Finanzamt in Griechenland pfändet Haus wegen 1.677 Euro

29. Juni 2013 / Aufrufe: 1.181

In Griechenland schritt der Fiskus zur Pfändung des Hauses eines Langzeitarbeitslosen wegen einer Schuld in Höhe von 1.677 Euro an das Finanzamt.

Bei dem säumigen Schuldner handelt es sich um einen Metallarbeiter und Vater zweier minderjähriger Kinder, der seit drei Jahren arbeitslos ist, dessen einziges Vermögen das konkrete Haus im Bezirk Kaminia der Stadt Piräus ist.

Ein Gerichtsvollzieher des Landgerichts Athen leitete am 25 Juni 2013 das Pfändungsverfahren ein, da der Eigentümer dem Finanzamt den Betrag von 1.677,55 Euro schuldet, der sich zusammen mit den verhängten Säumniszuschlägen auf 2.173,81 Euro erhöhte.

(Quellen: in.gr)

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  1. Stavros
    29. Juni 2013, 17:28 | #1

    Was für eine Gemeinheit! Die Schergen von Samaras schlagen zu im Namen der TROIKA! Es wird noch viele tausend Pfändungen geben und das Volk wird immer tiefer in der Armut versinken. Ausser: das Volk steht endlich auf!
    Ich wünsche dem griechischen Volke alles GUTE dieser Welt.

  2. windjob
    29. Juni 2013, 18:51 | #2

    Warum ist denn immer die Troika schuld. Wer hat denn das Land so hoch verschuldet? Die Troika? Nein, die korrupten griechischen Politiker. Warum gehen die Griechen immer noch zur Wahl? Sie sollten einfach mal alle zuhause bleiben der Gang zur Wahlurne lohnt eh nicht.

  3. V99 %
    29. Juni 2013, 23:17 | #3

    Leider wurden die Gesetze so gemacht, dass dies moeglich wurde. Die Regierung Samaras entwickelt sich immer mehr zu einer Diktatur, die den Buergern jegliche Grundrechte entzieht.

  4. Walter Born
    30. Juni 2013, 07:38 | #4

    Kann man da noch was machen? Einen Vergleich schließen? Mit 300 EUR würde ich mich beteiligen. Wer kümmert sich?

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