Griechenland schiebt illegale Immigranten in die Zukunft ab

1. April 2012 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 1.008

Das Ministerium für Zivilschutz in Griechenland plant, illegale Einwanderer in die Zukunft abzuschieben und damit auf geniale Weise das Immigranten-Problem zu lösen.

Zu einer endgültigen Lösung des Immigranten-Problems speziell im Zentrum von Athen scheint das griechische Ministerium für Zivilschutz gelangt zu sein, das bereits begonnen hat, die illegalen Immigranten in das Jahr 2040 „auszulagern“ und hofft, dass die Regierungen dann das Problem in Abstimmung mit den Bezirksverwaltungen lösen werden.

Teleportation illegaler Immigranten in Griechenland in die Zukunft
Die erste „Seelen-Zeitmaschine“ in Aktion, damit das Problem der Slums gelöst wird, welche gesundheitliche Bomben für die öffentliche Gesundheit darstellen. Für das Zentrum von Athen wird ein unmittelbares Abklingen der TV-Klischees erwartet. (Foto: Moufanet)

Geniale Lösung des Immigranten-Problems

In Zusammenhang mit dem dauerhaften Problem der illegalen Immigranten im Zentrum von Athen einigten sich die zuständigen Behörden schließlich auf eine Lösung, die alle beteiligten Parteien zufrieden stellt. Damit den Diskussionen, die nur die Wähler verstimmten und ernsthafte Wahlverluste zu verursachen drohten, ein Ende gesetzt wird und sich alle auf den Wahlkampf konzentrieren können, entschieden die Träger sich für eine radikale und gleichzeitig geniale Lösung: nämlich die illegalen Immigranten um 28 Jahre in die Zukunft zu transportieren.

An den Grenzen und auf den Inseln können somit die Stellen, an denen die illegalen Immigranten in das Land einzudringen pflegen, fortan unbewacht bleiben, womit wertvolle Ressourcen eingespart werden. Stattdessen bedarf es nur noch einiger organisierter „Zeitreisezentren“, die mit speziellen Zeitmaschinen ausgerüstet sind, welche die Immigranten in die Zukunft weiterleiten, damit sich mit ihnen andere befassen, die dann an der Regierung sein werden.

Bei der Einweihungsfeier eines solchen Zentrums (siehe Foto) bezog sich der Minister für Zivilschutz auf die Sackgasse, in welche die Diskussionen über eine endgültige Lösung gelangt waren: Anfänglich wollte niemand die Auffanglager in seinem Gebiet haben. Danach wurde die Idee auf den Tisch gebracht, ein Unterseeboot zu bauen, das die Immigranten beherbergen und auf immer und ewig in der Tiefe der Ägäis kreisen würde, wogegen jedoch sowohl die Organisation zum Schutz der Meeresfauna als auch die humanitären Organisationen energischen Protest einlegten. Eine ähnliche Reaktion gab es ebenfalls auf die alternative Lösung eines Zeppelins, der endlos am Himmel schweben würde.

Ganz bestimmt werden sich in 30 Jahren die Umstände geändert haben und wird ein besserer Modus der humanitären Handhabung der Immigranten gefunden worden sein„, schloss Minister Michalis Chrysochoidis, um zu ergänzen: „Außerdem sind wir uns nicht sicher, dass die Immigranten nicht aus einer anderen Epoche zu uns kommen und bereits einmal in der Zeit gereist sind. Es ist also nicht auszuschließen, dass diejenigen, die sich jetzt hier befinden, uns mit einer Zeitmaschine aus dem Jahr 2040 zurückgeschickt worden sind, womit wir sie einfach wieder repatriieren, ohne irgendein Abkommen zu verletzten.

(Quelle: Moufanet)

  1. Frank
    1. April 2012, 01:45 | #1

    Nett … da ist euch ja was richtig witziges zum 1. April eingefallen … lol ….

  2. Lina
    1. April 2012, 12:03 | #2

    Schade das es sich bei dieser Meldung wohl um einen 1. April scherz handelt

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