Export-Anstieg in Griechenland September 2012 um 9,7 Prozent

20. November 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 688

In Griechenland stiegen im September 2012 die Exporte um 9,7 Prozent an.

Laut den Daten der Eurostat verzeichnete im September 2012 Griechenland von allen EU-Mitgliedstaaten den größten Anstieg der Exporte, da die griechischen Exporte in diesem Monat um 9,7% zunahmen. Weiter weisen die Daten der Eurostat für die ersten acht Monate des Jahres 2012 einen Anstieg der griechischen Exporte um 11%, während in dem selben Zeitraum die Importe um 13% zurückgingen.

Innerhalb des selben Zeitraums steigerte Portugal seine Exporte um 10%, bei einem parallelen Rückgang der Importe um 5%, und ein entsprechendes Bild zeigte sich auch für Italien und Spanien.

Wie Reuters charakteristisch kommentiert, „beginnen nach einem Jahrzehnt der Importe und des Konsums mit geliehenem Geld die Länder der Peripherie wieder zu exportieren„.

(Quelle: in.gr)

  1. Heinz
    20. November 2012, 13:19 | #1

    Das hört sich doch schon mal ganz positiv an. Den eigenen Menschen Arbeit geben und nicht Arbeit exportieren.
    Hoffentlich ist das nun eine dauerhafte Entwicklung, denn eines muss ein jeder wissen: Von nichts kommt nichts!

  2. GR-Block
    20. November 2012, 18:07 | #2

    Endlich ein Lichtblick.
    Seit dem Jahr 2000 hat GR zwei erdrutschartige Einbrüche im Export von je ca. 30% erlebt. Beide waren eine direkte Folge der einbrechenden Wirtschaftsleistung der Abnehmerländer in der EU. Einmal kurz nach der EURO-Einführung 2002 und dann nach der amerikanischen Bankenkrise 2007 (Lehmann Brothers).
    Aber Vorsicht … 10% Zunahme klingt signifikant, liegt aber noch innerhalb der üblichen Schwankungen. Also abwarten und Daumendrücken.

  3. Lapalulli
    22. November 2012, 18:24 | #3

    Der Export-Zuwachs ergibt sich aus der Erhöhung der Ausfuhren in Länder außerhalb der EU. Diese ist durch die Abwertung des EURO in Relation zum Dollar zu erklären. Das war auch im Vormonat so. Zudem sind von ELSTAT im August die Erdölimporte aus der Handelsbilanz wegen Veränderungen im Berechnungsmodus herausgenommen worden, welche einen gehörigen Teil der griechischen Importe ausmachen.
    Der Rückgang der Importe spiegelt zudem den Nachfragerückgang in GR infolge der massiven Rezession von knapp 7 % in 2012.
    Zum Jubeln gibt es keinen Grund, solange es keine substantiellen strukturellen Veränderungen gibt, die langfristige Stabilisierung versprechen.

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