Athen stellt Epidemie-Bombe in Griechenland dar

1. Oktober 2012 / Aktualisiert: 04. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.256

Griechenlands Hauptstadt Athen wird als urbane Epidemie-Bombe charakterisiert, da Infektions- und Geschlechtskrankheiten mittlerweile als etwas … Übliches gelten.

Es geht um konkrete epidemiologische Daten, die zwar keine vollständig kartographierte und abgeschlossene wissenschaftliche Studie darstellen, jedoch klar die ungeheure Größe des Problems für die öffentliche Gesundheit wiedergeben, welches die griechische Hauptstadt und ihre Einwohner überschattet.

Die sich auf von den Stäben des KEELPNO erfolgte Aufzeichnungen beziehenden Daten wurden von dem zuständigen Gesundheitsminister Andreas Lykorentzos in Beantwortung einer einschlägigen Anfrage des Abgeordneten und ehemaligen Athener Bürgermeister Nikitas Kaklamanis an die Öffentlichkeit gegeben, der in einem früheren Zeitraum im Stadtrat versucht hatte, das Ausmaß des Problems zu definieren, damit jedoch sowohl auf kommunaler als auch staatlicher Ebene auf taube Ohren stieß.

Hauptgrund für die ungeheure Gefahr und die Ausbreitung von Epidemien und sexuell übertragenen Krankheiten sind die unglücklichen – legalen und illegalen – Immigranten. Wie von den Wissenschaftlern des KEELPNO festgestellt wurde geht es um Epidemien und Krankheiten wie HIV-Infektion, Hepatitis B und C, Malaria, Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten mit steilem Anstieg hauptsächlich der Syphilis, Gonorrhö und Warzengeschwüre, sowie auch Hautkrankheiten wie Krätze und nicht zuletzt Parasitenbefall.

Steiler Anstieg der HIV-Neuinfektionen

Zu den gefährlichsten und auch immer mehr zunehmenden Infektionskrankheiten zählen die HIV-Infektion, mit häufigster Übertragungsart den ungeschützten sexuellen Kontakt. Dabei geht es um Neuinfektionen mit dem Virus, die hauptsächlich junge Altersklassen betreffen (25 – 35 Jahre), während sich ein signifikanter Anteil auf Männer mit homosexuellen Kontakten bezieht (55,5%), aber ebenfalls unter Anstieg der Fälle auch bei heterosexuellen Personen (24,6%) mit dem besonders beunruhigenden Fakt, dass 12,9% der HIV-infizierten Personen in Griechenland Immigranten sind.

Diese Daten wurden von den Mitarbeitern des KEELPNO aus dem Betrieb der mobilen Einheiten des KEELPNO an den Plätzen Omonias, Viktorias, Attikis, Larisis, Karaiskaki, Amerikis und im Bezirk Votaniko zusammengetragen, und es wird eine Zunahme sexuell übertragener Krankheiten wie Warzengeschwüre (HPV), Syphilis und auch Gonorrhö, ein starker Anstieg bei Infektionskrankheiten wie Hepatitis und Tuberkulose, aber auch die Wiedererscheinung seit Jahren verschwundener Krankheiten wie Kinderlähmung verzeichnet, während auch sehr viele Fälle von Parasitenbefall erfasst werden, was wie von Seite des KEELPNO erwähnt hauptsächlich auf den Anstieg der männlichen und weiblichen Prostitution zurückzuführen ist.

Weiter wird die Schätzung angeführt, dass weniger als 1.000 Frauen legal als Prostituierte arbeiten, während über 20.000 Frauen – die meisten ausländischer Herkunft – in der illegalen Prostitution tätig sind.

Zunahme auch der männlichen Prostitution

Ein spezielles Kapitel wurde von dem KEELPNO der männlichen Prostitution gewidmet, zu der als Treffpunkte die Plätze Koumoundourou, Omomias, Viktorias, ein Teil der Straße Piräos und bestimmte Stellen an der Syggrou-Allee angeführt werden und die auch durch Anzeigen und das Internet sehr zugenommen hat. Die sich prostituierenden Personen sind hauptsächlich junge Albaner, Rumänen und Kurden, von denen sich die meisten illegal in Griechenland befinden und in Ermangelung eines anderen Auswegs auf der Suche nach einem Einkommen der männlichen Prostitution zuwenden.

Sie selbst halten sich nicht für homosexuell und hegen wegen ihres kulturellen Hintergrunds und ihrer muslimischen Religionszugehörigkeit häufig homophobe und antihomosexuelle Gefühle. Sie betrachten sich als heterosexuell und ihre Kunden als niedrigere Wesen (da sie homosexuell sind), und aus diesem Grund haben sich auch viele Gewalttaten, aber auch Hassverbrechen zwischen prostituierten Männern und Kunden ereignet. Die einzige Beziehung, die sie anerkennen, ist die der Ausnutzung der Kunden.

