Grenzzaun am Evros in Griechenland bald fertig

15. November 2012 / Aufrufe: 550

Die Zaunanlage zur Abwehr illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros in Griechenland geht der Fertigstellung entgegen.

Laut dem Direktor der ausführenden Baufirma, Petros Dagres, ist Ende November 2012 mit der Fertigstellung der Zaunanlage zur Abwehr aus der Türkei eindringender illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros zu rechnen.

Das mit einem Etat von 3,2 Mio. Euro veranschlagte Projekt verfügt über einen Doppelzaun mit einer Außenhöhe von 2,5 Metern und einer Innenhöhe von 3 Metern. Innerhalb des 1,20 Meter breiten Raums zwischen den beiden Außenzäunen werden Stacheldrahtrollen mit einer Höhe von über 4 Metern platziert. Die Arbeiten im Gebiet von Nea Vryssa schreiten mit intensiven Rhythmen voran, während die Gesamtlänge des Zauns 10.310 Meter beträgt.

Bemerkenswert ist, dass sowohl mit der seit August 2012 erfolgten Stationierung von ungefähr 2.000 Polizisten in dem Gebiet als auch dem Bau der Zaunanlage ein beachtlicher Rückgang des Stroms illegaler Immigranten über die Landgrenzen aus der Türkei nach Griechenland erzielt wurde. Charakteristisch ist, dass laut den offiziellen Daten im Oktober 2011 ungefähr 10.000 Immigranten illegal die Grenze am Evros-Fluss überschritten (bzw. „erwischt“ wurden, wogegen es im Oktober 1012 nur noch 26 waren.

Andererseits ist jedoch anzumerken, dass der Strom der illegalen Immigranten aus der Türkei nach Griechenland nicht etwa abgenommen, sondern sogar rapide zugenommen hat. Die Schlepper haben einfach nur den Strom der illegalen Immigranten von der bisher als relativ leicht (… und entsprechend lukrativ) zu bewältigend geltenden Route über den Evros-Fluss wieder auf den (teureren und risikobehafteteren) Seeweg umgeleitet.

(Quelle: Zougla.gr)

  1. GR-Block
    15. November 2012, 12:56 | #1

    Na prima. Der Immigrantenstrom kommt nicht mehr nur langsam durch die Thermopylen, jetzt kommt er ungehindert über das offene Feld (die Agäis). Was für ein Ephialtes war denn das.

    Ach, deshalb bestand die Troika darauf, dass der U-Boot-Kauf nicht zurückgenommen werden darf.

    GR sollte besser auf dem Atatürk-Flughafen ein Gratis-Reisebüro für Immigranten in die EU einrichten. Bei 100€ pro Flug (z.B. Istanbul-Frankfurt) könnte GR mit nur einer läppischen Milliarde € ganzen 10 Millionen Flüchtlingen helfen.
    Uuuuh… würde das Geld sparen für U-Boote, Grenzzäune, 2000 Polizisten, Konzentrationslager, Gesundheitsversorgung, Schulbildung…

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