Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen in Griechenland

15. Mai 2011 / Aktualisiert: 19. Mai 2011 / Aufrufe: 1.873

Ein geheimer Report des staatlichen Geheimdienstes in Griechenland deckt die kriminellen Aktivitäten der Immigranten-Schlepper und Schieberbanden im Zentrum von Athen auf.

Laut einem bisher geheim gehaltenen Untersuchungsbericht des griechischen Geheimdienstes (EYP), der inzwischen der politischen Führung des Ministeriums für Bürgerschutz (vormals Ministerium für öffentliche Sicherheit) vorliegt, wird die Not der illegalen Immigranten von einem weitläufigen Kreis ausgenutzt, um ein Heer billigster Arbeitskräfte zu rekrutieren und seine globalen Ziele in den Aufnahmeländern zu erreichen.

In den Ghettos lassen sich Strafflüchtlinge, illegale Produkte, Ausbrecher und überhaupt alles verstecken, was der menschliche Verstand und die „Phantasie“ all derjenigen hervorbringen, die dieses labyrinthische Netz moderner Sklaven und deren Ausnutzer bilden. Da offensichtlich nicht jeder illegale Einwanderer über die schätzungsweise 4.000 – 5.000 Euro verfügt, die von den Schleppern gefordert werden, um ihn nach bzw. durch Griechenland zu schleusen, verbergen sich hinter dem Immigranten-Problem kriminelle Aktivitäten jede Art.

Die in Griechenland befindlichen Immigranten verbringen in ihrer Mehrheit für einen Tageslohn von 1 Euro den gesamten Tag an den Verkehrsampeln, werden mit Lastwagen zu ihren Bettelposten befördert und sind mit Mobiltelefonen (!) ausgestattet, damit die Schlepper und Schieber sie jederzeit orten können. Wer seine „Zielvorgaben“ nicht erfüllt, wird durch Drohungen und körperliche Gewalt fügig gemacht.

1. Sklavenhändler hinter den Ausländerorganisationen

Die Immigranten-Schiebernetze mit ihren Mitgliedern in der Türkei, in Griechenland und Italien legen mit Boten an östlichen Küsten Griechenlands an. Von dort gelangen die Immigranten entweder über die Egnatia-Straße direkt an die Westküsten oder nach Athen und Thessaloniki, wo sie für einige Tage in diversen Wohnungen verbleiben und dann verschwinden, während in diesen Wohnungen neue Immigranten eintreffen.

Viele illegal nach Griechenland gelangte Immigranten werden aus den Grenzgebieten scharenweise mit Bussen und Lastwagen hauptsächlich nach Elevsina und Apsopyrgos verbracht. Auf ähnliche Weise gelangen sie nachts an die Westküsten, wo sie von Booten aufgenommen werden um nach Italien zu gelangen.

Es wird vermutet, dass Ausländervereinigungen und -organisationen mit Sitz in Griechenland in dem Schlepper-System eine Rolle spielen, wobei sie in ihrer Aktivität unter der Maske der Vorstände eine augenscheinliche Legitimität präsentieren um sich der Kontrolle der Verfolgungsbehörden zu entziehen. Diese Kreise müssen vorrangig ins Ziel genommen und bekämpft werden, damit ihre Aktivitäten zu einem hohen Risiko werden. Solange der Weg über Griechenland nach Europa leicht ist, werden die Schlepperkreise weiterhin Kunden finden und Griechenland wird für die Immigrationsströme attraktiv bleiben.

2. Das „Syndikat“ des Schwarzhandels

Eine signifikante Dimension des Phänomens stellt die Praktik der Immigrantengemeinden dar, auf verschiedene Weise in zentrale wirtschaftliche Aktivitäten einzudringen, die in Zusammenhang mit der Volkswirtschaft des Landes stehen.

In den letzten Jahren kräftigen Immigrantenverbände und -vorstände ihre Position in der parteipolitischen Szene des Landes und unterstützen Faktoren, die Einfluss auf den zentralen Staatsmechanismus ausüben können. Inzwischen ist die Entstehung unternehmerischer Aktivitäten belegt, die auch von Griechen unterstützt werden und sich nur an legale oder illegale ausländische Immigranten richten.