Konzentration der Prostitution im historischen Zentrum von Athen

In dem weiteren Gebiet des historischen Zentrums Athens, das von den Straßen Agiou Konstantinou – Kolonou – Piräos – Agion Asomaton – Emou -Äolou bis auch zu den Plätzen Omonias, Vathi, Karaiskaki, Agiou Panteleomona, Viktoria, Amerikis sowie auch entlang der Straßen Patision, Acharnon und Drosopoulou umgeben ist, wird eine hohe Konzentration in die Prostitution involvierter Frauen verschiedener Altersgruppen und Nationalitäten verzeichnet.

„Zentraler Treffpunkt“ ist die Straße Kapodistriou, auf der einen Seite der Straße prostituieren sich Afrikanerinnen und auf der anderen Seite Frauen aus den Balkanländern und Osteuropa, weiter nördlich dagegen junge Drogensüchtige, die nur sehr wenig Geld verlangen, gerade so viel um ihre Dosis sicherzustellen.

Im Bereich Metaxourgiou breitet sich traditionell die Zone mit den Bordellen aus, während sich an der Evripidou sowie auch über die gesamte Länge der Patision (bis Ano Patisia) hauptsächlich Nigerianerinnen anbieten, die zum Teil unter Androhung von Voodoo-Zauber von internationalen Schlepper- und Menschenhandelsnetzen erpresst werden, nach Griechenland zu kommen.

Die männliche Prostitution wird schließlich an den Plätzen Koumoundourou, Omonias, Viktorias, an einem Abschnitt der Straße Piräos und an einigen Stellen der Syggrou-Allee verzeichnet.

(Quelle: Adesmevtos)

Relevante Beiträge:

  1. Diana M
    1. Oktober 2012, 22:40 | #1

    Steiler Anstieg der HIV-Neuinfektionen…..

    „Zu den gefährlichsten und auch immer mehr zunehmenden Infektionskrankheiten zählen die HIV-Infektion, mit häufigster Übertragungsart den ungeschützten sexuellen Kontakt. Dabei geht es um Neuinfektionen mit dem Virus, die hauptsächlich junge Altersklassen betreffen (25 – 35 Jahre), während sich ein signifikanter Anteil auf Männer mit homosexuellen Kontakten bezieht (55,5%), aber ebenfalls unter Anstieg der Fälle auch bei heterosexuellen Personen (24,6%) mit dem besonders beunruhigenden Fakt, dass 12,9% der HIV-infizierten Personen in Griechenland Immigranten sind.“
    => wenn 12,9% der Infizierten Immigranten sind, dann sind es im Umkehrschluss 87% Einheimische!!!
    was ist denn da an den 12,9% besonders beunruhigend ?
    Der Artikel ist manipulativ geschrieben – absolut unzulässig und Immigranten -feindlich !!!!

  2. Babbelnett
    4. Oktober 2012, 00:19 | #2

    @ Diana M

    Ich möchte hiermit ein wenig Aufklärung betrieben.

    Natürlich stimmt es, wenn 12,9% der HIV-Infizierten Immigranten sind, dass 87,1% der Infizierten eben nicht Immigranten sind.

    Man hat jedoch nicht bei dieser Berechnung erfasst, wieviel Prozent der Immigranten HIV-positiv sind und wieviel Prozent der restlichen Bevölkerung HIV-positiv ist.

    Ist der prozentuale Anteil der HIV-Positiven unter den Immigranten deutlich höher als unter den Nichtimmigranten, dann geht von den Immigranten defacto eine verstärkte Gefährdung für die griechische Gesamtbevölkerung aus. Ist der prozentuale Anteil der HIV-Positiven unter den Immigranten genauso hoch wie unter der Restbevölkerung, dann besteht keine vermehrte Ansteckungsgefahr. Haben die Immigranten prozentual weniger HIV als die griechische Restbevölkerung, dann sollte man sich als Grieche aus infektiologischer Sicht eher einen Immigranten als Sexualpartner auswählen – dann wird man sich nämlich als Grieche höchstwahrscheinlich nicht so sehr gefährden, als wenn man mit einem Einheimischen Geschlechtsverkehr hätte.

    Dies hat übrigens nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern ist eine rein empirische Betrachtungsweise.

  3. Antifo
    2. November 2012, 20:06 | #3

    Wenn vor allem illegale Einwanderer sich prostituieren, dann ist klar, daß das die Verbreitung von HIV und anderer Geschlechtskrankheiten befördert. Es ist bezeichnend, daß man sich über die Verhinderung des homosexuellen Theaterstücks „Corpus Christi“ mehr echauffiert, als über die Prostitution von Männern und Frauen in Athen.

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