Rehhagel und Fuchtel beantragen Asyl in Griechenland

28. März 2013 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 1.438

Laut MOUFANET nutzten Otto Rehhagel und Hans Joachim Fuchtel ihren Besuch in Athen aus, politisches Asyl in Griechenland zu beantragen.

Die beiden Repräsentanten der deutschen Regierung in Griechenland desertierten gestern Abend (26 März 2013) überraschend und beantragten politisches Asyl mit der Begründung, das deutsche Regime trete die Menschenrechte mit Füßen!

Evangelos Venizelos von IWF gefoltert
Die beiden Deutschen im Zimmer des Außenministeriums machen das Zeichen des Siegs und des antimerkelschen Kampfs.

Merkels Regime tritt die Menschenrechte mit Füßen …

Der Besuch der beiden deutschen Entsandten Angela Merkels, sprich des ehemaligen Trainers der nationalen Fußballmannschaft und Ehrenbotschafters Otto Rehhagels und des Staatssekretärs im deutschen Arbeitsministerium, Hans Joachim Fuchtel,   hatte einen unerwarteten Ausgang. Angeblich waren die beiden Männer mit dem Auftrag nach Griechenland gekommen, die deutsch-griechischen Beziehungen wiederherzustellen und dem Tourismus zu helfen. In Wirklichkeit suchten sie jedoch nach einer Gelegenheit, aus – wie sie sagten – „dem Land des merkelschen Terrors“ zu fliehen.

Konkret verlangten gestern Abend die beiden deutschen Flüchtlinge nach einer Reihe von Begegnungen mit griechischen Amtsträgern, sich in einem Zimmer des Außenministeriums frisch zu machen. Dort legten sie ihre Anzüge ab, zogen sich die Flüchtlingsklamotten an, ließen sich auf zwei Decken nieder und kündigten an, nicht gehen zu werden, bis ihnen von der griechischen Regierung – offiziell – politisches Asyl gewährt wird. Fast sofort fanden sich in ihrer Nähe Vertreter von Menschenrechtsorganisationen und politischen Parteien ein, wobei gesagt wird, dass auch Alexis Tsipras es geschafft habe, für einen Augenblick vorbeizuschauen – heimlich, wegen des Verbotes, das ihm Panos Kammenos im Rahmen ihrer Kooperation auferlegt hatte.

Wie die beiden politischen Flüchtlinge bei einer Pressekonferenz erklärten, „verletzt das Regime Merkels systematisch die Menschenrechte“ (was ihr wegen ihrer ostdeutschen Kultur als völlig natürlich erscheint). Ebenfalls enthüllten sie, viele Patrioten seinen bei ihrem Versuch erschossen worden, die Grenze zu überqueren und entweder nach Polen oder in den Westsektor Berlins zu entfliehen.

Die beiden Männer ergänzten ebenfalls, wie sehr ihnen die griechische Sonne gefalle, wie froh sie seien, sich hier zu befinden, und dass sie beabsichtigen, nach der Legitimierung ihres Aufenthalts in Griechenland als Fischer auf den griechischen Inseln zu arbeiten und den ganzen Tag mit Zoi Laskari und Martha Karagianni zu tanzen, während sie sich überlegen, auch ein Unternehmen mit Hüft-Wickeltüchern (Pareo) auf Antiparos zu eröffnen.

Die griechische Regierung von ihrer Seite versprach, im Rahmen der internationalen Legalität alles Mögliche unternehmen zu werden, und Antonis Samaras verschwand umgehend im Regierungspalast „Maximou“.

Anmerkung: Dieser Text ist das Produkt einer Erfindung, mit Ziel die Satire, und entspricht auf keinen Fall der Realität. Konsumieren Sie es verantwortungsvoll.

(Quelle: Moufanet, Autor: Nikos Zachariadis)

  1. Team
    28. März 2013, 17:27 | #1

    Einigen Lesern scheint entgangen zu sein, dass es sich bei dieser „Meldung“ um politische Satire handelt: also bitte nicht weiter mit Steinen werfen …

  2. Olympos
    30. März 2013, 11:09 | #2

    Es wäre nett, wenn Sie die Leser darüber informieren, um welche Genre es sich bei Texten handelt.
    Ich finde Eure Seite sehr gut, man kann sich auf Deutsch über die Heimat unterhalten. Aber langsam komme ich mir wie auf einer Propaganda Seite vor…

  3. GR-Block
    30. März 2013, 21:42 | #3

    @Olympos
    Der Witz einer Satire ist, zu spät zu erkennen, dass es eine Satire ist. Dann macht der Lachorgasmus besonders viel Spass. Freilich darf man nicht zu lange auf der Leitung stehen…

  4. giaoýrti giaoyrtáki
    30. März 2013, 21:56 | #4

    Die Anmerkung würde ich streichen.

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