Warum ausländische Fonds mit Konzernen in Griechenland liebäugeln

3. Juni 2014 / Aktualisiert: 08. November 2014 / Aufrufe: 638

Ausländische Investoren kaufen sich in Griechenland bereits seit einiger Zeit in als vielversprechend geltende Konzerne und Sparten ein.

Die internationalen Portefeuilles, gleich ob es sich um Hedge Funds, Private Equities oder sogar auch Distress Fonds handelt, haben in den letzten eineinhalb Jahren ihre Blicke intensiver auf den griechischen Markt und die Unternehmen geworfen, die führende Rollen in Bereichen inne haben, die als Spitzen- und vielversprechende Sparten gelten.

Griechenland scheint das Schlimmste überwunden zu haben – natürlich nicht ohne Opfer und Verluste, aber die Wirtschaft scheint Fuß zu fassen und allmählich Anzeichen eines Aufschwungs zu geben, sie erreicht diverse makroökonomische Ziele. Parallel zeichnen sich – und das ist ein Umstand, der die internationalen Player zusätzlich anzieht – auf dem Markt und an der Börse niedrige bis attraktive Preise ab, spezieller nach der Korrekturbewegung des allgemeinen Indexes in den vergangenen drei Wochen. Welche Investoren auch immer steigen in Gesellschaften und Aktien ein oder suchen Ziele, wobei sie wissen, dass sie relativ geringe Kapitalbeträge aufbringen werden, jedoch auf vielfache Zugewinne hoffen.

Ausländische Investoren sichern sich breit gestreute Startpositionen

Folglich stellt die Tatsache, dass internationale Portefeuilles (mittels Tafelgeschäften, Kapitalerhöhungen oder Vereinbarungen und Paketen) rund 2 Mrd. Euro in börsennotierte griechische Firmen investiert haben, keine Überraschung dar. Sie schließen strategische Vereinbarungen ab, erwerben Aktienpakete, steigen in das Aktienkapital von Banken ein oder versuchen, Kredit-Portefeuilles mit Abschlag zu erwerben, kooperieren mit Gesellschaften zu dem Zweck, sich Filetstücke auf dem Sektor der Privatisierungen oder der Erschließung von Bodenschätzen zu sichern, bieten auf Assets, Immobilien, touristische Projekte usw. Eine vorherrschende Position unter den Zweigen der Sektoren wiederum, die von Interesse zu sein scheinen, haben Infrastrukturen, Banken, der Konstruktionssektor, Immobilien, Schifffahrt, Tourismus usw.

Laut den Insidern des Marktes wird eine breitere positive Haltung ausländischer Kapitalinvestoren für eine Reihe von Konzernen verzeichnet, die in interessanten Branchen aktiv sind, als „Leaders“ gelten und Gewinne, erhöhte Cash-Flows und eine niedrige Verschuldung aufweisen, extrovertiert sind usw.

Wir haben wiederum in Erinnerung zu rufen, dass die Fairfax in das Aktienkapital der Eurobank Properties und der Mytilineos und auch in die Eurobank „intrudiert“ ist und es etwas vorher entsprechende Deals bei den Kapitalerhöhungen und mit der Folli Follie oder sogar auch bei Gesellschaften mit geringerer Kapitalisierung gab, während auch an das Interesse erinnert sei, das sich von Hedgefonds und Private Equities mittels der Kapitalerhöhungen der Banken ergab, ihre Absichten hinsichtlich der Kohlenwasserstoffe (z. B. Third Point), der Privatisierungen, des Areals „Asteras Vouliagmenis“ usw. Ebenfalls hat der auch aus seiner Beteiligungen in anderen Zweigen in Griechenland (auf dem Banksektor mittels der Piräus Bank, in der Schifffahrt usw.) Hedgefonds York Capital eine Beteiligung an der GEK TERNA – Terna Energy erworben.

Das internationale Kapital richtet seinen Blick auf Zweige und Geschäftsbereiche von Interesse, wirft sein Auge auf Gesellschaften, die in Griechenland „am Tag danach“ Anspruch auf einen signifikanten (Markt-) Anteil erheben, es sucht nach Unternehmen mit aktiver Präsenz auf dem Markt und in der „realen“ Wirtschaft. Speziell mit anziehendem Pol die billigen Preise dringen sie auf die unternehmerische Bühne und bieten dabei die kostbare Liquidität, der heutzutage die griechischen Unternehmen so sehr bedürfen. Wie wiederum aus der Reportage hervorgeht, sind sich bereits diverse Beratungen zwischen potentiellen ausländischen Investoren und griechischen – börsennotierten und nicht – Unternehmen im Gang und es wird bald mit Entwicklungen gerechnet.

(Quelle: Sofokleous10.gr)

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