Griechenland erhebt erneut Sonderabgabe auf Immobilien

12. September 2011 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 1.499

In Griechenland wurde überraschend eine weitere Sonderabgabe auf Immobilien für die Jahre 2011 und 2012 in Höhe von bis zu 10 Euro pro Quadratmeter und Jahr beschlossen.

Hinweis: Die nachstehenden Angaben bezüglich der außerordentlichen Immobilien-Sonderabgabe sind inzwischen teilweise hinfällig, aktuellere Informationen bietet der Beitrag Jährliche Sonderabgabe bis 20 Euro pro qm auf Immobilien in Griechenland!

Am Sonntag (11. September 2011) beschloss in Griechenland das Kabinett überraschend eine weitere Sonderabgabe auf Immobilien, die laut dem gefassten Beschluss für die Jahre 2011 und 2012 erhoben wird und dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von rund 4 Milliarden Euro einbringt. Auf diese Weise soll ein Teil der unter anderem aufgrund der außer jede Kontrolle geratenen Rezession verzeichneten Abweichungen bei den volkswirtschaftlichen Zielen ausgeglichen werden, von deren Einhaltung die Troika jede weitere Freigabe der Hilfskredite an Griechenland abhängig macht.

Wie Finanzminister Evangelos Venizelos nach der morgendlichen Marathon-Sitzung des Kabinetts am Sonntag bekannt gab, wird die beschlossene Sonderabgabe 2011 und 2012 unabhängig von deren Art und Nutzung auf alle Immobilien erhoben werden, sich bei einer Staffelung von 0,50 – 10 Euro pro Quadratmeter im statistischen Durchschnitt auf 4 Euro pro Quadratmeter belaufen und über die Stromrechnungen der Elektrizitätsgesellschaft (DEI) eingezogen werden. Weitere Einzelheiten bezüglich der Erhebung und Abführung der neuen Immobilienabgabe sollen am Mittwoch (14. September 2011) von der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bekannt gegeben werden.

Laut den weiteren Erklärungen des Finanzministers wird die Abgabe ähnlich wie auch die Immobiliensteuer in Abhängigkeit von den sachwertorientiert bestimmten Immobilienwerten berechnet werden und minimal 0,50 € / qm und in „teureren“ Gegenden bis zu 10 € / qm Quadratmeter betragen. Für das Jahr 2011 ist die neue Sonderabgabe in einer einmaligen Zahlung zu begleichen, damit die Einnahmen noch dem laufenden Haushaltsjahr 2011 zugeordnet werden können, während für 2012 die Entrichtung der Sonderabgabe in mehreren Raten vorgesehen ist.

Merkels Wahlniederlage ist an den neuen Maßnahmen schuld

Wie bereits auch während der vorherigen Tage behauptete Finanzminister Evangelos Venizelos, dass an der Ergreifung der neuen Maßnahmen nicht etwa Differenzen mit der Troika schuld seien, „sondern die Haltung bestimmter wichtiger Staaten der EU„. Ohne Namen zu nennen fotografierte er dabei Deutschland und betonte, dass diese Staaten den internen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien des Regierungsgefüges, einer kürzlich erlittenen Wahlniederlage und dem Druck seitens der nationalen Massenmedie zu begegnen haben könnten.

Schließlich wurde auch der Beschluss bekanntgegeben, die Bezüge der Inhaber öffentlicher Wahlämter (also angefangen von dem Staatspräsidenten und dem Premierminister über Minister, Staatssekretäre und Abgeordnete bis hin zu den Bürgermeistern der Kommunen usw.) um ein Monatsgehalt zu kürzen.

Laut dem Finanzminister erfolgen die angekündigten Einnahmemaßnahmen zusätzlich zu den Einschränkungen bei den öffentlichen Ausgaben, die er bereits am vergangenen Mittwoch (07. September 2011) bekannt gegeben hatte. Mithilfe dieser Maßnahmen soll das Haushaltsdefizit 2011 auf 17,1 Milliarden Euro und 2012 auf 14,9 Milliarden Euro gebracht werden und damit innerhalb der vorgegebenen Ziele liegen, da – wie Evangelos Venizelos eingestand – die Troika keiner weiteren Revision der volkswirtschaftlichen Vorgaben aufgrund der erheblich höher als erwartet ausfallenden Rezession in Griechenland zustimmte.

