Piräus in Griechenland wird Pforte für US-Produkte

16. November 2012 / Aufrufe: 979
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Eine Vereinbarung zwischen Hewlett Packard – COSCO – TrainOSE macht den Hafen Piräus in Griechenland zur logistischen Pforte für amerikanische Produkte.

Zwischen Hewlett Packard (HP), COSCO und TRAINOSE wurde eine große Dreifach-Vereinbarung geschlossen, die zum Auslöser des heiß ersehnten Aufschwungs in Griechenland werden kann. Die Vereinbarung sieht vor, dass die HP den Hafen Piräus als zentralen Knoten für den Vertrieb ihrer Produkte in Zentraleuropa, dem Mittlerem Osten, in Nordafrika, den europäischen Mittelmeerländern und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nutzen wird. Von Piräus aus werden die Produkte entweder per Seeweg über das Terminal der COSCO oder per Schiene mit der TRAINOSE verteilt werden.

Die Vereinbarung bringt praktisch den Hafen von Piräus auf die Karte der großen Transit-Zentren des Mittelmeerraums, da er fortan die Eingangspforte für Produkte aus Amerika nach Zentraleuropa darstellt.

Griechenland kann mit seinen Infrastrukturen international mitspielen

Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit der TRAINOSE wird im Dezember 2012 erwartet, für den auch die Übergabe der Bahnverbindung mit Ikonio geplant ist, womit der Transport von dem Hafen Piräus direkt per Schiene erfolgt. Ziel ist, dass noch vor Ende des Jahres 2012 die Verbringung der Produkte der Hewlett Packard über das griechische Eisenbahnnetz nach Zentraleuropa beginnt.

An der Konferenz nahmen der Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturen, Transportwesen und Netze, Kostis Chatzidakis, der Minister für Seefahrt und Ägäis, Kostis Mousouroulis, und Repräsentanten der HP, der COSCO und der TRAINOSE teil. Während der Dauer der Konferenz charakterisierte der griechische Premierminister Antonis Samaras unter anderem die Vereinbarung als “Vertrauensvotum für Griechenland in dieser Anstrengung, die wir derzeit zum Aufschwung der griechischen Wirtschaft unternehmen“.

Mit dieser Vereinbarung wird die Rolle bestätigt, die unser Land mit seinen Infrastrukturen, über welche es verfügt, auf der internationalen Business-Karte spielen kann. Und wenn diese Vereinbarung so voranschreitet, wie wir es wünschen würden, wird gleichzeitig das Umschlagsvolumen in Piräus, aber auch das Transportwerk der TrainOSE ansteigen“, betonte Herr Samaras und wies auch auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze hin.

Es ist anzumerken wert, dass die Liefer- und Transportaktivitäten der Hewlett Packard 50 Mrd. Dollar erreichen, wovon sich wiederum der größte Teil auf Europa, Nordafrika und den Mittleren Osten bezieht. Laut Minister Kostis Mousouroulis wird mit einem Anstieg der Umsätze des Hafens von Piräus von bis zu 50% gerechnet.

(Quelle: Imerisia)

  1. Götterbote2012
    16. November 2012, 12:52 | #1

    Es bleibt abzuwarten, was das wirklich dem Land bringt, außer Auswirkungen auf die Umwelt.

  2. GR-Block
    16. November 2012, 13:35 | #2

    Na also. Musste man erst auf den Hintern fallen, um zu merken, dass Monokultur im Außenhandel, GR in eine furchtbare Abhängigkeit zu knallharten Konkurrenten in der EU führt? Die Stadt Piräus hatte schon immer einen der wichtigsten zivilen Häfen der Welt. Wegen der gewaltigen Binnennachfrage konnte Piraus seine Rolle als größter europäischer Passagierhafen mit Leichtigkeit verteidigen. Seine Rolle als Handelsdrehscheibe aber geriet in Zeiten der EG nach und nach ins Hintertreffen.

