Karatzaferis verlangt Änderung bei Waffengebrauch in Griechenland

11. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 1.856

Giorgos Karatzaferis verlangt angesichts der ausufernden illegalen Immigration und der explodierenden Kriminalität in Griechenland nach drastischen Maßnahmen.

Während der Debatte einer an den Minister für Zivilschutz gerichteten Anfrage zu Themen der Sicherheit verlangte der Vorsitzende der LAOS-Partei Giorgos Karatzaferis eine Änderung der Gesetzgebung bezüglich des Gebrauchs von Waffen sowohl durch Polizisten als auch Bürger. Minister Michalis Chrysochoidis betonte dagegen in seiner Antwort, dass Gelassenheit notwendig sei, und sagte verbindlich die Bekämpfung der Kriminalität zu.

Giorgos Karatzaferis verlangte unter Berufung auf den Anstieg der Raubüberfälle eine Änderung der Gesetzgebung über Waffengebrauch. „Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Gesetzgebung ist zu ändern. Wenn ein Räuber in Dein Haus oder Dein Unternehmen eindringt, darfst Du auch auf ihn schießen. Basta. In dem Augenblick, wo der Räuber eindringt, unterscheidest Du nicht nach Waffen„, erklärte er und fügte an: „es geht nicht an, dass wir einerseits hungern und andererseits in Angst leben„.

Er verlangte ebenfalls eine Änderung der Gesetzgebung, damit der Waffengebrauch durch Polizisten gestattet wird, bevor auf sie der erste Schuss abgegeben wird, und erklärte: „Entweder beschließen wir, Maßnahmen zum Schutz der Gesellschaft zu ergreifen, oder all die pseudoprogressiven Hysterien werden das griechische Volk Menschenleben kosten.

Illegale Immigranten sollen in Militärkasernen untergebracht werden

In Zusammenhang mit dem Thema der Immigration verlangte der Vorsitzende der LAOS-Partei Informationen über die Angelegenheit der Errichtung des Schutzzauns am Grenzfluss Evros und Griechenlands Abkoppelung von „Dublin2“ (= Vereinbarung über die Ausweisung illegaler Immigranten), während er die Verlegung illegaler Immigranten in ungenutzte Militärkasernen vorschlug und anmerkte: „Wenn wir ans Ruder kommen, werden wir alle illegalen Immigranten des Landes verweisen.

Das Militär gibt Kasernen auf. Steckt sie da rein. Zu Essen haben wird, wer für Griechenland produziert. Einen Teller Essen für Griechenland. Derjenige, der aus Afghanistan kommt, soll wissen, dass wenn er hierher kommt, in einer Kaserne untergebracht wird und nicht frei herumläuft und Verbrechen begeht. Und essen wird er, wenn er produziert„, äußerte G. Karatzaferis charakteristisch.

Weiter fügte er an, dass von den illegalen Immigranten jährlich 12 Mrd. Euro außer Landes gebracht werden. „Was auch immer der Grieche unternimmt, welche Opfer auch immer er erbringt, das Defizit wird durch die 12 Mrd. Euro verursacht, die sie aus unserem Land schaffen„, argumentierte er und betonte: „Wir werden nicht ein Leben lang das Verbrechen des Herrn Samaras bezahlen, 1991 die Grenzen zu öffnen. Dieses Verbrechen kann nicht weitergehen. Sie sollen wissen, dass wir alle illegalen Immigranten aus dem Land werfen werden, wenn wir ans Ruder kommen werden.

Der Staat ist zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung verpflichtet

Der Minister für Zivilschutz riet zu Gelassenheit und unterstrich, dass „weder die Selbstjustiz noch die Spannung und auch nicht der Schrecken die Probleme lösen„, und merkte an: „Was die Nutzung der Waffen von Seite der Polizei betrifft, existiert eine außerordentlich geeignete und effektive Gesetzgebung.

