Griechenland: Löhne sinken, Preise nicht!

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.732

Während in Griechenland 2012 die Kürzungen der Löhne 30 Prozent tangieren, wurden Lebensmittel und Getränke nur um 0,54 Prozent billiger.

Nachdem die Kaufkraft der Griechen um 50% gesunken ist und 2012 die Kürzung bei den Löhnen 30% tangiert, könnte die Nachricht, dass im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr der Rezession endlich eine Deeskalation der Preise beobachtet wurde, nur dann Optimismus erzeugen, wenn von analogen Prozentsätzen der Senkungen die Rede wäre – was jedoch meilenweit von der Realität entfernt ist.

Beispielsweise ist der Rückgang bei Lebensmitteln – Getränken marginal, nur 0,54%. Dieses Missverhältnis schafft zusätzlichen Pessimismus bei den Experten, die von einem weiteren Beweis der Schwierigkeit sprechen, der Teuerung zu begegnen.

Die Regierung jubiliert nicht …

Wir sind weder mit der existierenden Teuerung zufrieden, noch sind wir dort angelangt, wo wir es wünschen, jedoch beweist sich, dass „die Talfahrt gebremst worden ist, die Entgleisung der Preise gebremst worden ist„, interpretierte vorsichtig Entwicklungsminister Athanasios Skordas die von ihm präsentierten Daten über die Entwicklung der Preise im Jahr 2012.

Die Regierung jubiliert nicht, da das Empfinden der Teuerung, wegen der Senkung der Einkommen, der Erhöhung der Steuern und der Arbeitslosigkeit, uns nicht optimistisch stimmen können, jedoch wurde die Entgleisung der Preise gebremst„, meinte Herr Skordas und fügte an: „Die befolgten Politiken haben begonnen, greifbare Ergebnisse zu haben, von denen wir glauben und sicher sind, dass sie in den nächsten Monaten für den griechischen Bürger noch konkreter und greifbarer werden.

Der Entwicklungsminister gab Daten an die Öffentlichkeit, welche zeigen, dass die Preise bei der Ernährung, der Gesundheit, den Beförderungsmitteln, der Bildung gesunken sind, und wenn es nicht die Erhöhung der Steuern bei Kraftstoffen und der Strompreise geben würde, könnte für 2012 ein negative Inflation verzeichnet werden. Der allgemeine Verbraucherpreisindex verzeichnete 2012 auf Jahresbasis einen Anstieg von 0,8%, gemäß den Einschätzungen des Ministeriums wäre jedoch, wenn die Folgen der Auswirkung der Heizöl-Sonderverbrauchssteuer (EFK) und die Erhöhung der Strompreise mitberücksichtigt wird, die Inflation dann negativ bei -0,5%.

Speziell bezüglich des Sektors der Ernährung betonte Herr Skordas, „Griechenland ist das einzige Land in der EU, das einen negativen Preisindex in der Kategorie der Ernährung und der alkoholfreien Getränke hat. Spezieller ging der Index im vergangenen Jahr um 0,54% zurück, und Griechenland zeigt im Vergleich zu den Ländern des europäischen Südens und der übrigen EU zum ersten Mal Senkungen der Preise.

Der Entwicklungsminister erklärte, der Rückgang der Preise beruhe auf dem Rückgang der Nachfrage, aber auch auf der Politik, die mit der Liberalisierung der Märkte und Berufe umgesetzt wird, sowie der Beseitigung regulativer Marktbehinderungen. Auf die Frage, warum die Preise nicht im selben Maß wie auch die Einkommen sinken, berief er sich auf die historischen Daten, welche besagen, dass dies nirgendwo – nicht einmal in Argentinien – geschehen ist.

Die Daten der ELSTAT über die Preisentwicklung 2012

Ein Rückgang der Verbraucherpreise wird bei 9 von 12 Güter- und Dienstleistungskategorien verzeichnet, die den allgemeinen Index bilden, während ein Anstieg bei drei Kategorien, nämlich Wohnung, Beförderung und Kleidung und Schuhen verzeichnet wird. Laut den von dem Entwicklungsministerium zitierten Daten der nationalen griechischen Statistikbehörde ELSTAT werden 2012 auf Jahresbasis marginale Senkungen bei den Preisen für Basisgüter zu einer Stunde verzeichnet, wo die entsprechenden Preise im übrigen Europa der 27 und in der Eurozone steigen.