Auslandsguthaben bleiben unberührt

Bezüglich der anfänglichen Überlegungen, auch auf Auslandskonten befindliche Einlagen und Sparguthaben mit einer Sondersteuer zu belegen, wurde sich die Regierung bewusst, mit einem solchen Unterfangen letztendlich in eine Sackgasse zu geraten, da es als Versuch einer Doppelbesteuerung angesehen werden könnte. Diese Möglichkeit ist alles andere als theoretisch im Fall von Bürgern, die für ihre Einkommen in Griechenland besteuert wurden und danach ihre Gelder einfach völlig legal bei Banken im Ausland anlegten.

Unberührt bleibt dagegen das Thema des Nachweises der Herkunft von Auslandsguthaben, um solche Steuerpflichtigen ausfindig zu machen, welche die Höhe der von ihnen im Ausland geführten Guthaben nicht rechtfertigen können.

(Quelle: Eleftherotypia)

  1. Marlon
    12. September 2011, 03:28 | #1

    Wenn der Staat willkürlich und unberechenbar agiert, versucht das Fussvolk sich dagegen zu wehren. Kein Wunder, dass man in Griechenland keine Lust mehr hat, überhaupt welche Steuern zu zahlen.

  2. kreon
    12. September 2011, 13:04 | #2

    Aha, mal wieder eine “überraschende“ Entscheidung. Aber was soll man von diesen Politikern und ihren “Überraschungen“ noch erwarten, sind sie doch selbst alle Teil des seit Jahrzehnten grassierenden Problems der Vetternwirtschaft und Selbstbereicherung. Eine mal eben ausgedachte neue Zwangsabgabe, die in den allermeisten Fällen wieder diejenigen treffen wird, die ohnehin schon nichts mehr abgeben können, weil sie mit ihren Raten in Verzug sind, eine teure Ausbildung für den Nachwuchs finanzieren oder mit längerer Arbeitslosigkeit rechnen müssen. Wenn die Regierung Papandreou meint, sie könne mit solchen unausgegorenen Vorschlägen und Affekthandlungen den Absurz noch verhindern, irrt sie. In Anbetracht des gigantischen Schuldenbergs von weit über 200 Milliarden Euro, der anfallenden Zinsen und Zinseszinsen muten diese jämmerlichen 4 Milliarden Mehreinnahmen wie ein Tropfen auf dem heißen griechischen Stein an, wie ein Akt purer Verzweiflung. Die Regierung riskiert zudem, den sozialen Frieden massiv aus dem Gleichgewicht zu bringen und die vielen Auslandsgriechen nebst Touristen, die seit Jahren Geld und Ideen ins Land gebracht haben, endgültig gegegn sich aufzubringen und zu vergraulen! Kein Auslandsgrieche ist gewzungen, in Griechenland zu leben oder dort noch einen Cent zu investieren.
    Macht endlich Schluß mit dieser Jammerpolitik: Pasok und ND bedienen beide ihre Klientel und sind unfähig, das Land zu führen und das Volk gerecht zu regieren. Diese Politiker gehören allesamt sofort abgelöst und das Land in eine ordentliche Insolvenz geführt. Ein teilweiser Schuldenerlaß, Steuersenkung und für sofortige Investitionen Abschaffung bürokratischer Strukturen scheinen jetzt dringend geboten. Notfalls muß auch eine Rückkehr zur Drachme in Betracht gezogen werden um das Land neu aufzubauen und stabile wirtschaftliche Strukturen zu schaffen.

  3. Jannis
    12. September 2011, 14:47 | #3

    Politische Einstelung : „Oloi Skata einai“ (Alle sind scheiße). Allesamt müssten zu 90% ihres Vermögens and den Staat abtreten. Keiner von ihnen hat sich dies legal angeeignet. Als Auslandsgrieche zu meinem großen bedauern habe ich seit dieses Jahr alle meine Betriebe in GR geschlossen ! Meine Steuern sind überwiegend in das Privatvermögen der Politiker geflossen und nicht in die Instandhaltung bzw. Aufbau meiner Heimat, ein Skandal ! Alle Ablösen und das Land einer ordentlicheren Regierung einfachhalber unterorden !

