Freispruch wegen rechtswidriger Rente in Griechenland

25. Mai 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 712

In Griechenland wurde eine 86-jährige Frau, die drei Jahre lang die Rente ihres verstorbenen Gatten bezog, von der Anklage des Rentenbetrugs freigesprochen.

Die Einzelrichter-Strafkammer des Amtsgerichts in Trikala sprach in erster Instanz hinsichtlich des strafrechtlichen Aspekts eine 86-jährige Frau frei, die drei Jahre lang die Rente ihres verstorbenen Ehemanns bezog.

Wie bekannt wurde, hatte der zuständige Versicherungsträger IKA nach dem Versterben des Rentners sogar auch die Bestattungskosten-Beihilfe gezahlt, was darauf schließen lässt, dass der Todesfall regulär gemeldet worden war.

(Quelle: Kathimerini)

Relevante Beiträge:

  1. Heinz
    25. Mai 2013, 14:53 | #1

    Da hat sich der Sachbearbeiter bei der IKA sicher auch nicht tot gearbeitet. Der Schwabe würde sagen: Oh Herr, schmeiß Hirn ra.

  2. Götterbote
    25. Mai 2013, 18:59 | #2

    Wie viele ähnliche Fälle wird es wohl bei den angeblichen „Betrügern“ geben? Wird die Bild-Zeitung diese Fälle auch drucken? Sicher nicht, denn das passt ja nicht in das eingetrichterte Griechen-Bild, das den Leuten hier verkauft werden muss.

  3. Max
    26. Mai 2013, 10:24 | #3

    Ich habe mir zigmal persönlich ein Bild von der Arbeitsweise bei der IKA machen können. Büros, die eher einer Müllkippe ähneln, mit Bergen von Papier. Mitarbeiter, die meist nichts anderes können, als Kaffee schlürfen und Computer, die kaum einer selbständig einschalten kann. Bei diesem „Saustall“ ist es kein Wunder, wenn fast alles aus dem Ruder läuft.

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