Russland lenkt bei Embargo gegen Griechenland ein

6. August 2014 / Aktualisiert: 28. Juni 2018 / Aufrufe: 1.049

Russland scheint in dem Thema eines Importstopps für Produkte aus Griechenland einzulenken, die in diesem Jahr bei Früchten Rekorde verzeichnen.

Seit Montagabend (04 August 2014) zeichnete sich in der Haltung der russischen Regierung eine Änderung ab, womit die Möglichkeit in die Ferne zu rücken scheint, zu einem Embargo gegen griechisches Obst und Gemüse zu schreiten, die bei den Exporten Griechenlands nach Russland das Exportprodukt No. 1 darstellen.

Russland hatte durchklingen lassen, als Vergeltungsmaßnahme wegen der Haltung Griechenlands in dem Thema der Ukraine zu einem Importstopp für griechisches Obst und Gemüse schreiten zu werden.

Russland wiegelt Angst vor Importstopp ab

Wie in einer Reportage des griechischen TV-Kanals Mega berichtet wurde, hatte die Lage sich auch infolge der Bekanntmachung der russischen Gesellschaft für Pflanzenhygiene über Qualitätsprobleme bei einer Ladung griechischer Pfirsiche verschlechtert (konkret soll es um einen Insektenbefall gegangen sein).

Der Leiter des russischen Trägers mäßigte schließlich mit seinen Erklärungen die Reaktionen und charakterisierte die Beziehungen des russischen und des griechischen Trägers für Pflanzenhygiene als „konstruktiv“. Wie der russische Amtsträger anführte, „braucht es keine Angst bezüglich der Handlungen der Russen zu geben„.

Bis zum 31 Juli 2014 verzeichneten die griechischen Exporte nach Russland bei Pfirsichen, Aprikosen, Pflaumen und Kirschen einen Rekord und es wird geschätzt, dass sie 40.000 Tonnen erreichten, gegenüber 16.000 Tonnen im entsprechenden siebenmonatigen Zeitraum des Vorjahres.

(Quelle: newmoney.gr)

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