Strände auf Chalkidiki in Griechenland bleiben leer

29. Juni 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.880

Die Ankünfte in- und ausländischer Touristen auf Chalkidiki in Griechenland bleiben weit hinter den gehegten Erwartungen zurück.

Die Strände und Hotels der Halbinsel Chalkidiki haben sich nicht wie von den Hoteliers und Gewerbetreibenden der Branche gefüllt, da ihre Einschätzungen bezüglich eines Anstiegs des touristischen Verkehrs in diesem Jahr um 10% nicht bewahrheiteten. „Wir warten darauf, die Leute zu beherbergen, jedoch sind es in diesem Jahr nicht so viele wie erwartet„, erklärte gegenüber dem TV-Sender Mega ein Einwohner des Ortes Nea Roda.

Laut der Reportage des Senders wird in diesem Jahr bei den Buchungen der traditionell den Tourismus auf Chalkidiki stützenden Besucher aus Russland, den Balkanländern und Griechenland ein Rückgang verzeichnet.  „Aus dem russischen Markt haben wir Verluste von ungefähr 25%„, erklärte der Vorsitzende des Verbands der Hoteliers von Chalkidiki, Grigoris Tasios, und betonte, das Besucheraufkommen aus der Ukraine sei praktisch Null, da wegen des Kriegs im Land rund 30.000 erwartete Touristen nicht nach Chalkidiki kommen.

Weiter führten die Katastrophen durch die Überschwemmungen in den Balkanländern zu vielen Stornierungen, während die griechischen Touristen „verschwunden“ bleiben, da – wie sie vertreten – die Preise der Unterkünfte trotz der Krise hoch sind.

(Quelle: newmoney.gr)

  1. GR-Block
    29. Juni 2014, 16:39 | #1

    Der Artikel zeigt eindrucksvoll, dass die „Empfehlungen“ unserer Partner, GR solle sich auf den Tourismus fokussieren, katastrophal ist und lediglich ihren eigenen Interessen dient. GR muss stattdessen die Konkurrenz auf ALLEN seinen Märkten bekämpfen. Einnahmen aus dem ausländischen Tourismus sollten nur ein Bonus sein, nicht das Hauptgeschäft. Es darf nicht sein, dass Umweltkatastrophen und Kriege im Ausland die griechische Wirtschaft empfindlich stören, während andere Länder an solchen Ereignissen verdienen.
    Der inländische Tourismus sollte wieder angekurbelt werden, indem die Einkommen der Jungen wieder steigen. Das wären sichere Einnahmequellen für die Privatwirtschaft und den Staat, denn die Griechen werden nie die Luxuslöhne industrialisierter Länder haben, die ihnen Auslandstourismus erlauben.

  2. Team
    1. Juli 2014, 01:54 | #2

    Der Shitstorm entsprach in jeder Hinsicht unseren Erwartungen, Dankeschön! Und entschuldigt bitte, dass wir die Kommentare, die einer blöder als der andere waren, kurzerhand allesamt gelöscht haben … .
    Im übrigen sei noch einmal ausdrücklich betont, dass die – wenn nicht gar bereits getätigten, so doch zumindest als sicher geltenden – Buchungen nicht storniert wurden bzw. ausblieben, weil besagten Touristen plötzlich bewusst wurde, sich anderswo noch preisgünstiger ein Karzinom einhandeln zu können, in den lokalen Supermärkten abgezockt zu werden oder die Intimrasur des Service-Personals nicht zu mögen, sondern weil in ihrem Land praktisch Krieg herrscht (Ukraine), sie jüngst ihre Existenz verloren (ehemalige jugoslawische Teilrepubliken) oder inzwischen ganz einfach pleite sind (Griechenland).

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