Erste Verhaftung einer Frau in Griechenland wegen Kinderpornographie

30. Januar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 747

Eine 52-jährige Sprachlehrerin in Athen ist die erste Frau, die in Griechenland wegen des Besitzes kinderpornographischen Material verhaftet wurde.

Wie bekannt wurde, kam die Sache ins Rollen als mit dem Dezernat für elektronische Kriminalität eine Journalistin aus Holland in Verbindung, die meldete, dass im Rahmen einer Recherche über einen bekannten Pädophilen in Holland ihre Kollegen Kontakt zu der in Athen wohnhaften 52-Jährigen aufgenommen hatten, die als aktives Mitglied in vielen Pädophilen-Organisationen auf der ganzen Welt auftrat. Die Journalistin besuchte später Griechenland, und sich als Pädophile ausgebend traf sie sich mit der Lehrerin, von der sie ermuntert wurde, sexuelle Kontakte mit Minderjährigen zu haben.

Die Polizei-Unterdirektion des Dezernats für Cyber-Kriminalität führte eine Hausdurchsuchung in der Wohnung der 52-Jährigen durch und beschlagnahmte eine Festplatte, die zur Untersuchung in die kriminologischen Labors geschickt werden wird, 34 Magazine mit pädophilem Inhalt, einen Leitpfaden für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern und ein Heft mit handschriftlichen Notizen bezüglich einer Pädophilen-Bewegung in Athen sowie auch Namen von Personen, die an deren Versammlungen teilnahmen.

Die 52-Jährige wird am Dienstag (30 Januar 2013) mit der zu ihren Lasten angelegten Verfahrensakte der Staatsanwaltschaft des Landgerichts Athen vorgeführt werden.

(Quelle: in.gr)

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  1. Wildkatze
    30. Januar 2013, 18:45 | #1

    Dass nun sogar Frauen auf dieses Niveau herab sinken, ist empörend und schier unglaublich. Mich würde interessieren, wie der Lebenslauf dieser Frau aussieht, und wie sie auf diese „Schiene“ gekommen ist. Ich kann es kaum fassen. Imitieren jetzt Frauen die Perversitäten der Männer und nennen das dann „Emanzipation“?

  2. Götterbote2012
    31. Januar 2013, 12:59 | #2

    @Wildkatze
    Um es direkt klar zu stellen: ich verabscheue diese Perversitäten auch. Aber…inzwischen ist mehr oder weniger klar, dass die Menschen mit diesen Neigungen sich nicht diese aneignen, sondern es eine Veranlagung oder (bisher nicht heilbare) Krankheit ist. Das wird Frauen genauso treffen können, wie Männer. Man kann sie natürlich trotzdem verurteilen und ich verstehe jeden, der sich an einem Täter rächen möchte, weil sich dieser vielleicht an seinem Kind vergangen hat. Aber richtig ist es nicht. Es gilt vielmehr, diese Menschen effektiv vor der Gesellschaft und vor sich selbst zu schützen.

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