Der Staat ist verpflichtet, die Ordnung wiederherzustellen„, fuhr der Minister für Zivilschutz fort und sagte verbindlich die Bekämpfung der Kriminalität zu. „Der öffentliche Raum und dessen Sicherheit werden wiederhergestellt werden„, meinte er und signalisierte „es kann nicht angehen, dass in verschiedenen Gebieten des Landes gewisse Radikale – von der einen oder von der anderen Seite – unkontrolliert agieren und das Gesetz durchsetzen„.

Herr Chrysochoidis sagte ebenfalls die Ergreifung von Maßnahmen hinsichtlich der illegalen Führung von Waffen zu. „Es ist unerhört, in keinem anderen Land Europas gibt es das Phänomen, welches wir hier haben. Es existieren Kriegswaffen, die gegen Bürger oder gegen Polizisten verwendet werden. Dem gegenüber müssen wir unerbittlich sein. Die Nutzung von Waffen durch Bürger, gleich ob Ausländer oder Griechen, und speziell von Kriegswaffen stellt eine schwerste kriminelle Handlung dar, welche die griechische Gesellschaft in Panik versetzt.

Griechenland vermag nicht, Millionen unglücklicher Menschen aufzunehmen

Weiter betonte der Minister: „Unsere Priorität ist eine: dass das Land wieder seinen gesellschaftlichen Frieden finden kann, dass wir Wege finden, inmitten einer Krisensituation den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu verstärken, und ein sicheres Land in einem Gebiet werden können, das in den Gegenden, in denen Menschen unter dem Regime der Spannung und des Drucks leben, leider alles andere als Zusammenhalt aufweist.

Hinsichtlich des Themas der illegalen Immigration unterstrich Herr Chrysochoidis, dass die Frage der Unterbringung illegaler Einwanderer sowie auch der Infrastrukturen gelöst werden muss, damit „wer in dieses Land kommt weiß, dass er in sein Heimatland zurückkehren wird, außer wenn er Flüchtling ist und wegen seiner Rechte und Ansichten verfolgt wird. Wir sind ein Land in einer tiefen Krise, wir können nicht Millionen unglücklicher Menschen aufnehmen und sind verpflichtet, auch die Immigranten zu schützen, welche hier legal leben.

Es sei angemerkt, dass Funktionäre der griechischen Polizei (ELAS) die Gesetzgebung über den Waffengebrauch als vollständig erachten und keinen Grund zu einer Änderung sehen.

(Quelle: in.gr)

  1. Uzi Uggs
    11. März 2012, 00:44 | #1

    Soso, die Benutzung von Waffen durch Buerger stellt also eine schwerstkriminelle Handlung dar? Hochinteressant! Selber leben die Herren Politiker mit bewaffneten Bodyguards und hinter Mauern und Alarmanlagen, und im Landhaus haben sie natuerlich genug Jagdgewehre…

    Wie heisst es so passend: Wenn Sekunden zaehlen, ist die Polizei schon in Minutenschnelle da.

  2. Lockez
    11. März 2012, 09:21 | #2

    Die Kriminalität ist also gestiegen? Ist doch kein Wunder, das haben die alles mit Absicht so gemacht damit mehr Leute in den Knast gehen und / oder als billige Arbeitssklaven dienen für die Elite, die nicht einmal einen Nagel in die Wand bekommen!
    Die Politiker und Bonzen sind ja noch nicht einmal in der Lage Wasser zu kochen, da brennt bei denen schon der Herd an!

  3. Rambo
    11. März 2012, 10:02 | #3

    Als ich von 10 Jahren meine Waffenbesitzrechtskarte für meine Schrotflinte beantrage, hat mit der Polizeichef unserer Kleinstadt folgendes mit auf den griechischen Weg
    gegeben.
    1.Waffen sind keine Spielzeuge
    2. Wenn du auf Menschen schießt hast du ein Problem
    3. Wenn du auf Ausländer schießt, komme nicht zu mir – es gibt genügend Hügel in der Gegend.

    Als ich zur Sicherheit nachfragte ob dass ein Witz wäre wurde er leicht sauer und meinte bei so einem ernsten Thema würde er keine Witze machen.