Konkret wird in Griechenland in der Kategorie Ernährung und alkoholfrei Getränke ein summarischer Preisrückgang von 0,54% verzeichnet, wogegen der Index in der Eurozone einen Anstieg von 3% und in der Europäischen Union von 3,4% präsentiert. Ein Rückgang von 1,6% wird in der Kategorie Brot – Getreidewaren verzeichnet (gegenüber einem Anstieg um 2,17% in der EU-27 und 2,06% in der Eurozone).

Preissenkungen verzeichnen die Daten des Entwicklungsministeriums auch bei Gemüse, unter Ausnahme der Kartoffeln, deren Preis um 15,5% (!) stieg und welches Thema inzwischen von dem Wettbewerbsausschuss untersucht wird. Speziell bei den Lebensmitteln stellt sich die Preisentwicklung in den einzelnen Produktkategorien im Jahr 2012 folgendermaßen dar:

  • + 1,8% bei Fleisch
  • + 1% bei Milchprodukten und Eiern
  • + 0,2% bei Fisch
  • – 0,47% bei Früchten
  • – 1,43% bei Ölen und Fetten
  • – 1,46% bei alkoholfreien Getränken
  • – 5,38% bei Gemüse allgemein bzw.
    • – 13% bei Frischgemüse
    • – 3,7% bei Tiefkühlgemüse
    • + 15% bei Kartoffeln

Problematisch bleiben der Zweig der Elektrizität, das Heizöl und die festen Brennstoffe. In Griechenland beträgt der Anstieg 27,01%, in der EU dagegen 5,49%. Herr Skordas führt die Explosion der Preise auf den Anstieg des Heizölpreises und der Strompreise zurück.

(Quelle: in.gr)

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  1. einer der in Griechenland lebt
    11. Februar 2013, 01:15 | #1

    Na, dann schauen wir doch bei LIDL rein mit den Preisen 🙂 Noch vor einem Jahr hatten wir hier in Sparti und Skala für ein Stück Butter 99 Cent bezahlt und jetzt 1,59 Euro (ich sehe da kein minus), Lidl Kaffee vor einem Jahr 2,99 und JETZT 3,99 Teuro (also auch kein minus zu sehen), Fischkonserven (Hering in Tomatensoße) vor einem Jahr 1,19 Euro, dann rauf auf 1,79 Euro und jetzt im Angebot 1,59 EURO (super minus oder ?),Duschgel (Lidl) 1,29 Euro und das selbe in Deutschland 0,69 Euro. Ich lasse mir mittlerweile fast alles aus Deutschland schicken und bezahle dafür pro Kilo 35 Cent, und da komme ich immer noch billiger davon, als bei Lidl auf die Angebote zu sehen …

  2. Juls
    11. Februar 2013, 11:28 | #2

    Man koennte Deine Liste noch weiter fuehren…es sind teilweise ganz freche Erhoehungen,

    nur leider ist es so, dass LIDL im Vergleich zu anderern Supermaerkten noch billiger ist bei vielen Artikeln und deswegen (hier bei uns) immer mehr Kunden findet…..

    Was mich aber auch mal interessieren wuerde, wo bezahlt der LIDL seine Steuern?

  3. Anna
    11. Februar 2013, 13:01 | #3

    Vor über 10 Jahren riet der Bürgermeister eines kleinen Kurortes in Deutschland den Hoteliers und Pensionsbetreibern, die über rückgängige Gästezahlen klagten, ihre Preise kräftig zu erhöhen. Ich hielt den Bürgermeister damals für einen Trottel.
    Seit 10 Jahren lebe ich in Griechenland, wo sich seitdem die Preise (und besonders seit der „Krise“ ) verdoppelt, ja sogar teilweise mehr als verdreifacht ! haben. Alles Trottel ???
    Umdenken, wir sind die Trottel, wenn wir immer noch, z.B. zu „Lidl“ rennen. Wozu brauche ich überteuerten, minderwertigen Dosenfisch, wenn ich beim Fischhändler frische Sardinen für wenig Geld bekomme ? Deutscher Filterkaffee wird durch griechischen Kaffee ersetzt, statt Butter und Toastbrot gibt es Paksimadi mit gutem Olivenoel und frischen Tomaten, statt teurer Putzmittel benutze ich Zitronen, statt Duschgel Seife, ein Tropfen Olivenoel ist besser als jede noch so teure Hautcreme….etc. Mag mich jetzt Mancher als „Müsli“ oder „möchte gern Aussteiger “ belächeln, bin ich aber nicht, mir als ganz normalem Trottel wurde das Gehalt auch um mehr als 30 % gekürzt und ich möchte behaupten, dass ich genauso wenig Schuld an der „Krise“ habe wie meine griechischen Nachbarn, Freunde und Kollegen. Aber „Not“ macht bekanntlich erfinderisch.

