Griechenland hofft auf Investitionen aus Deutschland

27. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 604

In Athen traf sich der deutsche Staatsekretär Stefan Kapferer mit drei griechischen Ministern, um Möglichkeiten zu Kooperationen und Investitionen in Griechenland zu erörtern.

Im Rahmen des Besuchs des deutschen Staatsekretärs des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen in Athen wurden die Möglichkeiten zu Investitionen aus Deutschland und Kooperationen auf den Sektoren der Energie bzw. speziell der erneuerbaren Energiequellen und Solarenergie, des Tourismus und des Handels erörtert sowie auch das Thema der Gründung einer griechischen Investitionsbank angesprochen.

Es gibt eine Offensive der Investitionsmöglichkeiten und Interessen„, erklärte charakteristisch der deutsche Staatssekretär und bezog sich auf das günstige Investitionsklima, das sich in Griechenland herausbildet.

Die Aussichten dieser Kooperation wurden kontinuierlich bei den Begegnungen erörtert, die Stefan Kapferer mit den griechischen Ministern für Entwicklung, Finanzen und Umwelt hatte. Der deutsche Staatssekretär verharrte speziell auch bei den Möglichkeiten, die auf der Ebene nicht nur von Regierungsträgern, aber auch Unternehmen existieren.

Minister für Wettbewerbsfähigkeit Michalis Chrysochoidis

Während der Dauer des Treffens des deutschen Staatsekretärs mit Michalis Chrysochoidis kam die Schaffung einer griechischen Investitionsbank auf den Tisch, die mit der entsprechenden deutschen Bank zur Initiierung neuer Investitionen in Griechenland auf den Sektoren des Know-how, der Exporte und des Handels kooperieren wird. Hinsichtlich der Stärkung der Liquidität werden auch andere Lösungen wie die Kooperation mit privaten Banken zur Gewährung von Krediten und die Schaffung spezieller Investitionszonen untersucht werden.

Der griechische Minister für Entwicklung merkte von seiner Seite an, dass die Basisachsen dieser Kooperation drei seien: die Bereitstellung von Know-how auf Ebene der Exporte, Liquidität und Entwicklungsstrategie, die Findung effektiver Arten der Finanzierung durch die europäische und deutsche Investitionsbank und die Katalogisierung der Investitionsgelegenheiten, welche das Land bietet.

Finanzminister Evangelos Venizelos

Danach traf sich der deutsche Staatssekretär mit Evangelos Venizelos, mit dem er die Aussichten auf mögliche Investitionen von deutscher Seite hauptsächlich auf dem Sektor der erneuerbaren Energiequellen sowie auch Themen in Zusammenhang mit der technischen Hilfe erörterte, die Deutschland auf der Ebene der Steuerreform und der Privatisierungen leisten kann. Stefan Kapferer betonte von seiner Seite, dass das Gesuchte die Entwicklung sei und merkte an, in vielen Bereichen große Möglichkeiten der Entwicklung und Kooperation zu erkennen.

Umweltminister Jorgos Papakonstantinou

Die nächste Station des deutschen Staatsekretärs für Wirtschaft war das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel, wo die Investitionen auf den Sektoren der erneuerbaren Energiequellen, aber auch in der Abfallverwaltung aufs Tapet gebracht wurden.

Finanz- und Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou präsentierte einen Vorschlag bezüglich der Möglichkeit des Exports von Solarenergie aus Griechenland nach Deutschland. „Es ist ein großer Versuch, ein sehr großes Projekt, mit dem Griechenland viel zu gewinnen hat. Es kann aus dem Import von Know-how und dem Kapital aus Deutschland und aus dem Export elektrischer Energie in den europäischen Norden gewinnen„, betonte der griechische Minister nach dem Ende der Begegnung.

(Quelle: Vradyni)

  1. Oje
    27. August 2011, 16:55 | #1

    1.) Wer ist Stefan Kapferer???
    2.) unser Wirtschaftsminister ist Arzt
    3.) wie soll der Strom durch die Gebirge nach D exportiert werden, ohne Verluste???

    Sorry, ich arbeite im Maschinenbau. Und wir haben schon Probleme mit Energieverlusten/Kraft, wenn die Leitung von 7 m auf 15 m verlängert wird …

    Wer soll hier wieder verarscht werden????

  2. nomas
    27. August 2011, 20:01 | #2

    Oje :Sorry, ich arbeite im Maschinenbau. Und wir haben schon Probleme mit Energieverlusten/Kraft, wenn die Leitung von 7 m auf 15 m verlängert wird …

    naja.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_power_transmission :
    „As of 1980, the longest cost-effective distance for DC electricity was 7,000 km“
    „High voltage direct current (HVDC) is used to transmit large amounts of power over long distances or for interconnections between asynchronous grids.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstromleitung_Ekibastus%E2%80%93K%C3%B6kschetau :
    „Die Drehstromleitung Ekibastus-Kökschetau-Qostanai (russisch Экибастус-Кокчетав-Қостанай) ist eine Freileitung zur elektrischen Energieübertragung mit einer Nennspannung von weltweit einmaligen 1150 kV

    Die Leitungen werden ständig erweitert und sind derzeit 1421 km lang.“

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