  4. Ariadne
    11. März 2012, 10:45 | #4

    An dem Staatsdefizit Griechenlands von Hunderten von Milliarden sind nun also die Immigranten schuld, welche jährlich 12. Mrd. Euro aus dem Land schaffen! Selten so gelacht!

  5. Yoss
    11. März 2012, 11:50 | #5

    na wunderbar, in einem ordnungstreuen land wie griechenland auch noch waffen!
    dass von Karatzaferis nix anderes kommt, ist verständlich.
    aber vielleicht sollten die etwas vernünftigeren mal überlegen, wie sie aus der malaise rauskommen. wirtschaftsplan, bürokratiereform, ausbremsen von oligarchien und kirchen, wäre ja doch was wichtigeres zu tun als wiedermal hass zu schüren auf die bösen anderen, von merkel bis zu den ohnehin miserabelst behandelten immigranten.

  6. Ottfried Storz
    11. März 2012, 13:07 | #6

    Laos halt.

    In allen Ländern der Welt gibt es „Arbeitsimmigranten“, die grosse Summen in ihr ärmeres Ursprungsland überweisen. Aus USA fließen jährlich hunderte Milliarden nach Mexiko. Ja und ?
    Es gibt hunderte Studien, die belegen, das diese Arbeitsimmigranten trotzdem der Volkswirtschaft in ihrem Arbeitsland nützen. Es gibt z.B. in Griechenland Unmengen an Albanern, die in der Landwirtschaft arbeiten, weil diese knochenharten und miserabel entlohnten Jobs kaum ein Grieche mehr machen will.

  7. GR-Patriot
    11. März 2012, 18:48 | #7

    BRAVO!
    BRAVO!
    BRAVO!

  8. Vasillis Paläokostas
    11. März 2012, 20:47 | #8

    @GR-Patriot
    He, he!
    Ihr habt doch eh schon (dank Schmuggel?) genug Waffen und wenn man eine legale AK braucht, kauft man sich einfach auf Jagdschein die Sportversion.
    Eigentlich müßte ja auch mal das Leben meines Namensvetters verfilmt werden, und wenn man sich so das deutsche Fernsehen anschaut mit seinen pseudo-italienischen Krimis und so, wäre doch mal eine Serie griechischer Krimis angesagt. Wie hieß denn diese Gruppe, die mit Kalschnikows vor einer Polizeiwache rum geballert hatte (ELAS?) und wo man anschließend 99 Patronenhülsen gefunden hatte.
    Das ist halt der Unterschied:
    Im Teutonenländle gab es 99 Luftballons und der Song auf griechisch etwas umgeschrieben wäre doch der Hit.
    Viel besser wäre ja auch, wenn man die ganzen Kalaschnikowbanden mal nach Deutschland verfrachtet, damit die ganzen Griechenhasser mal etwas griechische Realität mit bekommen dürfen.
    Kriminalität in Griechenland bekommt natürlich in Europa kaum wer mit, obwohl die ja wirklich teilweise hollywoodfilmreif ist, aber da gibt es wohl eine seltsames Bündnis, das das nicht so ganz publik macht. Jetzt, wo die Maßnahmen durch sind und sich alle möglichen Pressefutzis mit Stories übertreffen müssen – soviel Griechenland gab es lange nicht zu lesen – wird das natürlich Marktlücken reissen. Schätze mal, wenn denen die Wahlen nicht genehm laufen, wird man dann auch die harten Stories lesen können; eventuell schon vorher um die Wahlen zu beeinflussen.

  9. Andreas
    11. März 2012, 21:00 | #9

    @ GR-Patriot „Ja genau, selbstjustiz fuer alle braven Griechen“

    Jetzt muss man nur noch alle boesen (Immigranten) kentlich machen, damit nicht ausversehen Griechen auf Griechen schiessen . . .
    Das problem damit, – illegale imigranten lassen sich nicht so einfach markieren.

    Also, markieren sich doch einfach alle Patriotischen Griechen.
    Hat auch den Vorteil, dann kann man all diese ehrlichen und unschuldigen Griechen endlich mal zaehlen.