  4. GR-Gast
    11. Februar 2013, 21:54 | #4

    … und so wird die griechische Wirtschaft an die Wand gefahren, die einheimische Bevölkerung kann ihre eigenen Erzeugnisse kaum mehr einkaufen und die Erzeuger haben kaum mehr die Möglichkeit zu investieren, vor lauter Auflagen, neuen Gesetzen und Steuern.

    Wieder wird zwangsweise die Massenware „bevorzugt“, da sie meist am günstigten ist – die Großen werden immer größer und die Kleinen werden aufgefressen, die Armen werden kränker, und wenn sie dann das nötige Kleingeld für Medikamente nicht haben, dann brauchen sie sich um ihre Rente nicht mehr zu sorgen.

    Ich persönlich wünsche mir so sehr – daß Griechenland diesem elendigen Kreislauf bald entkommen kann.

  5. LiFe
    12. Februar 2013, 01:23 | #5

    @ GR-Gast mir haben Griechen erzählt, wie es zu einer Schließung einer Saftfabrik kam. Es gab eine Saftfabrik, welche heimische Zitrusfrüchte zum Saft verarbeitet hatte. Ich meine, dass die Fabrik in Arta war. Die Firma lief gut, die Menschen in der Region hatten Arbeit und alle waren zufrieden. So wurde es mir überliefert. Eines Tages erhielt der Fabrikant die Mitteilung aus Brüssel KEIN heimisches Obst zu verwerten. Das hat niemand verstanden. Bis heute nicht. Er möge seine Produktion umstellen und die Zitrusfrüchte aus dem Ausland importieren. Der Fabrikant, der sich der Anordnung (EU) beugen musste tat dieses. Es war eine Verordnung, der er Folge leisten musste. Er führte das Obst ein. Die Kosten erdrückten ihn jäh und er war gezwungen die Produktion einzustellen. Produzent und Arbeiter verloren ihre Arbeit. Soviel zu den „faulen Griechen“ Jedem erzähle ich dieses Beispiel. Somit haben sie @ GR-Gast recht, wenn sie sagen: und so wird die griechische Wirtschaft an die Wand gefahren. Es ist bitter. Meines Erachtens waren es Interessen. Sehr zum Leid des Produzenten und der Arbeitern.

  6. Kostas
    12. Februar 2013, 11:12 | #6

    einer der in Griechenland lebt :
    … Ich lasse mir mittlerweile fast alles aus Deutschland schicken und bezahle dafür pro Kilo 35 Cent…

    Wie geht das ? 0,35€/kg ? Ich zahle 0,75€/kg (Transit-Zeit ca. 1 Woche) und bin/war der Meinung, dass es nicht günstiger geht.

  7. cashca
    12. Februar 2013, 12:49 | #7

    @LiFe
    Wer soll das noch verstehen?
    Das sieht doch jeder normale Mensch, dass hier manipuliert wird nach Strich und Faden. Brüssel wird immer dreister, warum befolgt noch irgendjemand deren Befehle? Es ist doch schon so eindeutig, die Staaten sollen ruiniert werden, dann kommt die große Übernahme.
    Wir stehen vor der Wahl: Enteder jagen wir Brüssel und ihre Verbrecher zum Teufel, oder wir werden sehr bald selber zum Teufel gejagt. Der Satan, … Symbol für das Böse, egal in welcher Person er erscheint, ist gerade dabei, die Eu umd dann die Welt zu übernehmen.
    Wenn Griechenland die EU nicht verlässt, ist es verraten und verkauft. Null Chamce, wieder frei und selbstbestimmt zu leben, es bleibt ein Schuldskave für sehr lange Zeit, sie werden aufgekauft.
    Wann merken die das? Viel Zeit dafür haben sie nicht mehr. Die Mausefalle schnappt bald zu.
    Die ganze EU befindet sich in den Händen von Kriminellen, der Finanzmafia, sowie sonstiger krimineller Vereinigungen. Schluss damit, weg damit, sonst wird das übel enden.