    Piräus wurde seinerzeit nach Plänen des Architekten Hippodamos von Milet im 5. Jh. v. Chr. vornehmlich als Handelshafen angelegt und im 19. Jh. n. Christus wieder errichtet. Es ist bemerkenswert, dass in Zeiten der Krise gerade nicht-europäische Unternehmen das alte Potenzial auch des Handelshafens wiederentdecken. Chinesen und Amerikaner haben keine Befürchtungen, dass durch ihr Engagement etwa Konkurrenz für die eigene, nationale Infrastruktur entstehen könnte. Nein, im Gegenteil, die Chinesische COSCO machte vernünftige Angebote zu Weltmarkt üblichen Bedingungen. Genauso die amerikanische HP. Diese musste nur noch die Wahl Obamas abwarten.

    Wenn jetzt die eingemotteten griechischen Werften wieder angeworfen werden, dann geht’s auf zu neuen Ufern. Wie? Na, ganz einfach… Die größte Handelsmarine der Welt wird “überredet”, Anteile an Werften auf ihrem Binnenmarkt zu erwerben. Dann werden die gr. Reeder im eigenen Interesse eine Auftragsexplosion im gr. Schiffsbau bewirken. Etwaige Bedenken der EU-“Partner”, wegen Marktverzerrung, werden in Brüssel mit Hinweis auf den “VULKAN” ausgeräumt. Auch kann keine Rücksicht mehr auf verkrustete EU-Marktverteilungen genommen werden. Die geschlossenen Märkte der EU werden wieder geöffnet, der freie Markt zugelassen. Die griechischen Industriellen verlassen die Reservate. Nischenmärkte sind out, die etablierten Märkte sind wieder das Ziel. Im Schiffsbau und der Schifffahrt verhandelt der Grieche nur noch auf Augenhöhe, also außerhalb der EU. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze sondern auch Image. Dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

  3. Karlie
    16. November 2012, 18:51 | #3

    Der Auslöser des heiß ersehnten Aufschwungs in Griechenland wird das wohl nicht werden.
    Eher werden die beteiligten Firmen die Löhne drücken und auf Grund der wirtschaftlichen Lage die Transportkosten nahe am Aufwand kalkulieren.
    Vor allem ist dies nicht Nachhaltig.
    Wenn Griechenland sich nachhaltig erholen soll muss dies mit Hilfe der eigenen Binnen- und Exportwirtschaft geschehen. Sich auf ausländische Firmen zu verlassen ist ein Spiel mit dem Feuer.

  4. Ariadne
    16. November 2012, 19:53 | #4

    Hmm…wer wird denn hier in erster Linie profitieren? Die griechische oder die chinesische Seite des Hafens?

  5. Heinz
    16. November 2012, 21:15 | #5

    @ GR-Block

    Auch griechische Reeder werden wohl mindestens einen Taschenrechner ihr eigen nennen. Und, nachdem sie diesen benutzt haben, ihre Schiffe dort bauen lassen, wo sie die Spanne zwischen Investition und Ertrag maximieren können. Und das heißt derzeit je nach Schiffstyp: China.

    Außerdem stehen diese Reeder nicht unbedingt im Ruf, große “Patrioten” zu sein. Deren Emotionen steuert eher der Geldbeutel oder das Konto auf irgendwelchen Inseln oder Steuerparadiesen. Die Gierigen gibt’s es eben nicht nur im ach so bösen Mitteleuropa.

  6. Konstantin
    16. November 2012, 21:59 | #6

    @ GR-Block

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die Politiker die Reeder mal Steuern zahlen lassen, ansonsten wird es Griechenland nicht viel bringen. Die Reeder werden Chinesen einstellen, was sie zum Teil schon haben und sich gut an der neuen Situation bereichern.
    Wartungsverträge mit den Chinesen in Piräus, wurden soweit ich weiß, schon mit einem Reeder der Griechen, abgeschlossen.
    Im Logistikbereich der Verteilung von Produkten, ist noch viel Arbeit fällig, was Preise, Tarife und Leistung angeht.

