Polizei in Griechenland macht jährlich 2 Mio Euro geheime Ausgaben

16. Januar 2013 / Aufrufe: 491

Die Polizei in Griechenland gibt jährlich hohe Beträge für den Erhalt von Informationen aus, ohne jedoch konkrete Informationen über die Verwendung der Gelder zu liefern.

Es wird gesagt, für die Polizei seien Informationsnetze und Informationen wie der Sauerstoff für das Leben. Hinsichtlich dieses dermaßen signifikanten Parameters hüllt sich die Polizei jedoch in ein merkwürdiges Schweigen über die Beträge, die sie für den Erwerb zuverlässiger Netze für Informationen über die Banden der Räuber, Drogenhändler und Möchtegern-Terroristen verwendet.

Gemäß den allgemeinen Posten, so wie diese von dem Finanzministerium präsentiert werden und sich auf die Ausgaben aller zentralen Behörden des Ministeriums beziehen, gibt die ELAS jährlich bis zu 2 Millionen Euro für Informationen aus.

Wie die „Welt des Investors“ anführt, gestalten sich die Sicherheitsausgaben auf etwa 2 Millionen Euro jährlich und betreffen „warmes“ Geld, das leitenden Offizieren zentraler Behörden mit dem Ziel gewährt wird, es in der Verfolgung des Verbrechens zu nutzen.

Den Löwenanteil verschlingen die geheimen Aufwendungen, die sich auf die Beschaffung verschiedener Ausrüstungssysteme und technischer Mittel beziehen (von Chemikalien und Tränengasen bis hin zu modernen Observierungssystemen und sonstiger Ausrüstung).

Hohe Beträge werden jedoch auch für „Sondervergütungen“ aufgebracht, die sich auf Beträge beziehen, welche Polizisten für ihre außerordentlichen Leistungen auf dem Sektor der Bekämpfung der Kriminalität beziehen und ungefährlich 1 Million Euro jährlich betragen.

(Quellen: Newsbeast.gr)

  1. GR-Block
    17. Januar 2013, 14:40 | #1

    Wenn das Geheimausgaben der Polizei sein sollen, dann frag ich mich, woher „die Welt des Investors“ die Details kennt. Vielleicht kauft sie sie auch über zuverlässige Informationsnetze.

    Erschreckend ist dabei nur, dass nach diesen Informationen die ELAS für die Beschaffung von technischer Ausrüstung zur „Informationsbeschaffung“ ganze 1 Mio € einsetzen soll. Auch die „ungefährliche“ immense Ausgabe für Gefahrenzulagen an Polizisten im Einsatz gegen Räuber und Drogenhändler ist kaum zu glauben. Damit würde die ELAS allein über die „Sondervergütungen“ fast so viel Geld erhalten, wie ein mittlerer Manager eines im DAX notierten Konzerns als Jahresgehalt „erwirtschaftet“. Der kriegt nämlich 1.5 Mio €.

    Bei solch immensen jährlichen Ausgaben ist es kein Wunder, dass die Chrysi Avgi der Polizei moralisch helfen muss.

  2. Tinos
    18. Januar 2013, 12:26 | #2

    Das liest sich schon interessant. Besonders wenn ich bedenke, das unsre Inselpolizei mangels Sprit für das Einsatzfahrzeug sich einen Mietwagen auf private Rechnung nehmen muss, um zu einem Einsatz zu kommen. In diesem Einsatz haben sie leider noch einen Unfall gebaut, dessen Schaden sie jetzt auch noch aus privater Tasche bezahlen müssen.
    Vielleicht geben ich ihnen mal einen Tip, wo sie sich das notwendige Geld besorgen könnten ;-))
    Grüße
    Tinos

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