  8. Ottfried Storz
    12. Februar 2013, 15:08 | #8

    Es ist schade, das hier solch unbelegte abgedrehte „ich habe mal eine Story gehört“- Gerüchte solch einen Widerhall finden.
    Ich habe x-Jahre EU-Konvergenzanträge beantragt und begleitet, aber solch einen Quatsch noch niemals erlebt oder gehört. Das die EU angeblich anordnen kann, woher die Früchte kommen, ist völliger Blödsinn.
    Anders herum stimmt die Geschichte im Konvergenzland Griechenland: Investitionszuschüsse erhalten lebensmittelverarbeitende Unternehmen, die in Griechenland griechische Früchte verarbeiten. Keine Investitionszuschüsse erhalten lebensmittelverarbeitende Unternehmen, die in Griechenland importierte Früchte verarbeiten. Das jedoch ist vor Gewährung des Investitionszuschusses klar und wird nicht einfach nachträglich eingefordert oder angeordnet.

  9. Juls
    13. Februar 2013, 16:00 | #9

    Ich lasse mir mittlerweile fast alles aus Deutschland schicken und bezahle dafür pro Kilo 35 Cent, und da komme ich immer noch billiger davon, als bei Lidl auf die Angebote zu sehen …schreibt einer der in Griechenland lebt oben als Nr. 1

    35 Cent pro Kilo, wo gibt es denn das? Ich bei Nachforschungen nirgendswo so einen Preis gesehen…..

  10. jorgo
    13. Februar 2013, 17:03 | #10

    einer der in Griechenland lebt :
    Ich lasse mir mittlerweile fast alles aus Deutschland schicken und bezahle dafür pro Kilo 35 Cent, und da komme ich immer noch billiger davon, als bei Lidl auf die Angebote zu sehen …

    Tu‘ uns allen doch den Gefallen und teile dein Wissen mit 35 Cent/ kg uns allen mit.
    Danke im Voraus

  11. Jori
    14. Februar 2013, 14:52 | #11

    einer der in Griechenland lebt :
    Na, dann schauen wir doch bei LIDL rein mit den Preisen …

    Geb ich völlig recht. Mit welcher Begründung sind die Waren so extrem teuer geworden? Und was noch interessanter ist, warum werden die Waren überall billiger, nur in Grichenland wirds so massiv teuer. Die Discouter in DE machen eine Aktion nach der anderen,die gleich Kette verkauft die Ware in Griechenland aber zum doppelten Preis. Der Transport und die Steuern können ja nicht alleine daran Schuld sein. Möchte gar nicht wissen wie wenig die großen Firmen für das Kilo Transportware bezahlen.

    Die 35 Cent/ kg finde ich jetzt auch extrem billig, zumindest bei Einzelpaketen, aber komplette Paletten gibt´s sicher um den Preis. Hier zum Beispiel kostet das Kilo 19 Cent, wenn man gleich ne große Menge liefern lässt.
    http://www.transport-to-greece.gr/
    Kleine Paket sind natürlich teurer, aber man kann sich die Ware ins Lager in Deutschland senden lassen und die senden es dann gebündelt nach Griechenland. So kommen dann schon mal große Mengen zusammen. Ich mach´s schon lange so, in Deutschland sparst du ja echte eine Menge Geld

  12. Atanjeo
    15. Februar 2013, 15:40 | #12

    Die günstigste Version für den Einzelversand ist glaub ich Hermes, da kommt man je nach Verpackungsgrösse auf 0,56 – 0,76c/kg (M,L) für den Versand in die EU.

    –> Einzelhandelspreise: Ist für mich auch unverständlich das die Preise soviel höher sind als hier in Deutschland. Die Unterschiede sind echt gravierend, selbst bei Lidl/Aldi. Und die griechischen Ketten sind nochmals teurer.

