Krokodilstränen der Regierung in Griechenland

17. August 2013 / Aufrufe: 518

Die Krokodilstränen der Regierung in Griechenland verstärken nur die Wut der Bürger über die unverhüllte Verhöhnung des griechischen Volkes.

Der Versuch der griechischen Regierung, die kontinuierliche Verhärtung ihrer Politik zu rechtfertigen, und – zum x-ten Mal in den drei Jahren der „Memoranden“ – einen Aufschwung der Wirtschaft, den Gang an die Märkte, eine Lösung im Thema der Verschuldung, neue strategische Allianzen und ein besseres Morgen zu versprechen, hat inzwischen die Charakteristika einer unverhohlenen Verspottung angenommen.

Diejenigen, die den Staat auflösen und den Zugang der Bürger zu kostbaren Gütern einschränken, haben die bodenlose Unverschämtheit, die Auflösung einen „flexiblen“ und „funktionellen“ Staat zu nennen, der jedoch für den Bürger leichter … zugänglich werden wird. Und trotzdem erfolgen die Entlassungen und die „Massakrierung“ genau auf jenen Sektoren, welche diese … armseligen „Dienste für den Bürger“ sicherstellen, auf den Sektoren, die wirkliche Dienstleistungen und Güter produzieren.

Regierung sieht in der Demontage des Staates … Chancen!

Der Fonds für die Verwertung des privaten Vermögens des Staates (TAIPED) zum Beispiel verkauft die Gesellschaft für Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung von Athen und Patras (EYDAP) an Privatleute genau zu der Stunde, wo ihr Präsident (früher Leiter der öffentlichen Wasserwerke) in seinem Radio-Interview ein Loblied sowohl über die Vollständigkeit der Dienste und Infrastrukturen als auch die Effizienz und die Leistung ihrer Bediensteten singt!

Der Gesundheitsminister erkennt an, dass die Inseln ohne medizinische Versorgung bleiben, da die Ärzte sich zu Recht weigern, (dort) eingestellt zu werden, weil ihre Gehälter nicht ausreichen um zu überleben. Er wird also Anreize bieten, jedoch kein … Geld, weil es keins gibt! Das selbe geschieht jedoch auch mit den Aushilfslehrern, die inzwischen aus den selben Gründen außerstande sind, sich von ihrem Wohnort wegversetzen zu lassen. Somit werden sich viele weigern, ihre neuen Stellen anzutreten, und die Regierung wird sie eine Stunde früher los werden.

So viele Krokodilstränen die Regierung auch vergießt, bringt sie nur fertig, abgesehen von der Verzweiflung auch die Wut über den Niedergang und die unverhüllte Verhöhnung zu steigern.

Die selben Merkmale der Verspottung weisen auch die chaotischen Szenarien bezüglich einer wirklichen Erleichterung der Verschuldung auf. Alle wissen, dass Deutschland die völlige Unterwerfung Griechenlands unter seine Entscheidungen so lange wie möglich verlängern wird, während Merkel jüngst persönlich meinte, Griechenland müsse „Zeit gegeben werden“. Zur selben Stunde sehen angelsächsische Analysen den „primären Haushaltsüberschuss“ als … „Gelegenheit zum Bankrott“!

Die griechische Regierung sieht jedoch … Chancen! Noch eine Verspottung.

(Quellen: To Pontiki)

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