  10. GR-Patriot
    11. März 2012, 22:14 | #10

    Lieber Andreas, sie lehnen anscheinend alles ab was nationalen Stolz in sich trägt und nicht die knallbunte Multibrille aufhat.LAOS wird und wurde aufgrund der Lebensumstände und der steten Steigerung an kriminellen Aktivitäten durch NICHT-Griechen im eigenen Land immer stärker und nicht weil Griechen kranke Ausländerhasser sind.Warum sollen die Bürger sich nicht schützen dürfen, wenn die Polizei es nicht effektiv kann und überhaupt keine Kapazitäten und Befugnisse hat?My home is my castle.
    Wir bekommen ja nicht mal aufgrund des Zustromes unsere Grenzen dicht.
    Die ILLEGALEN Migranten kommen ILLEGAL über unsere Grenze und begehen somit ihre erste Straftat auf griechischem Terretorium.
    80-90% geben einen Dreck auf unsere Gesetze und Regeln.Der kleinste Teil sind wirkliche Flüchtlinge die aus religiösen oder politischen Gründen hereinströmen.Die gilt es zu identifizeren und zu unterstützen.
    Niemand hat gegen diese Menschen etwas.Sie sollen Ihre Chance bekommen, sich anpassen, die europäische Kultur achten und sich leistungstechnisch einbringen.
    .90% unserer Gefängnisse sind mit Nicht-Griechen belegt. NEUNZIG %.!!!
    und bestimmt nicht weil Sie im Laden ein Stück Brot gestohlen haben.
    Ich muß und werde nicht alles toll finden was man mir im TV und den Medien vorkaut und wenn das alles noch so schön in den buntesten Farben dargestellt wird.
    in der Tat haben wir uns den Schlamassel mit den Schulden selbst eingebrockt und wir müssten die gesamten, korrupten Politiker in den Knast stecken und die Schlüssel wegwerfen die diesen Mist gfördert und gedeckt haben.Da gebe ich den Kritikern absolut Recht.
    Bürger die ihre Steuern einfach nicht zahlen dürfen ebenfalls nicht mit Glace-Handschuhen angepackt werden. Ich denke an meine Eltern die min. 40 Jahre in der BRD ihre Steuern zahlten, nie soziale Leistungen wie Harz 4 in Anspruch nahmen oder Kriminelles taten. Sie sind weg aus Deutschland und haben es in guter Erinnerung.
    Wir Griechen haben das Recht unsere Nation, Kultur und unsere Grenzen schützen zu dürfen. Uns gefällt die Situation mit den Krediten auch nicht und wir sollten Alles tun diese zu bezahlen.Von den 130 Milliarden gehen sowieso 2/3 an die Banken und kommen in GR garnicht an.Hier wird Geld umgeschichtet von unten nach oben.Wir beginnen gerade unsere Bodenschätze im griechischen Meer zu fördern, wenn nicht wieder politische Abzocker ans Ruder kommen, können wir bestimmt gut und gerne unsere Schulden an die Gläubiger zahlen.Und das sollten wir als etwas selbstverständliches tun.

  11. Andreas
    12. März 2012, 10:30 | #11

    @ GR-Patriot Bravo! Das ist doch mal ein Wort!

  12. muss sowas sein………
    12. März 2012, 12:05 | #12

    Sehe ich auch so GR-Patriot……

    🙂 manche sind ja gar nicht so ehrlich –
    für Schulden aufzukommen – und werden lieber dezent verschleiert……
    im Gegenteil, sie nehmen sich das Recht raus zu nehmen…, was ihnen gar nicht zusteht…

    Ein Wort zu den Emigranten:
    Ganz generell gesagt, jeder hat wohl das Recht sich selbst zu schützen –
    und keiner hat das Recht, dem anderen zu schaden.
    Und wenn ich dann noch aus dem Ausland komme,
    dann schon gar nicht und für die Konsequenzen muß ich dann eben selbst aufkommen.

    Nur was Waffen betrifft -wenns möglich wäre ohne, wäre das wohl der beste Weg!

