Bildungsministerium in Griechenland ohne Telefone

15. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 247

In Griechenland wurden den Mitgliedern der politischen Führung des Bildungsministerium wegen unbezahlter Rechnungen die Mobiltelefone abgeschaltet.

Die Führung des griechischen Bildungsministeriums blieb am Mittwoch (14 März 2012) ohne Mobiltelefone, da die Telefongesellschaft Cosmote die Anschlüsse wegen aufgelaufener unbezahlter Rechnungen „kappte“. Vizeministers K. Arvanitopoulos, Staatssekretärin Evi Christifilopoulou, Sekretäre, Mitarbeiter und sonstige Amtsträger konnten über ihre Telefone zwar noch eingehende Anrufe annehmen, jedoch selbst keine Telefonate mehr tätigen. Der neue Bildungsminister G. Babiniotis war dagegen nicht betroffen, da er sich kein Mobiltelefon des Bildungsministeriums zuteilen ließ, sondern sein persönliches Handy benutzt.

Informationen der Zeitung „To Vima“ führen an, dass unter ehemaligen Bildungsministern aufgelaufene ältere Rechnungen, welche sich auf Dutzende von dem Fiskus zu bezahlender Mitarbeiter-Telefone bezogen, von dem Rechnungshof nicht genehmigt worden waren und letztendlich unbezahlt blieben, was zum Ergebnis hatte, dass die Fristen verstrichen und die Anschlüsse abgeschaltet wurden. Da die Rechnungen unangemessen hoch sein sollen, werden sie schließlich auch nicht von den Dienststellen des Ministeriums beglichen werden.

(Quelle: in.gr)

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