Hackfleisch aus Deutschland mit E.coli in Griechenland gefunden

2. Juli 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 981

In Griechenland wurden mit dem pathogenen Bakterium Escherichia coli infiziertes tiefgefrorenes Hackfleisch und Hackfleischröllchen aus deutscher Produktion gefunden.

Auf Anordnung des griechischen Trägers für Lebensmittelkontrollen (EFET / ΕΦΕΤ) wurden von dem griechischen Markt tiefgefrorenes Rinderhackfleisch und tiefgefrorene Hackfleischröllchen („Soutzoukakia“) zurückgezogen, in denen ein pathogener Stamm des Erregers Escherichia coli gefunden wurde, der sich jedoch von dem EHEC-Stamm unterscheidet, der die Epidemien in Deutschland und Frankreich auslöste.

Der toxische Stamm O157 des Bakteriums wurde in Produkten nachgewiesen, die in der Provinz Makedonien auf den Markt gekommen waren:

  • Tiefgefrorenes Hackfleischprodukt aus Rindfleisch in verschlossener Verpackung von 500 Gramm (2 x 250 g) der Handelsmarke „Marvest“, das von dem deutschen Unternehmen „Griechenland Rind, Vion Hilden GmbH“ an die griechische Gesellschaft „LIDL Hellas“ vertrieben wurde. Das Produkt ist mit der Margen-Nummer L91185010 und dem Haltbarkeitsdatum 06-11-2011 gekennzeichnet.
  • Tiefgefrorenes pikante Hackfleischröllchen („Soutzoukakia“) aus Rindfleisch in verschlossener Verpackung von 1.000 Gramm der Handelsmarke „Marvest“, das von dem deutschen Unternehmen „Vion Convenience GmbH“ an die griechische Gesellschaft „LIDL Hellas“ vertrieben wurde. Das Produkt ist mit der Margen-Nummer L1 102 BT und dem Haltbarkeitsdatum 08-11-2011 gekennzeichnet.

Konsumenten, die Produkte der konkreten Margen gekauft haben, werden aufgerufen, diese Produkte nicht zu verzehren.

Laut dem Zentrum für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wird das konkrete Bakterium zerstört, wenn es länger als 2 Minuten einer Temperatur von wenigstens 70° ausgesetzt wird.

(Quelle: in.gr)

Kommentare sind geschlossen