Das Feilbieten von Produkten und Dienstleistungen durch diese Unternehmen bewirkt allerdings keinerlei substantiellen Vorteil für die Volkswirtschaft des Landes, da die Gewinne ins Ausland abfließen. Der Einfluss den schrittweise die Personen erlangen, welche die konkreten unternehmerischen Aktivitäten kontrollieren, ist mehrdimensional.

Die konkreten Wirtschaftsakteure fördern und begünstigen die Ghettoisierung ganzer Bezirke, bauen Beziehungen auf und werden von Immigrantengemeinschaften mit einem konkreten ethnologischen und religiösen Charakter in einem solchen Maß unterstützt, dass sie diese anlässlich verschiedener gesellschaftlicher Veranstaltungen mobilisieren können und damit indirekt das allgemeine Gefühl mit Angst- und im weiteren Sinn fremdenfeindlich – rassistischen Syndromen der einheimischen Bevölkerung verursachen.

Auf diese Weise wird eine Bewegung geschaffen, welche die Ausübung politischen Drucks zur Legalisierung der vertretenen Population der illegalen Einwanderer verfolgt, dabei jedoch jegliche Aussicht auf Integration in die griechische Gesellschaft ausschließt.

3. Die Immobilien-Mafia

Griechische und ausländische Unternehmer sowie auch Maklergesellschaften erkennen im Zentrum von Athen eine Investitionschance und prüfen dabei die derzeitige Situation mit der Abwertung konkreter geographischer Bezirke aufgrund der Konzentration einer großen Anzahl von Einwanderern. Sie schreiten somit zur sogenannten praktizierten Abwertung mit der Ghettoisierung ganzer Bezirke und der erhöhten Kriminalität, was wiederum Furcht verursacht und die einheimischen Bewohner dazu führt, ihrer Häuser und Wohnungen aufzugeben.

Dies hat zum Resultat, dass die Immobilien zu besonders niedrigen Preisen verkauft oder an neu eingetroffene Ausländer als Unterkünfte vermietet werden, wo sie unter elendigen sanitären Bedingungen hausen, zu Gruppen von 10 – 15 Personen und für jeweils 3 – 10 Euro pro Kopf und Tag – also zu dem Vielfachen einer Monatsmiete, die eine durchschnittliche Familie zahlen würde. Diesem unkontrollierten Wucher im Zentrum von Athen fallen sowohl Ausländer als auch Einheimische zum Opfer, die gezwungen werden, diese Gebiete zu verlassen und ihre Wohnungen zu niedrigen Preisen zu verkaufen.

Parallel wird von allgemein zugänglichen (hauptsächlich journalistischen) Informationsquellen angeführt, dass die meisten Banken die Vergabe von Krediten zum Wohnungskauf in diesen Bezirken ausgeschlossen haben (Praxis des „Redlinings“), was zum Ergebnis hat, dass der Kauf dieser Wohnungen durch Inländer und Ausländer mit festen Einkünfte unmöglich wird und somit die einzigen Käufer nunmehr entweder Maklergesellschaften oder Großunternehmer sind, die über Barkapital verfügen.

Auf Regierungsebene muss in Kooperation mit dem Banksystem die Gewährung von Anreizen vorangetrieben werden, damit speziell In- und Ausländer, die über Einkommen für eine würdevolle Lebenshaltung verfügen, in die von der Abwertung heimgesuchten Bezirke ziehen oder dort wohnen bleiben und durch ihre Präsenz zu Entwicklung und Verbesserung der Handelsaktivität beitragen.

In diesem Rahmen wird auch die bestehende Gesetzgebung untersucht werden müssen, soweit sie sich auf den Status von Vermietung und Nutzung von Wohnungen bezieht, damit Schwachstellen und entstehende Probleme aufgezeigt und strenge Sanktionen bis hin zur Beschlagnahme vorgesehen werden.

(Quelle: ETHNOS online / 15.05.2011)

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