Parlamentarier und Parlamentsbeamte in Griechenland provozieren Bürger
Obwohl in Griechenland aufgrund der harten Sparmaßnahmen inzwischen tausende Familien mit Verarmung und Verelendung konfrontiert sind, bleiben Parlamentariern und Parlamentsbeamten provokante Bezüge erhalten.
Die im Rahmen der am 02. Mai bekannt gegebenen rigorosen Sparmaßnahmen beschlossene Streichung des sogenannten 13. und 14. Gehalts auf dem gesamten öffentlichen Sektor betrifft auch das kontinuierlich anwachsende Heer des Personal des griechischen Parlaments. Die Parlamentsbeamten erhalten jedoch trotz allem weiterhin ein 15. und 16. Gehalt, weil diese Bezüge als “Zulagen” gelten und deshalb nicht gestrichen werden, sondern nur unter die allgemeinen Kürzungen aller auf dem öffentlichen Sektor gezahlten Zulagen fallen. Selbst nach diesen Kürzungen verbleiben den Parlamentsbeamten somit Bezüge, die von der gemeinen Bevölkerung einfach als skandalös empfunden werden müssen.
Der exklusive parlamentarische Klüngel ist jedoch weder erst jetzt noch nur einfachen Bürgern ein Dorn im Auge: Auch zahlreiche und zum Teil sogar hochkarätige Politiker laufen schon seit Jahren Sturm gegen die unsägliche Vetternwirtschaft im griechischen Parlament – allerdings wie nicht anders zu erwarten ohne nennenswerten Erfolg. Selbst unter dem derzeitigen (der PASOK-Partei angehörenden) Parlamentsvorsitzenden Filippos Petsalnikos wurden zwar Kürzungen diverser Bezüge und Zulagen durchgesetzt, jedoch nicht die Einstellungen weiterer Bediensteter unterbunden.
Die erdrückende Mehrzahl der Parlamentsbediensteten rekrutiert sich bezeichnenderweise aus dem Kreis der persönlichen und speziellen Günstlinge der Abgeordneten fast aller Parteien und Epochen, und sogar Parlamentarier verhalfen sich über diese Schiene selbst zu einem lukrativen Job in Anschluss an ihre eigene Amtsperiode. Dabei scheint es kaum jemanden wirklich zu kümmern, dass im Rahmen des Parlamentsbetriebes gar nicht genug Arbeit anfällt, um alle der inzwischen fast 2.000 Angestellten beschäftigen zu können. Nicht selten werden letztere faktisch dafür bezahlt, einfach nichts zu tun, und erhalten obendrein pauschal sogar Überstundenvergütungen und Wegegelder für real niemals erbrachte Leistungen.
Laut einem Artikel in der Tageszeitung TA NEA fällt ebenfalls auf, dass nach der letzten 15-prozentigen Kürzung der Vergütung, welche die Abgeordneten für die Teilnahme an den Sitzungen diverser Ausschüsse des Parlaments erhalten, die Anzahl solcher Sitzungen sprunghaft angestiegen ist. Während sich vor der Kürzung der Vergütungen gewöhnlich kaum mehr als zwei oder drei Ausschüsse in die Tagesordnung des Parlaments einschrieben, fanden während des vergangenen Monats alltäglich bis zu acht oder sogar noch mehr Sitzungen parlamentarischer Ausschüsse statt – und zwar sogar an Montagen und Freitagen, die bisher für solche Sitzungen traditionell nicht hoch im Kurs standen.
Als bezeichnend wird herausgestrichen, dass es Abgeordnete gibt, die wöchentlich an 10 – 14 Ausschuss-Sitzungen teilnehmen, was ihnen neben der regulären Basis-Diät von etwa 5.700 Euro und den übrigen Zulagen zusätzlich weitere 3.000 – 4.000 Euro pro Monat an Vergütungen beschert.










Hey,
wir haben uns gedacht, Griechenland braucht zwar auch viel Geld, was wir den Griechen aber hauptsächlich schuldig sind? Bedingungslose Liebe! Wir zahlen in Poesie!
http://www.artifarti.de/article/bewegen/65/hellas_-_der_heldentaten_erster_teil.htm
Danke – Die Siechen Griechen – die schon in Urzeiten kleine Raubvölker waren und die
Glauben sie hatten die Kultur oder Philosophie gepachtet , sind doch erbärmlich mit ihrer
Misswirtschaft. Jetzt da ihnen Europa , vorallem Deutschland hilft – beginnen sie die Hand
die Ihnen Hilfe gibt mit Verachtung zu strafen.
Ich kenne Griechenland – es ist ein in allen Grundsätzlichkeiten Marodes bestechliches
absolut egosistisches Land.Ich frage mich ob das überhaupt was bringen wird – diese
Milliarden rüberzuschiessen.
Seien wir Ehrlich – zu Beginn der Krise war die Rede von 50 Milliarden,2 Tage später von 80
Milliarden, weitere Tage später von 150 Milliarden.
Ich lehne es ab diesem mit allen kulturen gewaschenem Volk nur einen Cent zu überweisen.
Ich war eine ruhige Seele, Inhaberin einer sehr renommierten Kanzlei im Stadtzentrum von Athen, habe nie protestiert und nie gedacht, dass ich das Europaregime nicht vertrauen sollte. Ab dem 02.05.2010, als der dritte Weltkrieg began, sollte ich auf Anhieb als auch der Rest aller Griechen entscheiden, ob ich das Land verlasse oder kaempfen werde. Dies war die groesste Entscheidung meines Lebens, aber ich habe an meine zwei Kleinkindern gedacht. Ich werde bis zum Ende kaempfen, auch wenn ich alles opfern sollte und nie wieder meine Seele den Loobys schenken. Alle Griechen kaempfen fuer den Rest der Welt und werden weiterhin kaempfen. Ploetzlich haben wir wieder an unsese Geschichte gedacht, wir sind gewohnt, wir ueberlebten 400 Jahren unter den Osmanen und wurden frei. Darauf soll der Rest der Welt hoffen, das Programm ist fuer alle Laender ausgedacht, wir sind der Test. Laut Kissinger “Fangt von den Griechen an, wenn ihr es bei denen schafft alles andere kommt von alleine”. Aber sie werden dies nicht schaffen, denn fuer die Griechen FREIHEIT IST UEBERALLES, dies fliesst in unserem Blut, auch wenn es blutet.
Fuer die Zukunft meiner Kinder
@Michael Vogt
@Michael Vogt
An ihrem Kommentar sieht man, dass die BILD doch einen Beipackzettel braucht, auf dem vor den Risiken und Nebenwirkungen der Gehirnwäsche gewarnt wird. Offensichtlich führt die “Lektüre” dieses Blattes zu lächerlichen Behauptungen gestützt auf Klischees und gesundes Fernsehwissen.
Ich würde ihnen wünschen, dass sie die Folgen einer europäischen Staatspleite zu spüren bekommen, mal sehen, wie sie dann über die Notwendigkeit innereuropäischer Solidarität denken.