    Wenn ich unrechtmäßig und unter falschem Vorwand in ein fremdes Land gehe,
    muß ich damit rechnen abgeschoben zu werden, was ist daran verkehrt…..
    Und wenn ich dann noch grob straffällig werde, dann erst recht.

    In einer Krise in der Griechenland grade steckt, wie können sie da noch einer Flut von Flüchtlingen gerecht werden………

    diese Rechnung geht nicht auf.

  13. Juls
    12. März 2012, 13:20 | #13

    @GR-Patriot…..im Grossen und Ganzen stimme ich schon mit Dir ueberein…..nur das mit den Waffen in Haender der Buerger halte ich persoenlich fuer total falsch….

    woher will man denn die ausgrenzen, die mit der Waffe in der Hand zur Zeitbombe werden und anstatt zu schuetzen, nur ihren Hass (Fremdenhass) austoben wollen.? Das steht doch niemanden auf der Stirn geschrieben, wie er zu der Waffe steht….

    Da gibt es sicherlich andere, besser Moeglichkeiten, so glaube ich……

  14. Ariadne
    12. März 2012, 15:55 | #14

    @Juls
    Zum Thema „Waffen in den Händen der Bürger“ kann ich auch etwas beitragen:

    Ich habe in GR 2 grosse, ausgesetzte Hunde adoptiert. Als ich einmal mit diesen an einem völlig menschenleeren Strand war (anfangs Juni), kam ein solcher griechischer Bürger, der weiter oben auf dem Hügel ein Häuschen hat, zu uns herunter und hat uns nicht nur mit seinem Gewehr bedroht, sondern tatsächlich angefangen zu schiessen!

  15. Anna Z.
    12. März 2012, 20:47 | #15

    Griechische Behoerden schaetzen, dass rund 1,5 Millionen Schusswaffen im Land existieren, aber die Anzahl der lizenzierten Besitzer von Jagdwaffen erreicht keine 300.000, was bedeutet, dass der Rest der Waffen illegal besessen wird.
    Die griechische Polizei schaetzt, dass rund 300 Gangs im Waffenhandel im Land beteiligt sind. Als die wichtigsten Punkte der Einfuhr waren die griechisch-albanische Grenze und die Suedkueste von Kreta (für Waffen aus dem Nahen Osten per Schiff importiert) identifiziert worden.
    Das Sicherheitsverzeichnis der Polizei in der Region Attika (einschließlich Athen) hat im Laufe der Jahre rund 5.000 Lizenzen für die Waffen zum persönlichen Schutz für Bürger wie Politiker, Geschäftsleute, Journalisten und andere Risikogruppen ausgestellt.
    Alles in allem sind es nur 10.000 Pistolen und Revolver Lizenzen.
    Es wird geschätzt, dass sich in der Region Attika weitere 100.000 Waffen in den Haenden von „Buergern“ befinden. Die Leute die im Waffenhandel verstrickt sind, sind meist auch am illegalen Drogenhandel, in organisierter Kriminalitaet und an Raubueberfällen beteiligt.
    Die Waffen, die verkauft werden, sind in zwei Kategorien unterteilt: die „sauberen“, und die „schmutzigen“ welche die einschliessen, die unklarer Herkunft sind. Zur ersten Kategorie gehoeren Waffen, die in keiner frueheren Straftat verwendet wurden, während die zweite Kategorie Waffen umfasst, die durch mehrere Haende gegangen sind. So ist das Eigentum der letzteren eine riskante Angelegenheit für den Kaeufer, da sie die Polizei faelschlicherweise identifizieren und mit einem frueheren Verbrechen, wie Raubueberfaelle, Morde und anderen Verbrechen assoziieren könnte.
    Die Schwarzmarktpreise für Schusswaffen können stark schwanken. Zum Beispiel kostet eine tschechische CZ Pistole ca. 1.000-2.000 Euro, während eine oesterreichische Glock 17 bis zu 2.500 Euro kosten kann. Die ebenso beruehmte italienische Berretta wird für rund 800-1000 Euro verkauft. Von geringerem Wert ist eine russische Tokarev (nur 500-600 Euro) und eine 357 Magnum (500 Euro). Das sind die Preise für „gebrauchte“ Waffen, die für „saubere“ koennen bis viermal so hoch liegen. Diese Zahlen stammen aus der Statistik für 2010-2011.
    Wenn das was der rechtsradikale Karatzaferis fordert angewendet werden sollte, wuerde der illegale Waffenhandel weiter gefoerdert werden und die Selbstjustiz. Besser sollte in die Sicherung der Grenzen, von der EU seit Jahren gefordert und mit Geld unterstuetzt, und die Abweisung illegaler Einwanderer dort investiert werden und besonders in die Bekämpfung illegalen Waffenhandels und Schmuggels.