  7. GR-Block
    16. November 2012, 22:31 | #7

    @ Konstantin
    Den Schiffsbau in Griechenland wieder anzukurbeln, bringt auf jeden Fall etwas. Selbst wenn Ausländer angeheuert werden. Angestellte zahlen nämlich immer ihre Steuern. Nur Unternehmer haben etwas dagegen. Deshalb haben übrigens europäische Reeder einen Großteil ihrer Flotten vollkommen legal in Panama und Liberia angemeldet, narürlich nur wegen der vielstrapazierten Wettbewerbsfähigkeit.
    Wie schon früher erwähnt, ist es von (griechischem) Vorteil Reeder zu “überzeugen” in den griechischen Schiffsbau einzusteigen. Aber Sie haben Recht, die gleichen “Werkzeuge” könnte man anwenden, um mehr Schiffe in GR beflaggen zu lassen. Das wäre noch lukrativer. Man muss allerdings bei den Überzeugungsmassnahmen aufpassen, dass man nicht die Grenzen zum Staatskapitalismus (=Kommunismus) überschreitet. Dann wären nämlich China und die EU-Partner sauer.

  8. Stavros
    17. November 2012, 11:30 | #8

    @ Ariadne
    Wer wird profitieren? Natürlich die Hafenmieter aus China!!
    Die Griechen merken doch nicht was da passiert; sie schlafen lieber weiter und machen Streiks!
    Schlaft weiter, denn ihr wollt es ja nicht anders, denn dann würdet ihr aufstehen!

  9. GR-Block
    17. November 2012, 20:32 | #9

    @ Stavros
    Die vermietete Infrastruktur in Piräus bringt jetzt schon über 120 Mio € pro Jahr (für 35 Jahre). Die Zunahme des Warentransports aus China durch die Reederei COSCO aber auch die Aktivitäten von HP wird indirekt auch griechische Reeder nützen. Wie Fluggesellschaften helfen die sich nämlich gegenseitig aus. Außerdem muss jede Ware aus China oder Amerika weitertransportiert werden, über Land oder auf dem Meer. Wieviel man an dem Umschlagplatz für die beiden Handelspartnern verdient, muss man sehen.

    Natürlich werden durch diese Aktivitäten Arbeitsplätze am Hafen, auf den Schiffen und bei der Eisenbahn entstehen. Wieviele davon an Ausländer gehen dürfen, ist Tarifvertraglich festgelegt. Hier haben die “korrupten” griechischen Gewerkschaften Mindestgrenzen vereinbart mit den gequälten griechischen und ausländischen Unternehmen.
    Die destruktiven Angriffe gegen die Gewerkschaften, bei der leider viele in unseren Foren gerne mitmachen, sind dazu geeignet, die alten “Privilegien” aufs Spiel zu setzen. Wenn die geschwächten Gewerkschaften ganz wegfallen, dann könnte es passieren, dass auf gr. Schiffen und in Piräus zu 100% Pakistaner und Chinesen beschäftigt werden.