  4. Apateonas
    12. September 2011, 17:10 | #4

    Das ist Erpressung!
    „Der Gewerkschaftsvorsitzende der DEI, Nikos Fotopoulos , gab bekannt, dass sich das Unternehmen zur Wehr setzen werde. Man werde sich entweder weigern, die vorgesehenen Rechnungen auszudrucken, oder den Strom bei jenen abzuschalten, die die Zusatzsteuern nicht bezahlen.“ (Zitat Griechenlandzeitung)
    Das wäre die erste Gute Tat von DEI die mir so einfällt! Damit würde das Ansehen von DEI in meinen Augen aufgewertet!
    Was soll „in Abhängigkeit von den sachwertorientiert bestimmten Immobilienwerten“ bedeuten?
    Der Kleinverdiener ist froh, wenn er seinen Strom bezahlen kann.
    Wo sind die Erfinder der Demokratie geblieben? Diese Steuer auf Deutschland zu schieben, Herr Venizelos, ist ja wohl der Gipfel! Sollen sie mal die ganzen fetten Ex-Regierungsmitglieder der Nea Dimokratia enteignen, die das ganze verursacht haben!
    Wie mein Vorredner richtig sagte:
    Alle Ablösen und das Land einer ordentlicheren Regierung einfachhalber unterorden !
    Mit dem Zusatz: Unabhängige internationale Finanzexperte, die sich im Turnus abwechseln, so dass der Filz nicht gleich nachwächst!

  5. Ottfried Storz
    13. September 2011, 12:37 | #5

    Erpressung ?!? Was ist denn an der Einziehung einer Steuer über die Stromrechnung „Erpressung“ ?

    Schauen wir mal bei der Definition von „Erpressung“ nach:
    „Bei der Erpressung versucht ein Erpresser, sich selbst oder Dritte rechtswidrig durch Gewalt oder durch Androhung eines empfindlichen Übels zu Lasten eines anderen zu bereichern.“

    Ist es rechtswidrig ? Eindeutig nein.
    Geschieht es durch Gewalt ? Eindeutig nein.
    Warum also ist das angeblich „Erpressung“ ?!?
    Irgendwie verstärkt sich mein Eindruck, das Griechen Steuern als ungerechtfertigte Gewaldanwendung verstehen.

  6. Andreas
    13. September 2011, 16:32 | #6

    Ist ja richtig was Sie hier so alles sagen, aber gibt es denn Irgendjemanden in Griechenland, der bei einem Immobilienkauf den tatsächlich bezahlten Kaufpreis bei der Steuer angibt?

    Ich möchte nicht wissen wie viele Milliarden nicht bezahlter Steuern das sind. Es ist doch verrückt, das es zwar, wenn ich ein Grundstück kaufen will, auf dem Finanzamt eine einsehbare Liste über den Wert dieses Grundstück gibt, man aber dann wenigstens das Doppelte bezahlt. Deklariert wird jedoch immer nur der einsehbare Preis. Diese Abgabe ist doch Penuts dagegen.

    PS. Warum sagt die Regierung nicht diesen armen Taxi- und LKW Fahrern, die jetzt über ihre super-teuer bezahlten Lizenzen jammern „OK, wir erstatten Euch die verrückten Summen die Ihr für Eure Lizenzen bezahlt habt, aber nur bis zu dem offiziell deklarierten Preis.“ Ich wette mal, die fälligen Steuern hat keiner von denen bezahlt.

    Das Problem ist doch, das in Griechenland jeder versucht schlauer zu sein, und zwar nicht nur schlauer als der Staat.

    Ich lebe seit 14 Jahren hier und kann mit dieser Mentalität immer noch nichts anfangen.

  7. Jannis
    13. September 2011, 22:29 | #7

    Wer nicht zahlt der wir in die Steinzeit versetzt, so verstehe ich das. Es wird einfachhalber mit der Stormrechnung gekoppelt. Das ist wohl Erpressung, sehe ich nähmlich auch so. Eine Immobiliensteuer hatt nix mit meine Stromkonsum zu tun.

