Lebenslänglich für korrupte Finanzbeamtin in Griechenland

26. Juni 2014 / Aufrufe: 899

Die ehemalige Abteilungsleiterin eine Finanzamts in Thessaloniki in Griechenland wurde wegen passiver Bestechung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Unter Berücksichtigung der beschwerenden Bestimmungen über Veruntreuer des öffentlichen Sektors wurde in Griechenland eine ehemalige Finanzbeamtin wegen passiver Bestechung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Laut Juristen ist es das erste Mal, dass ein Strafgericht gegen einen der konkreten Straftat beschuldigten öffentlichen Bediensteten eine solche Strafe verhängt.

Illegale MwSt.-Erstattungen und Geldwäsche

Berichten lokaler Zeitungen von Thessaloniki zufolge handelt es sich um die ehemalige Leiterin der Mehrwertsteuer-Abteilung der A‘ DOY (Thessalonikis), Georgia Georgiadou, die in der Vergangenheit wegen illegaler MwSt.-Erstattungen an Scheinfirmen bereits weitere zwei Mal angeklagt und jeweils zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden ist.

Laut der Klageschrift bezog die konkrete Sache sich auf illegale Mehrwertsteuer-Erstattungen an „Geisterfirmen“ in der Periode 1999 – 2000. Die „Provisionen“, welche die ehemalige Finanzbeamtin erhalten zu haben scheint, werden auf den Betrag von ungefähr 150 Mio. Drachmen veranschlagt. Gegen die konkrete Beamtin wurde zusätzlich auch eine Haftstrafe von 15 Jahren wegen „Wäsche von Schwarzgeldern“ verhängt.

(Quelle: seLEO.gr)

  1. V 99%
    26. Juni 2014, 13:17 | #1

    Dieser Schritt, die Betrüger in Amtsstuben zu bestrafen, ist abslout zu begruessen. Leider entbehrt die Aktion, wie so oft in GR, jeglicher Verhaeltnismaessigkeit. Um die „Gerechtigkeit“ zu wahren muessten Leute wie A. Tsochatzopulos, oeffentlich, standrechtlich erschossen werden!

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