Griechenland holt private Versicherer ins Gesundheitssystem

13. November 2013 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 367

In Griechenland sollen private Versicherer mittels einschlägiger Kooperationen Zugang zu Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitssystems erhalten.

Auf der Konferenz „The Future of Insurance in Greece“ gab Gesundheitsminister Adonis Georgiadis seinen Beschluss bezüglich des Abschlusses von Kooperationen zwischen dem Gesundheitsministerium und privaten Versicherungsgesellschaften bekannt. Gleichzeitig kündigte er die Vorlage einer einschlägigen gesetzlichen Novelle zur Aufnahme von Nachmittags-OPs in den öffentlichen Krankenhäuser an.

Laut dem Minister wird dies positiv zur Vermarktung der Versicherungspakete der Versicherungsgesellschaften beitragen und die Versicherten werden von der zusätzlichen Kapazität profitieren, die sich auf dem Markt ergeben wird.

Private Versicherer sollen ergänzende Basisleistungen abdecken

Schließlich sprach der Minister sich auch für die Aufnahme medizinischer Protokolle aus, damit Kostensenkungen erzielt werden, wobei er anmerkte, die Beziehungen zwischen privaten Versicherungsgesellschaften und dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) als Ergänzung zu betrachten.

Auf der selben Wellenlänge äußerte sich auch der stellvertretende Präsident des EOPYY, Alexandros Garyfallos, und sprach sich für die Deckung ergänzender Basisleistungen durch die privaten Versicherer aus.

(Quelle: Sofokleousin.gr)

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