  8. Apateonas
    13. September 2011, 22:51 | #8

    @Ottfried Storz
    Sie scheinen ihr eigenes Zitat nicht zu verstehen und den Artikel und mein erwähntes Zitat nicht durchgelesen zu haben!
    Erpresser = der griechische Staat (rechtswiedrig, weil willkürlich durch Misswirtschaft herbeigeführt. Warum wird nicht das Vermögen von tausenden Steuerschuldnern beschlagnahmt?? siehe Kommentar von ANDREAS)
    „eines anderen“ = die Bürger die sich NICHT an anderen bereichert haben und ihre, teils nicht nachvollziehbare, DEI Rechnung immer bezahlt haben, in der Angst, sonst den Strom abgestellt zu bekommen (empfindlichen Übels)!!
    Schon des öfteren habe ich überlegt meinen eigenen Stromerzeuger zu installieren, um der Unfähigkeit und den damit verbundenen Schäden von DEI zu entgehen.

  9. White Tower
    14. September 2011, 08:08 | #9

    Mittleterweile gehört Griechenland , zu jenen Ländern , wo weder Firmen noch Personen auf Rechssicherheit bauen können

  10. Ottfried Storz
    14. September 2011, 09:34 | #10

    @Apateonas:
    „Der Staat“ sind alle Griechen.
    Geführt wird ein Staat von gewählten Vertretern der Griechen.
    Das waren die letzten Jahrzehnte immer ND oder Pasok.
    Diese wurden regelmässig von knapp 4/5 der Wählern gewählt.
    D.h. 4/5 hat die Misswirtschaft über mehrere Jahrzehnte nicht einmal
    so gestört, das sie andere Parteien gewählt hätten.

    Jetzt jedoch kommen entweder die verrücktesten Verschwörungstheorien als Ausrede auf,
    oder aber es wird so getan, als ob die gewählten VOLKSvertreter unrechtmässig jahrzehntelang geherrscht hätten.

  11. Niko
    14. September 2011, 14:37 | #11

    Ich finde das ist eine bodenlose Frechheit.
    Jahrzehnte lang hat meine Familie Geld nach Griechenland gebracht, um Grundstücke zu kaufen,
    und Häuser für Familie und Nachkommen zu bauen.

    Immer brav alle Steuern und Rechnungen bezahlt.

    Jetzt sollen wir alle mit dieser Deppen Immobiliensteuer bestraft werden.
    Wer also ein Haus mit insgesamt 240 qm Wohnfläche hat soll jetzt knapp 1000€ Steuer zahlen?

    Wofür?

    Dafür das man jahrzente lang die harte Währung in das Land brachte und in Immobilien investierte.

    Der kleine Mann hat sein Geld immer im Land belassen. Doch der kleine Mann soll wieder zur Kasse gebeten werden und bluten.

    Aber die lieben Politiker, Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater und Notare, die kaum Steuern zahlen, und Ihre Vermögen in der Schweiz gebunkert haben, sind mal wieder fein raus, wie immer.

    Das ist Griechenland. Nichts wird sich jemals ändern.

  12. Apateonas
    14. September 2011, 17:19 | #12

    @Ottfried Storz
    In dieser Aussage stimme ich ihnen voll zu. Das können sie aus, älteren, ähnlich lautenden Kommentaren meinerseits sehen.
    Dazu gehört noch, dass die Flaggen immer in den Wind der Parteien gehängt wurden, um damit aus den Versprechungen, neue staatliche Arbeitsplätze zu schaffen, einen Nutzen ziehen zu können. Das nennt man Vetternwirtschaft im weiteren Sinne. So ist der verfettete Staatsapparat entstanden, der uns allen heute auf der Tasche liegt.
    Das Volk = dazu muss ich mich auch zählen, da ich mich hier schon etliche Jahre aufhalte, und zwar unter anderm, weil ich an die Fähigkeit des Volkes geglaubt habe etwas zu bewegen und aufzubauen. Momentan sehe ich in dieser Beziehung schwarz!

  13. Johanna
    16. September 2011, 23:26 | #13

    @ Ottfried Storz
    jein…. bin natuerlich auch dafuer, dass gerechtfertigte Steuern bezahlt werden, sehe aber nicht ein, dass diverse Gueter immer wieder neu besteuert werden, wenn die bekannten Steuerhinterzieher ihre Ruhe haben. Wenn diese Ungrechtigkeit sich fortsetzt dann wird eine Revolution unvermeidlich!
    Finde es auch unverstaendlich, dass Steuern… ausser der Mehrwertsteuer.. mit der Stromrechnung beglichen werden. Wozu gibt es das Finanzamt bitte?