  13. Christos
    15. Februar 2013, 16:49 | #13

    Das ist ja auch verlogen – über die Menschen herziehen, die Waren bei LIDL in GR kaufen und die „kleinen“ Läden in GR an die Wand fahren, aber sich, weil es NOCH BILLIGER ist, die ganzen Sachen gleich aus Deutschland schicken zu lassen. Na ja, die Tipps werden sicherlich gern angenommen. Ob es der griechischen Wirtschaft helfen wird?

  14. giaoýrti giaoyrtáki
    16. Februar 2013, 01:41 | #14

    @Christos
    Das muß man ausbauen zu einer Kooperative, die mit den kleinen Läden zusammenwirkt, mit Transportern die Dörfer abeiert und später kann man dann die Angestellten aus den Supermärkten dazu holen. Für den Anfang stehen schon genug Aldifilialen leer oder man macht in Österreich LKWs mit Milch und Klopapier und anderem sonst doppelt so teuren Kram voll. Für den Rückweg gibt’s genug Stoff, der bisher nicht promotet wird. Apropo Stoff: Die Rettung Griechenlands besteht im Kalamatagras, bzw. seiner Legalisierung.

  15. Christos
    17. Februar 2013, 15:46 | #15

    @giaoýrti giaoyrtáki

    Da geht was schief – wenn jemand gewerblich Waren verschickt, ist diese Sendung Steuer- und zollpflichtig! Privat ist das egal – so entstehen die Preise und Unterschiede. Und – wenn die Eierwagen die Dörfer abklappern, kaufen diese Kunden ja eben auch nicht mehr im Mini-Market, wo u.a. die Post angenommen und verteilt wird.
    Sondern bei dem, der sich den Wagen erstmal leisten kann, sich zweitens am Untergang der kleinen Läden beteiligt (die sind eh schon betrogen, warum sollten die noch investieren in jemanden, der sich den Wagen leisten konnte). Und drittens: ALDI gibt es in GR nicht mehr.
    Aber leerstehende Räume und Geschäfte gibt es ohne Ende. Nee, dann wird das wieder eine Kette, an der nur die verdienen können, die schon das Kapital haben, sich das leisten zu können. Die stehen schon in den Startlöchern – nach Praktiker, IKEA und anderen beobachten ALLE den Markt – wer es billig will, soll und wird es bekommen. Warts ab!

    BTW: Schrotthändler, Gemüsehändler, Fischhändler etc. fahren bei uns auf dem Pilion ständig herum. Eigentlich gibt es das schon, was Du meinst. Aber versuche mal, eine Genehmigung zu bekommen, um Dinge des täglichen Bedarfs vom LKW zu verkaufen…da wirst Du bei den Behörden auf Granit stossen. Und bei den Einzelhändlern auch, klar.
    Und Deine Nachbarn werden NICHTS kaufen – DU machst ja alles kaputt…
    Kalamatagras – gute Idee. Nur genauso illegal wie Steuerhinterziehung, Bestechung, KO-Tropfen etc. Oder meinst Du ernsthaft, die Leute, die das (illegal) anbauen, würden dann Steuern darauf zahlen? Dann müsstest Du auch in D Heroin und andere Drogen versteuern (musst Du übrigens, wenn Du erwischt wirst).

    M.E. wäre es sinnvoll, Subventionen zu streichen – ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, warum Bauern, die Tabak (und hochsubvetionierte Baumwolle) anbauen, Geld von der EU bekommen, aber die EU gleichzeitig das Rauchen (Tabak meine ich!) fast verbietet. Im grünen Gürtel – Larissa z.B. – wird nur Schrott produziert, und EBEN NICHT, weil ihn jemand braucht, sondern weil er subventioniert wird. Fahr mal hin und schau Dir die Neubauten an – da ist Neuschwanstein ein Dreck. Wenn das schon Bauern sind, könnten sie ja auch Kühe halten und die Milch dirkekt in GR verkaufen. Da muss kein LKW aus Salzburg fahren, wirklich nicht. Subventionen weg, Waren für und im eigenen Land produzieren. Das mit dem Gras kommt dann schon von selbst. Wenn es die Kühe nicht gefressen haben. :-)))

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