  10. V99 %
    17. November 2012, 22:15 | #10

    Hier scheinen einige (πολλά λόγια χωρίς νόημα) nicht verstanden zu haben, dass HP keine Waren aus den USA bringen laesst, sondern aus China. Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass die noch in den USA produzieren?
    Auch ist die chinesische Expansionspolitik kein Mittel des Mitleids fuer Griechenland.
    Fragen wir doch mal einen chinesischen Kapitaen, wie man die Sache dort sieht.
    Kapitaen Fu meint, Griechenland habe von Unternehmen wie seinem viel zu lernen. „Die Chinesen wollen durch Arbeit Geld machen“, erklärt er. Seiner Ansicht nach haben zu viele Europaeer seit Ende des Zweiten Weltkriegs ein komfortables, geschuetztes Leben gefuehrt. „Sie wollten ein gutes Leben, mehr Urlaub und weniger Arbeit und gaben ihr Geld aus, bevor sie es hatten. Jetzt haben sie viele Schulden.“
    Die laestigen Gewerkschaften sind den Chinesen dabei wohl eher ein Dorn im Auge. Es heisst, dass COSCO maximal einen Jahreslohn von 18.000€ zahlen soll. Anzuzweifeln bleibt auch, dass dieser steigen wird. Ich will hiermit nicht alle Praktiken der Gewerkschaften verteidigen, aber wo waere der einfache Arbeiter, ohne Gewerkschaften heute? Von 1000 Angestellten bei COSCO sind 800 Griechen. Wenn die auf einen Tarifvertrag verweisen, der COSCO nicht passt, werden diese bestimmt Mittel und Wege finden den zu umgehen. Das Unternehmen ist ein volkseigener Betrieb der Volksrepublik China mit Sitz in Peking. Ueber die Einstellung dieses Landes zu Menschenrechten braucht man ja nun wirklich nichts schreiben.
    Der stellvertretende Direktor der Hafenbehoerde Piraus, Thanassis Koinis, sagte dazu:
    “Das ist dort drüben wie in einem anderen Land.” Ausserdem beschuldigen Koinis und andere Griechen COSCO, mit Subunternehmern zu arbeiten, die ungelernte, nicht zur Gewerkschaft gehoerende und dringend Arbeit suchende Zeitarbeiter anstellen und diese auszunutzen, indem sie ihnen niedrige Loehne zahlen. Babis Giakoymelos, Vorstandsmitglied bei der Gewerkschaft der Hafenarbeiter, behauptet, dass COSCO auch an der Sicherheit der Arbeiter spart. Er meint: „Sie bringen Arbeitsstandards der dritten Welt nach Europa“.
    Wenn hier behauptet wird, dass jetzt die griechischen Werften boomen werden, kann ich nur laecheln. Zu wuenschen waere es, aber zu Glauben leider nicht!
    So, ich erwarte wie immer unpassende Deutschland Vergleiche und unsachliche Labereien gewisser Kommentatoren aus D :-D
    Allen anderen: Kαλό Σαββατοκύριακο

  11. GR-Block
    18. November 2012, 02:42 | #11

    @ V99 %
    „Die Chinesen wollen durch Arbeit Geld machen“ Impliziert natürlich, dass Europäer faul sind oder unlauter Geld machen wollen. Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Rassistische Sprüche, egal ob gelb, ob braun, sind unerträglich und sollten aus unseren Foren verbannt werden.

    Gewerkschaften werden immer das Problem haben, dass ihre Fehler überbewertet werden, um ihre Macht zu schwächen. Und große Konzerne wie COSCO werden das irgend wann auch versuchen. Falls sie sich allerdings gegen griechisches Recht stellen, dann werden sie die Gewerkschaften von ihrer unangenehmen Seite kennenlernen. Man stelle sich den Kulturschock der Chinesen vor, wenn sie Europäer mit roten Fahnen sehen.

    Mit Machtmissbrauch durch große Konzerne, die Geld verdienen wollen und Arbeitnehmerrechte mit Füßen treten, haben die Griechen schon früh Erfahrungen gemacht. Deshalb stehen sie den Chinesen genauso kritisch gegenüber wie z.B. der ThyssenKrupp oder den neuen, arabischen Besitzern der Skaramangas-Werften. Die Chinesen sind neu und kennen die griechische Umgebung noch nicht. Auch sind sie zunächst und im Wesentlichen nur mit einem Standbein (COSCO) im Lande der Hellenen, deshalb gehen sie vorerst sehr behutsam vor. Man wird sie kritisch beobachten.
    Etwas frecher sind alteingesessene Konzerne in GR, vor allem, wenn mehrere aus dem gleichen EU-Ausland miteinander schon Erfahrung haben. Diese praktizieren übrigens den schmutzige Trick mit den Leasing-Firmen schon seit jahrzehnten in ihrem eigenen Lande und haben es auch in GR längst eingeführt.

    Was den Lohn angeht, scheint COSCO von den Vorgaben der Troika zu profitieren. 1500 € im Monat ist für einen Hafenarbeiter mit Familie mager. Nach den letzten troikanischen Kürzungen ist das kaum mehr als das Gehalt eines Gymnasiallehrers.