  16. Genossin Ärschin
    12. März 2012, 21:34 | #16

    @Ariadne
    Und warum hast Du das noch nicht in deinem Bedrohungsszenario („Go Home!) erwähnt? Hätte die Story doch viel fetter gemacht…
    Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß du da in deinem Haus abschimmelst, wenn du beballert wirst und offensichtlich dort niemanden kennst, der dir dagegen hilft?

  17. Nestor Machno
    12. März 2012, 23:22 | #17

    @Anna Z.
    Wieso gibt man denjenigen, die eh nicht wegen Griechenland gekommen sind, nicht einfach Papiere und macht die Grenzen auf oder gibt ihnen Tickets und Verpflegung für die Reise nach Europa? Die für Flucht und die rassistische Festung Europa verantwortlichen imperialistischen Zentren sind schließlich hauptsächlich Frankreich, die Brd und das Reich der Insulaner, wobei alle automobilproduzierenden Staaten bereits jetzt schon mindestens 200 Millionen durch das von ihnen verursachte Klimachaos vertrieben haben.
    Vielleicht reicht aber bereits, wenn man deren Botschaften Obdachlosen zum Quartier frei gibt; in Budapest hat das ja auch geklappt…

  18. Provi
    13. März 2012, 15:23 | #18

    Ist „Nestor Machnon“ eigentlich der Zweitnick von „iaourti iaourtaki“? Und „antifa“ der Drittnick?

  19. Anna Z.
    13. März 2012, 23:36 | #19

    @Provi
    Könnte stimmen, es scheint eine Art rote Flut Taktik verfolgt zu werden, mit immer den selben bekannten Schlagwörtern. Ab in den antiimperialistischen Gulag Genossen..

  20. Thomas
    16. März 2012, 19:23 | #20

    Statt das Land in Pogrome und Bürgerkrieg zu führen könnte der rechtsradikale Karatzaferis ja seine Freunde bei der Polizei mal fragen, was sie von _echter_ Arbeit halten.

    In keiner Stadt habe ich bis jetzt so viel Polizei gesehen wie in Athen. Jedoch eilt der „Freund & Helfer“ – wenn er nicht gerade mit dem Werfen von Tränengasgranaten beschäftigt ist – meist mit Blaulicht von einem Café zum nächsten …

    Sollte doch einmal ein Krimineller verhaftet werden, steht er meist bald schon wieder auf freiem Fuß, weil kein Platz in den Gefängnissen ist. Sollte doch ein Zimmerchen frei sein, gibt es noch eine realistische Chance, dass die Justiz nicht zeitgerecht ein Verfahren in die Gänge bringt und selbst praktizierende Terroristen deshalb wieder freigelassen werden müssen.

    Also abgesehen von der ausgesprochen schlechten Bezahlung und Ausbildung für Polizisten ist das natürlich auch nicht unbedingt motivationsfördernd … unter diesen Bedingungen würde ich wohl auch lieber Kaffeetrinken als mein Leben riskieren.

    Das Recht auf Selbstverteidigung könnte in Griechenland auch dahingehend gestärkt werden, dass der Besitz von Pfefferspray legalisiert wird. Papandreou fand es jedoch dringender, Haschisch zu legalisieren. Man kann sich also jetzt zumindest die Angst legal ‚wegrauchen‘ …

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