dann ist es wirklich blöde, sich so etwas anzuschaffen.

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