  12. Götterbote2012
    18. November 2012, 13:45 | #12

    @ V99 %

    Letztendlich ist ja egal, woher die Waren stammen. Fakt ist, dass wir heute mit nacktem Hintern auf dem Boden sitzen würden, wenn wir auf alles, was aus China (oder anderen menschenverachtenden Billig-Lohn-Ländern) kommt verzichten würden. Die Globalisierung ist nicht mehr zu stoppen und eigentlich ist die Globalisierung ja auch eine schöne Sache, wenn die Politik sie denn richtig steuern würde und diese nicht zugunsten der wenigen großen und reichen Konzerne ausgelegt werden würde.

    Wir werden uns alle darauf einstellen müssen, dass wir von unserem Wohlstand (also zumindest die “armen” unter uns bis zur Mittelschicht) weiterhin Teile an Dritte (Welt-Länder) abgeben müssen, wenn die Entwicklung so weiter geht.

  13. nik
    18. November 2012, 19:09 | #13

    si, si…
    piräus mutiert jetzt zum rotterdam bzw antwerpen der mediterranen welt

  14. V99 %
    18. November 2012, 23:30 | #14

    @ Götterbote2012
    So weit stimme ich ihnen zu. Leider hat die Politik in weiten Teilen Europas aber “versagt”, da sie sich von Multinationalen Konzernen und Lobbyisten lenken laesst. Ob sie nun COSCO oder Unilever heissen. Als Beispiel dienen Apple, Amazon, Ebay, Starbucks etc. Durch, leider “legale” Steuertricks, schieben diese Unternehmen z.B. ihre Milliarden Gewinne in Laender mit niedrigen Steuersaetzen. Gleichzeitig lassen sie, wie Apple bei Foxconn, in China unter erbaermlichsten Verhaeltnissen ihre Arbeitssklaven dahin siechen. Diesem Treiben muss einhalt geboten werden. Und obigen COSCO Jahreslohn, der uebrigens als MAXIMUM angegeben wurde, erhaelt wohl kaum ein durchschnittlicher griechischer Arbeitnehmer. Es sollen offensichtlich nicht nur Waren aus China “importiert” werden, sondern auch deren Arbeitsbedingungen. Mir ist es nicht egal, woher gewisse Produkte stammen, soweit ich in Kenntnis der Herstellungspraktiken bin. Deshalb sollte sich jeder Verbraucher ueberlegen, ob er solches treiben, durch Kauf der “Waren”, oder gar durch (Sklaven~) Arbeit unterstuetzen moechte.

  15. Moppel
    18. November 2012, 23:50 | #15

    Wie auch immer: Mit diesem gezielten “Schuss in das Kontor” des konkreten europäischen “Partners”, der sich bisher skrupellos aller (vorzugsweise unlauteren) Register bediente, um die Konkurrenten auszustechen und ein exklusives Protektorat zu etablieren, wurde der Zonenwachtel ein unmissvesrtändliches Signal gesetzt!

  16. γιαούρτι γιαουρτάκι
    20. November 2012, 16:09 | #16

    Die brauchen Piräus doch eh nur, weil Afghanistan keinen Hafen hat, denn dank der NATO ist Heroin billig und wird gegen eventuelle Revolten eingesetzt und eigentlich war das auch der einzige echte Grund dort zu sein, denn sonst hätte man die Opiumfelder vernichtet. Die Begründung, daß dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht ginge, zeigt die Verderbtheit des kapital-sozialen Freihheitsschleims. Ihnen steht die Wirtschaft immer über der Versorgung. In diesem Fall ist die Produktion von Opium wichtiger als die von Lebensmitteln und im Prinzip ist das in allen Bereichen des Schleims so, denn Versorgung funktioniert auch ohne Handel, Import-Export-Bullshit und dem Dogma vom “Wettbewerb”.

  17. γιαούρτι γιαουρτάκι
    20. November 2012, 16:21 | #17

    @ V99 %
    Apfelproduktion ist kein Sonderfall, sondern noch harmlos zu den 2 Millionen Toten im Kongo, die für das Coltan ermordet wurden. Aus dem mobilen Smartschrott kommt nicht nur sinnfreies Blabla, sondern Blutströme. Bleibt zu hoffen, daß der derzeitige Krieg im Kongo dazu führt, daß die Müll-Produktion komplett zusammen bricht.

  1. 4. Juli 2013, 20:23 | #1

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.