  14. Johanna
    16. September 2011, 23:31 | #14

    @ kreon
    Gut gebruellt Loewe!
    leider etwas zu spaet… meiner meinung nach…

  15. Johanna
    16. September 2011, 23:42 | #15

    @ Ottfried Storz
    Das ist doch ueberall so. Leider hat sich eine direkte Demokratie noch nirgendwo durchgesetzt! Es muesste einfach in wichtigen Angelegenheiten Volksabstimmungen geben. Alle Regierungen werden in den meisten Laendern fuer vier Jahre gewaehlt, glauben sie haben damit die Narrenfreiheit und koennen schalten und walten wie sie wollen.Die Versprechungen vor den Wahlen werden in den meisten Faellen auch nicht eingehalten….what else is new?

  16. Johanna
    16. September 2011, 23:50 | #16

    Andreas :Ist ja richtig was Sie hier so alles sagen, aber gibt es denn Irgendjemanden in Griechenland, der bei einem Immobilienkauf den tatsächlich bezahlten Kaufpreis bei der Steuer angibt?Ich möchte nicht wissen wie viele Milliarden nicht bezahlter Steuern das sind. Es ist doch verrückt, das es zwar, wenn ich ein Grundstück kaufen will, auf dem Finanzamt eine einsehbare Liste über den Wert dieses Grundstück gibt, man aber dann wenigstens das Doppelte bezahlt. Deklariert wird jedoch immer nur der einsehbare Preis. Diese Abgabe ist doch Penuts dagegen.PS. Warum sagt die Regierung nicht diesen armen Taxi- und LKW Fahrern, die jetzt über ihre super-teuer bezahlten Lizenzen jammern „OK, wir erstatten Euch die verrückten Summen die Ihr für Eure Lizenzen bezahlt habt, aber nur bis zu dem offiziell deklarierten Preis.“ Ich wette mal, die fälligen Steuern hat keiner von denen bezahlt.Das Problem ist doch, das in Griechenland jeder versucht schlauer zu sein, und zwar nicht nur schlauer als der Staat.Ich lebe seit 14 Jahren hier und kann mit dieser Mentalität immer noch nichts anfangen.

    @ Ottfried Storz Bloede Frage: Warum bleiben Sie dann eigentlich hier?
    Das ist doch ueberall so. Leider hat sich eine direkte Demokratie noch nirgendwo durchgesetzt! Es muesste einfach in wichtigen Angelegenheiten Volksabstimmungen geben. Alle Regierungen werden in den meisten Laendern fuer vier Jahre gewaehlt, glauben sie haben damit die Narrenfreiheit und koennen schalten und walten wie sie wollen.Die Versprechungen vor den Wahlen werden in den meisten Faellen auch nicht eingehalten….what else is new?

    @ Andreas

  17. Johanna
    16. September 2011, 23:52 | #17

    Bloede Frage: Warum bleiben Sie dann eigentlich hier?

  18. Thomas Seibt
    1. Oktober 2011, 08:11 | #18

    Da Steuern zahlen in Griechenland keinerlei Tradition hat greift nun der Staat nach Möglichkeiten um an Geld zu kommen die sicher sind.
    Auto fahen die meisten ,also hoch mit dem Sprit .
    Ein Dach hat jeder über dem Kopf also her mit der Kohle sonst wird es dunkel in der Hütte.
    Da kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
    Wenn man alle Gesetze einhalten würde und bestehende Steuern auch bezahlen würde wäre das Land schon fast über den Berg.
    Ein aufgeblähter Verwaltungsapperat der technisch und organisatorisch unfähig ist dies zu tun ,der Stolz des Griechen seine Gesetze doch selbst zu machen ..stehen dem doch im Wege!
    Was macht man ….Angela die Schuld geben,womöglich mal wieder den Hitller aus dem Endlager der Geschichte holen und sein Volk mit irren Sondersteuern zu belasten.
    Helfen wir das alles nichts…..Gaaaaaanz sicher.

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