Rechtsanwalt in Griechenland wegen Korruption verhaftet

21. November 2012 / Aufrufe: 507

In Griechenland wurde ein Athener Rechtsanwalt wegen passiver Bestechung verhaftet.

Am Vormittag des 19 November 2012 wurde in Athen wegen passiver Bestechung der 57-jährige Rechtsanwalt Evgenios Vagenas festgenommen, der von einer Gerichtbehörde von Amts wegen als Pflichtverteidiger zur Verteidigung eines Angeklagten eingesetzt worden war.

Wie festgestellt wurde, forderte der Anwalt zusätzlich zu der finanziellen Vergütung von Seite des Staates, auf die er einen Anspruch hat, einen Betrag von 1.500 Euro von dem Klienten. Nachdem der 57-Jährige bei einem vereinbarten Rendezvous den vorher gekennzeichneten Betrag von 1.500 Euro von der Person in Empfang nahm, wurde er von Polizeibeamten des Dezernats für interne Angelegenheiten verhaftet und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

(Quellen: Zougla.gr)

  1. Heinz
    21. November 2012, 14:29 | #1

    Und wann liest man mal davon, dass Rechtsanwälte reicher Eliten, Staatsanwälte, Richter und Beamte wegen solcher Vergehen verhaftet werden? Sollen die alle „sauber“ geblieben sein in diesem Sumpf?

  2. risovo
    24. November 2012, 15:56 | #2

    @ Heinz
    …das sind dann wohl keine pflichtverteidiger, womit sie verlangen koennen „was sie wollen“.

  3. ole aus D
    25. November 2012, 21:33 | #3

    Werte Griechen ich frage Sie, was soll ich davon halten?
    Vor vier Jahren wurde meine damals 11 jährige Tochter von einem Griechen sexuell mißbraucht. Für die Tat bekam der Täter 19 Jahre Freiheitsentzug-er bewegt sich aber heute immer noch frei herum. Meine Tochter ist in ein Kinderheim in Korinth eingesperrt worden. Seit vier Jahren versuche ich sie, als alleiniger Sorgeberechtigter, nach Hause zu holen. Meine Dokumente werden in GR nicht anerkannt. Vier Jahre verhandle ich jetzt bereits. Es gibt keinerlei Zielorientierung, keine Quittungen, keine Niederschriften, alle abgegebenen Gesuche und Bitten wurden nicht beantwortet-nur registriert mit Stempel und Unterschrift …Selbst das Justizministerium antwortete nicht. Bis heute ist die Staatsanwaltschaft in Arta nicht in der Lage meine Anschrift so zu schreiben, damit mich die Post erreicht. Das Geburtsdatum meiner Tochter wird in Dokumenten falsch angegeben. Es ist nicht möglich in diesem System etwas zu bewegen. Dazu kommt eine unglaubliche Arroganz der Macht der Staatsanwältin Adonio. Ich habe seit einigen Jahren alle Zahlungen nach GR eingestellt, selbst das stört dort Niemanden. Was ich in GR in den letzten Jahren erlebt habe, ist in D undenkbar und macht mich so wütend. Das Leben und die Entwicklung meiner unschuldigen Tochter spielt keinerlei Rolle. Die Anwälte habe nur kassiert und nichts geliefert. Alles ist belegbar und füllt zwei Ordner. Nachdem ich 16.000 Euro in den Sand gesetzt habe, habe ich aufgegeben und warte jetzt bis zum 18. Lebensjahr meiner Tochter. Das ist GR ein Land in Europa!
    Wenn ich nicht so unglaublich liebenswürdige Pensionsbesitzer kennengelernt hätte, würde ich eine schlechte Meinung über Griechenland haben. Bei diesen Leuten in der Nähe von Arta bekomme ich von Herzen eine großartige Unterstützung, kostenfrei Quartier mit Essen. Mit Dank gilt Alexandra und Pantele. Größer können die Gegensätze nicht sein.

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