Griechenland dementiert Fischereiverbot wegen syrischer Kampfstoffe

1. Juni 2014 / Aktualisiert: 17. Januar 2018 / Aufrufe: 728

Griechenland dementiert einen Zusammenhang zwischen dem auf Kreta verhängten Fischereiverbot und der Vernichtung syrischer Kampfstoffe im Mittelmeer.

Auf Meldungen antwortend, die das Verbot des Fischfangs im Gebiet von Kreta mit der Vernichtung chemischer Kampfstoffe aus Syrien im Mittelmeer in Zusammenhang bringen, versicherte das das griechische Landwirtschaftsministerium, das Verbot habe einzig und allein den Schutz der Fischbestände zum Ziel.

Ebenfalls wird auf eine Europäische Verordnung zum Schutz der Laichgründe und der Abwendung der Überfischung verwiesen.

Verbot dient einzig und allein dem Schutz der Fischbestände

Die Genehmigung für das Fischen in den internationalen Gewässern wurde bis zu diesem Jahr von den Bezirksverwaltungen erteilt und es waren Phänomene mangelnder Koordinierung mit dem Resultat verzeichnet worden, dass manche Bezirksverwaltungen Genehmigungen erteilen und andere nicht. Zur Ausmerzung dieser Phänomene werden die Fanggenehmigungen für die internationalen Gewässer fortan zentral von dem Ministeriums für Agrarentwicklung und Lebensmittel erteilt, mit Leitfaden die Gleichberechtigung und die Überlebensfähigkeit der Fischbestände„, führt das Landwirtschaftministerium an.

Unser Land respektiert das Seerecht und würde auf keinen Fall die Nachhaltigkeit und tragfähige Handhabung sowohl der Umwelt und der Fischbestände als auch des Berufsstands der griechischen Fischer und des Tourismus in Gefahr bringen. Derartige Publikationen stellen unser Land bloß und sind völlig unschlüssig„, endet die Bekanntmachung.

Ebenfalls teilte das Ministerium Crete2day.gr mit, dass der in Rede stehende Ministerialbeschluss (4023/64557, Regierungsanzeiger FEK 1307 Blatt B/22-05-2014) in Umsetzung des geltenden gesetzlichen Rahmens (N. 4235/2014) bezüglich des Schutzes der Fischbestände in den nationalen und internationalen Gewässer des Mittelmers erging. Der Beschluss umfasst Verbote, die sich für den kommenden Zeitraum auf das Fischen mit Grundschleppnetzen beziehen.

Weiter sollen sich Wissenschaftler des Griechischen Zentrums für Meeresforschung (ELKETHE bzw. HCMR) insofern beruhigend aussprechen, als das Fischereiverbot in Angleichung an eine Europäische Verordnung bezüglich des Schutzes der Laichbestände, aber auch der Abwendung der Überfischung verhängt wird.

(Quelle: Crete2day.gr)

  1. Norbert
    2. Juni 2014, 01:40 | #1

    Da könnte das „Ministerium“ ausnahmsweise mal Recht haben, obwohl es da seit Langem nichts mehr zu schützen gibt, es wird also Zeit. „Fresh Fish“ kommt allenfalls aus Nordgriechenland, Marokko, Portugal oder Kalamares sogar aus Kalifornien oder Indien. Nur, was das „Ministerium“ glatt übersehen hat ist der radioaktive Eintrag aus Nato-Aktivitäten rund ums Mittelmeer. Depleted Uranium, das kommt jetzt auch hier runter. Wurde neulich sogar in London nachgewiesen (Return to Sender). Früher war der Saharastaub rot und hat die Fenster und die Autos versaut, heute ist er eher tödlich. Wat nu „Ministerium“, bei Euch ist der Scheiß bei Südwind 2 Tage früher und konzentrierter. Kam zu dem Thema Widerspruch? Nee, Monatelang sind die Natobomber ungehindert über unsere Köpfe nach Libyen gedonnert, vor allem die freiheitsliebenden Dänen. Aber genug jetzt.

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